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Mighty Dogs mit Pech im Penaltyschießen und künftig ohne Maximilian Rabs


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SCHWEINFURT – Das Heimspiel der Mighty Dogs gegen den TSV Erding konnten die Gäste erst nach Penaltyschießen mit 4:5 für sich entscheiden. Nach einer 3:0 Führung der Hausherren glichen die Gladiators im dritten Drittel aus. Doch es dauerte keine Minute bis die Schweinfurter wieder in Führung gingen. Allerdings nutzte Erding ein Powerplay zum erneuten Ausgleich.

Nach einer torlosen Verlängerung musste die Entscheidung im Penaltyschießen erfolgen. Hierbei war das Glück auf Erdinger Seite und die Gladiators nahmen den Zusatzpunkt mit nach Hause. Das Heimspiel gegen den TSV Erding war gleichzeitig auch die letzte Partie von Maximilian Rabs für die Mighty Dogs.


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Am kommenden Wochenende bestreiten die Mighty Dogs ihre letzten beiden Partien der Hauptrunde der Eishockey-Bayernliga vor Weihnachten. Am Freitag, den 20.12.2019, sind die Schweinfurter um 20 Uhr zu Gast in Miesbach. Am vierten Advent (Sonntag, den 22.12.2019) empfangen die Mighty Dogs den EHC Waldkraiburg im Icedome.


Bei diesem Heimspiel ist für Inhaber der bayerischen Ehrenamtskarte der Eintritt frei. Außerdem findet in der zweiten Drittelpause eine Flying-Puck-Sonderausgabe statt. Als Hauptgewinn gibt es dabei eine KFZ Standheizung – gesponsert von Mezger – zu gewinnen.

Kein Glück im Penaltyschießen

Das Heimspiel der Mighty Dogs gegen den TSV Erding konnten die Gäste erst nach Penaltyschießen mit 4:5 für sich entscheiden. „Wir waren der glücklichere Sieger. Wir haben kein gutes Spiel gespielt. Wenn du 3:0 in Schweinfurt hinten bist, hast du eigentlich keinen Auftrag mehr. Wir hatten dann auch noch Glück beim Zurückkommen. Im Großen und Ganzen war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft nicht zufrieden – deswegen nehme ich umso lieber die zwei Punkte mit.“, konnte sich Gästetrainer Thomas Vogl nach der Partie doch noch über zwei Zähler freuen.

Dabei starteten die Mighty Dogs „sehr ordentlich“ in das Spiel – wie Interimstrainer Steffen Reiser sagte, der bis zum kommenden Wochenende das Zepter an einen neuen Trainer übergeben möchte und in der Sonntagspartie nun das letzte Mal an der Bande stand. In der 14. Minuten setzten die Mighty Dogs nach, behielten vor dem Erdinger Tor die Oberhand und Oleg Seibel bugsierte die Scheibe zur 1:0 Führung ins Tor. Noch vor der Drittelpause ließ sich Jeff Murray bei einem Alleingang von der Erdinger Abwehr nicht aufhalten und erhöhte auf 2:0.

Nach einer verlängerten Drittelpause – da aufgrund der Eisbeschaffenheit noch einmal Eis gemacht werden musste – konnte Marcel Grüner in eigener Unterzahl die Scheibe behaupten und legte quer auf den mitgelaufenen Domantas Cypas, der zum 3:0 einnetzte (26.). „Wir waren die bessere Mannschaft. Nach vorne spielen wir gut, aber nach hinten ist noch Luft nach oben. Wir müssen die einfachen Fehler abstellen, wie beispielsweise das Gegentor im Powerplay. Es ist sehr ärgerlich, dass man am Ende nur einen Punkt holt.“, sagte Rückkehrer Jona Schneider, denn nach dem Unterzahltor der Mighty Dogs konnten ebenfalls die Gladiators in Unterzahl punkten (Hill/ 30.). „Wir sind dann etwas unruhig geworden, haben das ein oder andere Foul genommen. Dann spielen wir viel Unterzahl – was wir gegen eine der besten Überzahlmannschaften der Bayernliga sehr gut gemacht haben.“, lobte Steffen Reiser das Unterzahlspiel der Mighty Dogs, doch trotzdem konnte Erding im Powerplay den 3:2 Anschlusstreffer erzielen.

Nach dem Ausgleich des TSV Erding (Zimmermann/50.) dauerte es aber keine Minute bis Lukas Fröhlich die Hausherren wieder in Führung schoss. Jedoch mussten die Mighty Dogs kurz darauf eine fünfminütige Unterzahl überstehen, nachdem Jona Schneider aufgrund eines Kniechecks mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine geschickt wurde. Die Verteidigung der Mighty Dogs hielt in Unterzahl lange stand, doch 11 Sekunden vor Ende der Strafzeit nutzten die Erdinger das Powerplay doch noch zum erneuten Ausgleich (57.). Nach einer torlosen Verlängerung musste die Entscheidung im Penaltyschießen erfolgen. Hierbei war das Glück auf Erdinger Seite und die Gladiators nahmen den Zusatzpunkt mit nach Hause.

„Es war ein sehr spannendes Spiel. Wir haben mit dem 3:0 gut vorgelegt, dann haben wir wieder eigene dumme Fehler gemacht und das kann gegen Erding zum Problem werden – wie wir es auch schnell gesehen haben. Im Penaltyschießen hatten wir weniger Glück und mussten uns zum Schluss mit einem Punkt zufriedengeben. Dies war für mich das letzte Spiel bei der 1. Mannschaft. Es wird Zeit, den jüngeren Spielern den Platz freizumachen. Daher bedanke ich mich für die letzten Jahre und wünsche den Jungs weiter viel Erfolg in dieser Saison. Ein großes Danke geht an unsere Betreuer! Was die alles geleistet haben – Hut ab! Ich werde trotzdem öfters mal im Stadion zu sehen sein.“, verabschiedete sich Maximilian Rabs aus dem Dienst für die erste Mannschaft.

Spielstatistik: Mighty Dogs – TSV Erding 4:5 n.P. (2:0; 1:2; 1:2; 0:1)
1:0 Oleg Seibel (Eugen Nold, Maximilian Rabs), 14. Minute
2:0 Jeff Murray, 20. Minute
3:0 Domantas Cypas (Marcel Grüner), 26. Minute, SH1
3:1 James Hill (Philipp Michl, Sebastian Schwarz), 30. Minute, SH1, angezeigte Strafe
3:2 Erik Modlmayr (Philipp Michl, Alexander Gantschnig), 37. Minute, PP1
3:3 Florian Zimmermann (Rudolf Lorenz), 50. Minute
4:3 Lukas Fröhlich (Domantas Cypas, Lucas Kleider), 51. Minute
4:4 Rudolf Lorenz (Mark Waldhausen), 57. Minute, PP1
4:5 Philipp Michl, Penaltyschießen
Strafzeiten: Mighty Dogs 19 + 20 (Schneider), TSV Erding 14
Zuschauer: 568

Aktuelle Termine der Mighty Dogs
Datum Uhrzeit Veranstaltung Ort
20.12.2019 20:00 Auswärtsspiel vs. Miesbach Miesbach
22.12.2019 18:00 Heimspiel vs. Waldkraiburg Schweinfurt
27.12.2019 20:00 Auswärtsspiel vs. Landsberg Landsberg
29.12.2019 17:30 Auswärtsspiel vs. Peißenberg Peißenberg
05.01.2019 18:00 Heimspiel vs. Pfaffenhofen Schweinfurt

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs

Wie auch im Oktober konnten die Fans der Mighty Dogs ebenso im November ihren Spieler des Monats wählen. Jan Kouba setzte sich beim Fan-Voting gegen den Vormonatssieger Lucas Kleider und Torwart Philipp Schnierstein durch. Hinter dem 26-Jährigen liegt ein äußerst erfolgreicher Monat, in dem er für den ERV 17 Scorerpunkte in neun Spielen erzielte.

„Spieler des Monats November“ – Jan Kouba

InsideMD: Hallo Jan, vielen Dank, dass du dir Zeit für uns nimmst. Du wurdest von den Fans zum „Spieler des Monats November“ gewählt. Wie fühlt sich das an?
Jan Kouba: „Es fühlt sich auf jeden Fall sehr gut an. Wir spielen ja hauptsächlich für die Fans und es ist immer ein gutes Gefühl, wenn jemand mit meiner Leistung zufrieden ist.“

InsideMD: Du konntest dich im Vergleich zum Vormonat deutlich steigern und hast im November 17 Scorerpunkte erzielt. Wie erklärst du dir die Steigerung?
Jan Kouba: „Am Anfang der Saison habe ich meine Ausbildung angefangen und es war eine große Umstellung für mich das Ganze mit Eishockey zu verbinden. Mittlerweile hat sich aber alles gut eingespielt.“

InsideMD: Mit 28 Punkten in 19 Spielen bist du aktuell der Topscorer beim ERV. Verfolgt ihr im Team solche Statistiken?
Jan Kouba: „Im Team verfolgen wir eher die Plus-Minus Statistiken. Ich denke aber, dass jeder Spieler seine eigene Statistik verfolgt. Die Punkte sagen natürlich nicht alles über einen Spieler aus, das vergessen immer ganz viele.“

InsideMD: Da wir Statistiken lieben haben wir noch mehr davon. Du bist aktuell nicht zu bremsen und warst die letzten 13 Spiele in Folge an einem Tor der Mighty Dogs beteiligt. Hattest du jemals einen „Pointstreak“ von 13 Spielen?
Jan Kouba: „Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Ich denke aber, dass es mir noch nie gelungen ist, 13 Spiele in Folge zu punkten.“

InsideMD: Du spielst jetzt deine zweite Saison in Schweinfurt und auch nächstes Jahr können wir dich im Icedome spielen sehen. Wie sehen deine Karrierepläne aus?
Jan Kouba: „Erstmal muss ich die Ausbildung erfolgreich abschließen und dann will ich mit Schweinfurt in die Oberliga!“ (schmunzelt)

InsideMD: Ihr bestreitet in der Regel zwei Spiele pro Woche. Wie bereitest du dich persönlich auf die Heim- und Auswärtsspiele vor?
Jan Kouba: „Ich versuche am Tag vor dem Spiel immer gut zu schlafen, gesund zu Essen und mittags immer kurz auf dem Fahrrad anzuschwitzen. Ich habe auch vor dem Spiel einige Routinen. Bei den Auswärtsspielen versuche ich im Bus zu entspannen.“

InsideMD: Zu den Auswärtsspielen seid ihr oft lange unterwegs. Gibt es denn die berühmten Busbeine?
Jan Kouba: „Natürlich ist es nicht einfach nach 4-5 Stunden im Bus gleich bei 100 Prozent zu sein. Es ist aber meiner Meinung nach eine Einstellungssache. Wenn man sich gut vorbereitet, fühlt man sich auch auswärts gut.“

InsideMD: Nimm uns doch kurz mit in die Kabine. Wer sind deine Sitznachbarn und wer ist eigentlich für die Kabinenmusik zuständig?
Jan Kouba: „Meine Nachbaren sind der Dom Cypas und Maxi Rabs. Die Musik macht meistens Maurice Köder.“

InsideMD: Lass uns noch zum privaten Bereich kommen: Wie sieht deine Freizeitgestaltung neben dem Eishockey aus?
Jan Kouba: „Also seitdem ich die Ausbildung angefangen habe, gibt es eigentlich nichts anderes für mich als Schule, Icedome und Mannschaftsbus.“

InsideMD: Wo und wie verbringst du deinen Urlaub im Sommer?
Jan Kouba: „Ich wollte aber schon immer nach Mexiko fliegen, hoffentlich klappt es einmal.“

InsideMD: Vielen Dank das ehrliche und freundliche Interview.

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs
Fotos: Photoart Roland Körner



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