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Untersuchungen beim Internisten: Darmspiegelung


Johanniter Hausnotruf

Wichtiger denn je sind Vorsorgeuntersuchungen geworden. Wurden früher noch Krebsgeschwüre oft sehr spät erkannt, hat sich die Lage dank diverser Vorsorgebewegungen deutlich verbessert. Ein Beispiel hierfür ist die Koloskopie, die ab dem 50. Lebensjahr angeraten wird. Aber was passiert da genau? Mit unserem Partner Ambulanzzentrum-Schweinfurt beleuchten wir die Vorgehensweise bei der Darmspiegelung.

Die Endoskopie des Dickdarmes zur Krebsvorsorge ist eine Erfolgsgeschichte der deutschen Medizin des ausgehenden alten und beginnenden neuen Jahrtausend. Durch die Vorsorge werden Karzinome des Dickdarm in Frühstadien und ihre Vorstufen entfernt. Das spiegelt sich in einer geringeren Sterblichkeit an dieser Krebsart wieder und daran, dass man den Krebs immer häufiger in früheren Stadien findet, die man besser behandeln kann. Da man die Vorstufen entfernt, ist auch die Rate an Neuerkrankungen zurückgegangen. Sie können sich also gegen diese Krankheit schützen.



Wenn man das 50. Lebensjahr  erreicht hat, steigt das Risiko des Normalbürgers an, im Dickdarm Polypen zu entwickeln, die entarten können. Deshalb sollte zu diesem Zeit die Vorsorge einsetzen.


Eine Spiegelung des Dickdarmes muss vorbereitet werden. Im Rahmen eines Gesprächs werden Sie über Risiken und Nutzen der Untersuchung aufgeklärt und erhalten ein Formular, das Sie und Ihr Arzt unterschreiben müssen.

Für die Untersuchung selbst müssen Sie am Vortag mit Abführen beginnen. Am besten ist die Vorbereitung mit einem Präparat, das Macrogol, Natriumchlorid und -sulfat enthält und durch reichlich klare Flüssigkeit ergänzt wird. Sie beginnen mit dem Abführen am Nachmittag des Vortages und beenden es am Untersuchungstag drei Stunden vor der Untersuchung.

Zur Untersuchung erhalten Sie eine Beruhigungsspritze, so dass Sie nicht viel davon bemerken. Der Arzt schiebt einen flexiblen schwarzen Schlauch bis ans Ende des Dickdarmes. Im Rückzug schaut er genau die Schleimhaut an. Wenn er Krebsvorstufen findet, entfernt er diese. Bei größeren Polypen kann es sein, dass Sie danach 24 Stunden in einer Klinik bleiben müssen. Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen krebsverdächtige Areale gefunden werden, wird eine Probe entnommen, die unter dem Mikroskop untersucht wird. Wird tatsächlich die Diagnose gestellt, dass das Gewebe bösartig ist, werden weitere Untersuchungen geplant. In der Regel schließt sich dann eine Operation an. Nur bei sehr ausgedehnten Tumoren sind medikamentöse Therapien erforderlich.

Aber dank der guten Vorsorge sind solche Befunde selten geworden. In der Regel können Sie mit dem beruhigten Gefühl nach Hause gehen, dass entweder nichts gefunden wurde oder die Vorstufen von Krebs entfernt wurden. Je nachdem, ob Sie zu einer Risikogruppe gehören, wird die Untersuchung nach fünf Jahren oder früher wiederholt.



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