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Maximilian Rabs - Foto: 2fly4

Nach dem Sieg in Pegnitz: Mighty Dogs würden – Stand jetzt – Haßfurt wohl aus dem Weg gehen


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PEGNITZ / SCHWEINFURT – Dank zweier Treffer im letzten Drittel durch Maximilian Rabs (Foto) und Patrik Rypar und trotz eines späten Gegentores gewannen die Mighty Dogs im Freiluftstadion des EV Pegnitz vor immerhin 289 Zuschauern mit 2:1 beim Schlusslicht der Eishockey-Bayernliga – in einer Partie eher auf Landesliga-Niveau.

Diesen Sonntag geht’s zuhause im letzten Hauptrunden-Heimspiel gegen Königsbrunn (mit dem neuen Trainer Sven Rampf als Nachfolger von Fabio Carciola), dann eine Woche später noch zu Oberliga-Absteiger TEV Miesbach. Beide trafen diesen Freitag aufeinander. Nach dem 5:2 der Miesbacher müssen die Königsbrunner noch um Rang acht bangen.


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Auch wenn sich alles noch ändern kann, so würden die auf Rang elf vorgerückten Schweinfurter (Dorfen verlor zuhause 0:4 gegen Peißenberg) in der anstehenden Relegationsrunde gegen den abstieg in die Landesliga momentan auf folgende Gegner treffen: River Rats Geretsried, EA Schongau, ERSC Amberg, EC Pfaffenhofen, ESC Vilshofen, VfE Ulm/Neu-Ulm und ESV Buchloe – harte Nüsse in Massen…


Und hier noch die jüngsten beiden Spielberichte des Medienteams der Mighty Dogs:

Derbysieg

Derbys haben ihre eigenen Gesetze – das könnte man gut am zweiten Weihnachtsfeiertag im Icedome beobachten. Denn wer die letzten Partien der Mighty Dogs verfolgt hatte, hätte wohl nicht an einen Sieg gegen den Drittplatzierten EC Bad Kissingen geglaubt.

Doch die Mighty Dogs zeigten im Icedome durch ihr Auftreten und ihre Körpersprache, dass sie das Derby vor heimischer Kulisse unbedingt gewinnen wollten. Den ersten Treffer setzten allerdings die Kissinger Wölfe durch Jörg Filobok in der 8. Minute. Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen ließen sich die Schweinfurter durch den Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und hielten an ihrer Spielweise bei. In der 14. Minute belohnten sie sich dann durch den Ausgleichstreffer von Viktor Ledin aus dem Slot heraus. Und bei einer doppelten Überzahl in der 18. Minute schoss Jan Kouba die Mighty Dogs mit 2:1 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Drittels baute Viktor Ledin, der gegen seine ehemaligen Mitspieler wohl sein bestes Spiel in dieser Saison zeigte, aus dem Gewühl heraus die Führung der Hausherren auf 3.1 aus (23. Minute). Danach drängten die Kissinger Wölfe auf den Anschlusstreffer, doch Kevin Kessler vereitelte dies ebenso reaktionsstark wie den von Anton Seewald ausgeführten Penalty in der 40. Minute.

In Überzahl traf Anton Seewald dann aber doch in der 46. Minute zum 3:2. Im Anschluss hatten die Mighty Dogs mehrfach die Chance auf 4:2 zu erhöhen, scheiterten aber im Abschluss am Gäste-Torwart Benjamin Dirksen. Stattdessen konnten sich die Kissinger Wölfe in der 58. Minute im Schweinfurter Drittel festsetzen und glichen durch Christian Masel aus.

In der darauffolgenden Overtime hatten beide Mannschaften ihre Chancen die Partie zu gewinnen, doch die endgültige Entscheidung sollte im Penatlyschießen fallen. Dabei ging Kevin Kessler erneut als Sieger gegen Anton Seewald und ebenfalls gegen Mikhail Nemirovsky hervor, wohingegen Patrik Rypar und Josef Straka Benjamin Dirksen überwinden konnten.

Derbysieg und zwei Punkte gegen die Kissinger Wölfe gewonnen – jedoch stand am zweiten Weihnachtsfeiertag ebenfalls endgültig fest, dass es für die Mighty Dogs am 11.01.2019 in der Verzahnungsrunde mit der Landesliga weitergeht. Bis es aber soweit ist, stehen noch die Partien gegen den EV Pegnitz (28.12.2018; 19:30 Uhr), den EHC Königsbrunn (30.12.2018; 18 Uhr; Icedome) und den TEV Miesbach (06.01.2019; 18 Uhr) an, in denen die Mighty Dogs noch Selbstbewusstsein für die anstehende Verzahnungsrunde tanken wollen.

Spielstatistik: Mighty Dogs – EC Bad Kissingen 4:3 (2:1; 1:0; 0:2; 1:0)

0:1 Jörg Filobok (Anton Seewald, Mikhail Nemirovsky), 8. Minute
1:1 Viktor Ledin (Marc Zajic), 14. Minute
2:1 Jan Kouba, 18. Minute, PP2
3:1 Viktor Ledin (Stephan Trolda, Simon Knaup), 23. Minute
3:2 Anton Seewald (Mikhail Nemirovsky, Marc Hemmerich), 46. Minute, PP1
3:3 Christian Masel (Jona Schneider, Anton Seewald), 58. Minute
4:3 Josef Straka, 65. Minute, Penalty

Strafzeiten: Mighty Dogs 12, EC Bad Kissingen 12
Zuschauer: 1132

Sieg über Ice Dogs

Bei tollstem Eishockeywetter im Freiluftstadion des EV Pegnitz gewannen die Mighty Dogs mit 1:2 gegen die Ice Dogs.

In den ersten beiden ausgeglichen Dritteln sicherte Schlussmann Kevin Kessler den Schweinfurtern das 0:0 und hielt seine Mannschaft, auch durch Mithilfe des Torpfostens in der 19. Minute nach Schuss von Sven Adler, im Spiel.

Nach dem zweiten Drittel stand es 0:0 und man machte sich schon die Gedanken, dass derjenige, der das erste Tor schießt, wohl das Spiel gewinnen wird.“, so Trainer Josef Hefner vom EV Pegnitz. Der Führungstreffer für die Mighty Dogs fiel dann in der 44. Minute durch Maximilian Rabs, der nach Vorarbeit von Josef Straka zum 0:1 einnetzte. Kurz darauf zog Jonas Manger ab, doch Julian Bädermann hinderte Viktor Ledin und Stephan Trolda daran, den Abpraller über die Torlinie zu stochern. Nach dem Seitenwechsel rutschte dann Bädermann der Schuss von Patrik Rypar aus spitzen Winkel zum 0:2 für die Mighty Dogs durch. Die Ice Dogs machten aber in den letzten Spielminuten noch einmal Druck und sorgten bei Überzahl und gezogenen Torwart für den 1:2 Anschlusstreffer. 14 Sekunden vor Spielende die gleiche Situation, Pegnitz hatte erneut eine Überzahl und den Torhüter gezogen, doch die Mighty Dogs konnten den Sieg über die Zeit retten.

Spielstatistik: EV Pegnitz – Mighty Dogs 1:2 (0:0; 0:0; 1:2)

0:1 Maximilian Rabs (Josef Straka), 44. Minute
0:2 Patrik Rypar (Lukas Kleider, Marc Zajic), 51. Minute
1:2 Sven Adler (Pierre Kracht, Stefan Hagen), 59. Minute, PP1

Strafzeiten: EV Pegnitz 6, Mighty Dogs 14
Zuschauer: 289


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