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Foto: Eisbären Berlin / www.eisbaeren.de

Kein Eishockey in Unterfranken: Aber einstige Schweinfurter sind in höheren Ligen überall verteilt und aktiv


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SCHWEINFURT / BERLIN / AUGSBURG / MÜNCHEN – „Endlich wieder Eishockey„, mögen sich viele Fans der schnellsten Mannschaftssportart der Welt denken und dann – sofern sie aus Schweinfurt sind – doch ein wenig traurig sein. Denn gespielt wird bislang nur in der DEL 2 (mit Bayreuth als 13. und Vorletzten) und in der Oberliga Süd (mit Höchstadt auf Platz zehn).

Bei den Alligators aus dem Aischtal spielen mit Markus Babinsky, Benjamin Dierksen, Philipp Schnierstein, Dimitri Litesov, Domantas Cypas und Daniel Tratz zahlreiche Ex-Mighty Dogs unter Trainer Mikhail Nemorovsky. Nach Höchstadt (Freitag gegen Peiting, nächsten Mittwoch gegen Füssen) würden die Schweinfurter Anhänger ja fahren, um mal wieder Eishockey zu sehen. Oder zu den Tigers, die am Freitag die Lausitzer Füchste empfangen, am Sonntag nach Frankfurt müssen, am Tag vor Heiligabend nach Crimmitschau und die am zweiten Weihnachtsfeiertag Bad Nauheim empfangen.


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Das alles wären höchst interessante Partien. So wie auch die das letztjährigen „Fast-Meisters“ der Oberliga, den Memminger Indians, diesen Mittwoch bereits zuhause gegen die Landsberger Riverkings (Endstand 4:1) um den Ex-Schweinfurter Patrik Rypar. Das Derby hätte normal mindestens 3000 Zuschauer angelockt, so wie auch am Freitag die Memminger Partie in Selb oder die der Indians am Tag vor Weihnachten gegen den SC Rießersee. Der ECDC klopfte in der letzten, abgebrochenen Saison an der Türe der DEL 2. Unter Trainer Sergej Waßmiller, seit kurzer Zeit 50 Jahre alt, der zuvor die Bayreuther in die zweithöchste Liga führte.


All diese Profiligen dürfen zwar ihren Spielbetrieb durchführen, anders als die Mighty Dogs in der abgebrochenen Bayernliga, doch Fans in den Stadien werden wohl bis Saisonende nicht möglich sein. Bleibt das TV-Gerät. Und im Fernsehen kann man auf Magentasport zumindest die Partien der Penny DEL sehen.

Mit dem 25 Jahre alten Parker Tuomie spielt nun ein Unterfranke erstmals in der höchsten Liga. Der gebürtige Haßfurter, dessen Vater Tray einst für den ERV auflief, als der noch kein Dach über dem Stadion hat, ebenso wie Onkel Tadd, wechselte zu den Berliner Eisbären, die gegen Bremerhaven am Freitag starten, die Dienstag danach nach Wolfsburg müssen und die am 28. 12. Krefeld empfangen. Parker stand zuletzt zuletzt in Amerika vier Saisons im Kader der Minnesota State University. Und er ist neuerdings A-Nationalspieler.

Sein Vater Tray hat mit den Augsburger Pantheram Dienstag vor Weihnachten das erste Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings. Tuomie ist Chefcoach, sein Co-Trainer heißt Jamie Bartman und blickt ebenfalls auf eine Zeit in Schweinfurt zurück. Kurioser Weise waren beide sogar zusammen aktiv für den damals dachlosen ERV, als Jamie Fiesel eine der beiden Kontingentplätze besetzte und sich Tuomie und Bartman mannschaftsintern um den zweiten duellierten.

Foto: Augsburger Panther / www.aev-panther.de, „Sport in Augsburg“

Bereits am Sonntag sind die Augsburger auswärts am Start: Bei Red Bull München, das mit Desnis Lobach auch einen Schweinfurter im Kader hat. Der erst 20-Jährige wechselte 2014 nach Köln, danach in die Salzburger Akademie. Die letzten beiden Jahre lief er überwiegend für den SC Rießersee in der Oberliga auf, sammelte in 30 Partien der letzten Runde 33 Scorerpunkte, kam aber auch zu 14 Einsätzen für München in der DEL.

Fast wären Tuomie und Lobach diese Saison auch auf Dominik Bokk getroffen. Noch ein Schweinfurter, der freilich als ganz großer, künftiger Star gilt, der an sich einen Vertrag bei den Krefelder Pinguinen unterschrieben hatte, aufgrund des späten Saisonbeginns nun aber für Djurgårdens IF in Stockholm in der ersten Liga Schwedens spielt. In den ersten 13 Partien gelangen ihm zwei Tore.

Unser Aufmacherbild zeigt Parker Tuomie (Foto: Eisbären Berlin / www.eisbaeren.de), das zweite Bild Tray Tuomie (links) und Jamie Bartman (Foto: Augsburger Panther / www.aev-panther.de, „Sport in Augsburg“)

SW1.News bemüht sich um Interviews im Verlaufe dieser Eishockey-Saison mit allen (Ex-)Schweinfurtern, die derzeit hochklassig unterwegs sind. Es lohnt sich also auch in der in Unterfranken eishockeylosen Zeit immer wieder mal für die Fans ein Blick auf dieses Portal. Übrigens gewannen die Augsburger am Mittwoch ihre letzte Testpartie in Nürnberg bei den Icetigers mit 4:3. Hauptschiedsrichter war ein gewisser Christopher Schadewaldt…


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