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Bayreuth hat Angst vor dem Wolf – und in Schweinfurt will einer unbedingt in die 3. Liga


Johanniter Hausnotruf

SCHWEINFURT – Dass ausgerechnet um Bayreuth herum wieder Wölfe angesiedelt sind, die in den letzten Tagen für Schlagzeilen sorgen, weil sie jüngst 18 Damwild-Tiere rissen, mag Markus, dem Chef-Wolf des FC Schweinfurt 05, mutmaßlich relativ egal sein. Der Vorsitzende und Geschäftsführer der Schnüdel und der GmbH hofft weiter auf eine Beendigung der Fußball-Saison.

Die Lizenz für die 3. Liga hat der FC 05 bereits beantragt. Die Weichen sind gestellt, um die Fußball-Regionalliga Bayern nach dann acht Jahren endlich zu verlassen. Doch langsam wird es ernst. Aus zeitlichen Gründen. Denn bis Ende Juni muss feststehen, wer aufsteigt.


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Ab 22. März ist vielleicht wieder Mannschaftstraining möglich, bestenfalls. Also könnte man in Bayern im April spielen, Mitte des Monats wäre der Re-Start noch genial. Der VfR Garching muss noch zwölf Mal ran, mit Englischen Wochen wäre das bis Ende Mai machbar. Die Schweinfurter kicken noch neun Mal, davon sind sechs Partien Heimspiele.


Im Juni dann Relegation? Noch sieht der Verband Play-off-Spiele der Top-Vier um die Meisterschaft an. Nachdem der 1. FC Nürnberg mit seiner ersten Mannschaft sicher nicht in die Bundesliga aufsteigen wird, rutscht der Club 2 aus dem Rennen. Und so werden es die Schnüdel, momentan Vierter, Tabellenführer Viktoria Aschaffenburg und die viertplatzierte Spvgg Bayreuth unter sich ausmachen, wer danach den Nord-Meister in den zwei entscheidenden Duellen herausfordert.

Mutmaßlich ermitteln erst die beiden schlechter platzierten Teams den Finalgegner des bestplatzierten. Aktuell würde das heißen, Bayreuth und Schweinfurt duellieren sich um die Herausforderung der Aschaffenburger. Doch der FC 05 kann mit seinen Nachholspielen ja auch noch die Pole Position anvisieren. Aus dem Norden ist nicht absehbar, wär als Gegner in Frage käme. Vielleicht Flensburg, vielleicht Havelse…

Fakt ist: Auch die Viktoria aus dem Westen Unterfrankens positionierte sich nun in Sachen 3. Liga. Man kalkuliert am Untermain mit einem Etat von drei Millionen Euro, falls es mit dem Aufstieg klappt. Das Stadion am Schönbusch soll mit Zusatztribüne auf ein Fassungsvermögen von 10.000 ausgebaut werden, auch an eine Flutlichtanlage ist schon gedacht.

Bitter: Schafft Bayern Regionalliga-Meister heuer nicht den Aufstieg in die 3. Liga, dann droht harte Konkurrenz. Elf Partien vor Rundenende belegt die Spvgg Unterhaching einen Abstiegsplatz und scheint nach einer bislang gruseligen Rückrunde kaum mehr zu retten zu sein. Vor dem so wichtigen Heimspiel am Sonntag gegen Halle sind die Oberbayern sogar Inhaber der Roten Laterne.

Zurück zu den Wölfen: Im Landkreis Bayreuth macht man sich längst große Sorgen. In Schweinfurt hingegen hätte man liebend gerne wenigstens den ein oder anderen – das Schweinfurter Fußballabenteuer finanzierenden – Wolf mehr.

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