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Ein dreckiges halbes Dutzend: Der schwache Auftritt der Mighty Dogs in Neu-Ulm wirft Fragen auf


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NEU-ULM / SCHWEINFURT – Mit Mark Heatley war einer der jüngst verpflichteten Neuzugänge bereits an Bord. Doch die 16 Feldspieler plus zwei eingesetzten Goalies konnten eine böse Schlappe der Mighty Dogs in Neu-Ulm nicht verhindern. Beim Aufsteiger setzte es ein bitteres 0:6. Fragen müssen mal wieder erlaubt sein, wie es weiter gehen soll mit dem Eishockey in Schweinfurt.

Nur vier Abwehrspieler machten die Reise mit, noch nicht dabei war Jakub Körner, vorne im vier Blöcke-Angriff fehlte beispielsweise Romans Nikitins, ebenso mit Dylan Hood der zweite Kontingentspieler. Aber: Nikitins ist 43 Jahre alt, Körner 40 – Zukunft schaut anders aus! Nach einem an sich ordentlichen Drittel der Gäste führten die Hausherren, bis vor der Partie Tabellenletzter, dennoch zur ersten Pause mit 1.0.


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Was dann passierte, ließ die auf Internet-TV zuhause zusehenden Fans ratlos zuück. Bereits nach sieben (!) Sekunden des zweiten Abschnitts klingelte es erneut im Kasten von Benedict Roßberg. Zwei Minuten später traf Marius Dörner ein zweites Mal an diesem Abend – und beim Stand von 3:0 war die Partie fast schon gelaufen. Spätestens nach dem 4:0 in der 35. Minute.


Doch es kam noch schlimmer für die Unterfranken: Timo Schirrmacher konnte im letzten Drittel nach acht (!) Sekunden sein zweites Tor des Abends erzielen. Diesmal gegen Kevin Kessler, der in den Kasten gekommen war. Und den Schlusspunkt setzte Neu-Ulm kurz vor dem Ende in eigener Unterzahl. Das halbe Dutzend war voll, der beschämende Auftritt der Mighty Dogs vollendet.

Viel besser erging es am Freitag auch den Erding Gladiators nicht, die sogar zuhause gegen einen Aufsteiger verloren: 5:6 gegen die Kempten Sharks. Die Oberbayern haben aber bereits sieben Punkte auf dem Konto, anders als die Schweinfurter, die mit nur drei Zählern aus vier Partien am Sonntag Gastgeber der Gladiators sind. Spielbeginn ist um 18 Uhr im Icedome.

Eishockey-Bayernliga: VfE Ulm/Neu-Ulm Donau-Devils – ERV Schweinfurt Mighty Dogs: 6:0 (1:0; 3:0; 2:0)
Strafminuten: Neu-Ulm 12, Schweinfurt 12
Zuschauer: 200

Mighty Dogs:
Tor: Roßberg Benedict (ab 40. Keßler Kevin);
Verteidigung: Schneider Jona, Kröber Pascal, Kleider Lucas, Schäfer Pascal;
Sturm: Heckenberger Kevin, Manger Jonas, Grüner Marcel, Bär Semjon, Govig Nick, Schwab Tobias, Adam David, Schlick Moritz, Heatley Mark, Akers Jamie, Akers Joey, Marquardt Kevin.

Das Medienteam der Mighty Dogs will das Spiel „abhaken und nach vorne blicken

Das muss die Devise für die Mighty Dogs nach ihrem Auswärtsspiel am Freitagabend bei den Donau Devils sein, denn am Ende stand es 6:0 für den VfE Ulm/Neu-Ulm. Bei dem Mighty Dogs hingegen wollte an diesem Abend nicht viel klappen. „Ulm war stark. Wir waren nicht bereit, waren nicht gut genug. Ulm war viel besser – schneller und stärker. Sie haben nicht viele Fehler gemacht“, fehlten Trainer Kyle Piwowarczyk direkt nach dem Spiel die Worte.

Am Anfang konnten die Mighty Dogs noch gut mithalten und hatte ihre Torchancen, sie scheiterten aber an Schlussmann Martin Niemz. „Ich habe Schweinfurt am Anfang relativ aggressiv und gut im Spiel gesehen, da hatten wir anfangs auch einige Probleme, konnten uns aber von den Drucksituationen befreien. Und wir haben in den richtigen Momenten unsere Tore gemacht. Ich habe zwei richtig gute Tormänner heute gesehen – auch auf Schweinfurter Seite – sonst wäre das für uns am Anfang vielleicht noch ein bisschen besser gelaufen. Aber er hat richtig gut gehalten und seine Mannschaft im Spiel gehalten“, lobte der Ulmer Coach Robert Linke Benedict Roßberg, der sich im ersten Drittel nur einmal geschlagen geben musste, als seine Abwehr Marius Dörner zu viel Spielraum gab (8.).

Konnten die Schweinfurter im ersten Drittel noch die Powerplay-Situationen der Ulmer ohne Gegentreffer überstehen, setzte es gleich nach 7 Sekunden den ersten Powerplaytreffer der Donau Devils. Vom Bully weg kombinierten sich Lukas Traub und Timo Schirrmacher per Doppelpass durch das Schweinfurter Drittel und trafen zum 2:0. Keine zweieinhalb Minuten später durfte Marius Dörner zum zweiten Mal jubeln und vollende einen Konter zum 3:0. Nach einer 4-gegen-4-Situation setzten sich die Donau Devils im Schweinfurter Drittel fest und der von der Strafbank kommende Robin Maag versenkte den Puck von der blauen Linie aus zum 4:0 im Tor (35.).

Nach der zweiten Drittelpause dann ein Déjà-vue – Timo Schirrmacher erhöhte nach 8 Sekunden auf 4:0. Danach war die Partie endgültig für Schweinfurt gelaufen und die Donau Devils sorgten mit einem Tor in Unterzahl für das 6:0 Endergebnis (59.).

Am Sonntag (18.10.2020) ist dann der TSV Erding zu Gast im Icedome. Bully ist um 20 Uhr.

Spielstatistik: VfE Ulm/Neu-Ulm – Mighty Dogs 6:0 (1:0; 3:0; 2:0)

1:0 Marius Dörner (Jakob Schwarzfischer, Lukas Brückner), 8. Minute

2:0 Timo Schirrmacher (Lukas Traub, Dominik Synek), 21. Minute, PP1
3:0 Marius Dörner (Jakob Schwarzfischer, Lukas Brückner), 23. Minute
4:0 Robin Maag (Timo Schirrmacher, Benedikt Stempfel), 35. Minute, PP1

5:0 Timo Schirrmacher (Robin Maag, Lukas Traub), 41. Minute
6:0 Lukas Brückner (Petr Ceslik, Felix Awander), 59. Minute, SH1

Strafzeiten: VfE Ulm/Neu-Ulm 12, Mighty Dogs 12
Zuschauer: 200

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs



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