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Josef Straka - Foto: 2fly4

Nach dem (geglätteten) Debakel von Dorfen: Jetzt geht es für die Mighty Dogs um die pure Existenz


Eisgeliebt

SCHWEINFURT / DORFEN – Nach der neuerlichen Niederlage der Mighty Dogs Freitag zuhause gegen Erding vor den nur knapp über 500 Zuschauern war angesichts der sieben Punkte Rückstand auf Platz acht der Eishockey-Bayernliga klar, dass den Schweinfurtern im fünftletzten Spiel der Hauptrunde beim Tabellennachbarn in Dorfen nur ein Sieg helfen würde, um weiter an das Verhindern von Relegationsspielen zur Landesliga zu glauben. Es wurde eine denkwürdige Partie!

Die Oberbayern präsentierten den Tschechen Petr Vorisek als neuen Trainer. Und sie gaben Gas. Die Eispiraten führten nach sieben Minuten mit 2:0, nach 17 Minuten mit 4:0. Nach dem 5:0 machte Goalie Kevin Keßler Platz für Ferdinand Dürr. Nach den ersten 20 Minuten stand es 6:0 (!) für Dorfen. Ohne Chris Schadewaldt präsentierte sich die Abwehr wie ein Hühnerhaufen. Es war bis dato wohl die schlechte Leistung einer Schweinfurter Eishockey-Mannschaft der letzten 25 Jahre.


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Josef Straka (Foto) und Marco Zajic verkürzten Mitte der Partie jeweils in Überzahl. Ausgerechnet die beiden Kontingentspieler, von denen der eine (Straka) zu oft alleine auf sich gestellt ist, weil der andere (Zajic) einfach nicht die Klasse hat für einen Ausländer. Noch nicht mal in der vierten Liga. Das in Verbindung mit einer zu oft anfälligen Abwehr, einer unerfahrenen und vielleicht naiven Vereinsführung sowie keinem echten Hexer im Kasten, wie es der nun für Bad Kissingen haltende Benni Dirksen nun mal einer ist, führte zur Talfahrt dieser Saison. Strakas kurioses 6:3 und sein 6:4 gleich danach sorgten kurz vor der zweiten Pause sogar nochmals für Hoffnung. Doch zu groß die Hypothek des Startdrittels. Kurz nach Victor Ledins Chance zum 6:5 stellte Dorfen auf 7:4 – und damit war´s vorbei. Auf Strakas Unterzahltor antworteten die Eispiraten mit dem 8:5. Und mit dem 9:5 in eigener Überzahl. So viele Gegentore – damit steigt man ab…


Gegen die Bad Kissinger Wölfe am 2. Weihnachtsfeiertag im Icedome steht nur noch ein Vorbereitungsspiel für die Abstiegsrunde an. Ebenso danach in Pegnitz, gegen Königsbrunn und in Miesbach. Und dann muss sich die Mannschaft zusammenreißen, um nicht postwendend wieder in die Landesliga runter zu müssen. Seitens der ERV-Vorstandschaft ist nicht zu erwarten, dass es irgendwelche personelle Änderungen geben wird. Warum auch nach dem so guten zweiten Drittel in Dorfen? Das an sich so heiße Derby gegen Bad Kissingen am 26.12. hat nun komplett an Bedeutung verloren. Viele Fans der Mighty Dogs raten gar, es besser abzusagen, um nicht noch weiter in die Depression hinein geschossen zu werden.

Eishockey-Bayernliga: ESC Dorfen Eispiraten – Schweinfurt Mighty Dogs: 9:5 (6:0; 0:4; 3:1)

Tore für Schweinfurt: Josef Straka (4), Marco Zajic.

Und hier noch der Bericht des Medienteam der Mighty Dogs plus Bild von Foto Art Kleiner Strolch zum 2:4 gegen Erding:

Leistungssteigerung reicht nicht

Genauso wie am vergangenen Wochenende habe die Mighty Dogs zuhause gegen den TSV Erding wieder gut begonnen, doch es reichte nicht über die komplette Spielzeit.

Die Schweinfurter starteten mit Tempo und gutem Körperspiel in die Partie und gingen in der 6. Minute durch Marcel Grüner mit 1:0 in Führung. Keine zwei Minuten später hatte Grüner das 2:0 nach Pass von Josef Straka auf dem Schläger, doch diesmal scheiterte er an Jonas Steinmann. Stattdessen machten die Mighty Dogs es den Gladiators einfach und Philipp Michl traf zum 1:1 ins lange Eck (15. Minute).

Im Mitteldrittel war Marcel Grüner dann doch zum zweiten Mal erfolgreich und brachte die Schweinfurter erneut in Führung (26. Minute). Doch nach einem Puckverlust in der neutralen Zone glich Erding in der 30. Minute wieder aus (2:2). Danach nutzten die Gladiators zwei Überzahlspiel um zuerst durch Florian Fischer in Führung (37. Minute) und keine zwei Minuten später mit dem Treffer von Mathias Jeske die Führung auf 2:4 auszubauen, woraufhin die Schweinfurter den Torwart wechselten und nun Kevin Keßler für Ferdinand Dürr im Tor stand.

Im Gegensatz dazu konnten die Mighty Dogs im Schlussabschnitt ihre Powerplays nicht nutzten um wieder ins Spiel zu kommen, so dass es nach torlosen 20 Minuten bei der 2:4 Niederlage für die Hausherren blieb.

Spielstatistik: Mighty Dogs – TSV Erding 2:4 (1:1; 1:3; 0:0)

1:0 Marcel Grüner (Patrik Rypar, Andreas Kleider), 6. Minute
1:1 Philipp Michl (Sebastian Schwarz), 15. Minute
2:1 Marcel Grüner, 26. Minute
2:2 Florian Fischer (Marco Deubler, Tobias Feilmeier), 30. Minute
2:3 Florian Fischer (Tobias Feilmeier, Marco Deubler), 37. Minute, PP1
2:4 Mathias Jeske (Philipp Michl, Florian Zimmermann), 39. Minute, PP1

Strafminuten: Mighty Dogs 14 + 10 (Schadewaldt) + 10 (Schäfer), TSV Erding 10
Zuschauer: 550.


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