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„Das Herz auf den Platz bringen!“: Der FC 05 startet mit kühlen Kopf gegen Bayreuth


Glöckle Tag der Ausbildung

SCHWEINFURT – Zumindest 250 Fans werden am Dienstagabend ab 19 Uhr dann doch live dabei sein, wenn der FC 05 gegen Bayreuth in die Play-offs um die Meisterschaft in der Fußball-Regionalliga Bayern startet. Zwar sind es nur verkaufte Papp-Aufsteller des Papplic Viewings, aber immerhin. Die Resonanz dieser Aktion bezeichnen die Verantwortlichen aus Schweinfurt als ordentlich. Klar aber auch: Normaler Weise würden mindestens 5000 Anhänger ins Willy-Sachs-Stadion kommen.

Aber was ist schon normal in Corona-Zeiten? Ohne das Virus würde es diese Partien gar nicht geben. Vier an der Zahl pro Verein, danach weiß man, wer den TSV Havelse um den Aufstieg in die 3. Liga herausfordern würde, für die Tobias Strobl den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers als „coolen Nebeneffekt“ bezeichnet. „Da wären bei beiden Partien die Stadien ausverkauft!“ Wenn es die Pandemie zulässt. Und wenn der FC 05 aufsteigt…


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Die Chancen? Auf „33,3 Prozent“ beziffert sie der Coach, was Bayreuth und Aschaffenburg betrifft. Auch wenn die beiden Gegner unter dem Motto „alles kann, nichts muss“ an den Start gehen. „Wir verkaufen das in der Öffentlichkeit ein bisschen anders“, weiß Strobl. Die Schnüdel machen kein Geheimnis darauf, dass sie endlich aufsteigen wollen. Auch weil mehr denn je eine Regionalliga nächste Saison mit sicher Unterhaching und höchstwahrscheinlich Bayern München 2 droht. Dann wird das Aufsteigen noch schwerer…


Wenn nicht jetzt, wann dann, möchte man meinen. Strobl spricht davon, dass die Freude, etwas gewinnen zu können in den nächsten Wochen, größer sein sollte als die Angst vor dem Verlieren. der 34-Jährige vergleicht die Partien mit einer EM oder einer WM, in die man am Dienstag starte. Druck sei da, „aber auf uns kommt etwas Tolles zu“. Was man leider halt nur auf sporttotal.tv sehen kann. Aber immerhin dort. Das Gute zum Beginn: „Nach dem Auftakt ist noch keiner durch und auch der Verlierer noch nicht chancenlos!“

Wegweisend freilich ist die Partie gegen Oberfranken, die mit Christopher Kracun, Johannes Golla, Philip Messingschlager, Tim Danhof, Alexander Piller und Stefan Maderer gleich sechs Ex-05er im Kader haben. Piller traf beim 3:1 der Altstadt am Samstag im Ligapokal ausgerechnet bei Viktoria Aschaffenburg doppelt. „Für mich ist das natürlich immer besonders, gegen meine alten Mitspieler zu kicken. Mit ihren Neuzugängen würde ich sagen, dass Schweinfurt favorisiert ist. Doch wir fahren trotzdem dort hin, um die drei Punkte zu holen, machte Piller gegenüber www.spvgg-bayreuth.de klar.

Neuzugänge: Thomas Haas, Vitus Scheithauer und Daniel Adlung kamen im Winter zum FC 05. Alle drei könnten gegen Bayreuth zur Startformation zählen. Tobias Strobl aber gibt nur Keeper Luis Zwick und Torjäger Adam Jabiri eine sichere Auflaufgarantie. Selbst die Erfahrung von Adlung bedeutet keinen Freifahrtschein. Alle anderen aus dem vollen Kader, in dem nur Maximilian Bauer fehlt, werden Dienstagvormittag erfahren, ob sie spielen. Auch zum System sagt er nicht, „denn das ist nicht entscheidend, sondern wie die Jungs ihr Herz auf den Platz bringen“.

Gegen Bayreuther, bei denen Strobl längst die Handschrift seines Kollegen Timo Rost sieht, sowie Power und Emotionen, ein guts Umschaltspiel und vieles, was für Erfolg spricht. Das Erfolgserlebnis in Aschaffenburg könnte Rückenwind geben, „man kann die Zusatzbelastung aber auch ins Nachteil drehen, wenn man sagt, sie hätten Körner liegen lassen. Doch darüber können wir am Mittwoch reden, das dürfen wir nicht als Ausrede nehmen. Wenn wir bei einem kühlen Kopf bleiben, dann glaube ich, dass unser Spiel funktionieren kann“, sagt der 34-Jährige, der sechs fitte Spieler auf die Tribüne setzen muss.

„Zu 100 Prozent konzentrieren wir uns nun erstmal auf Bayreuth“, sagt Strobl auch. Erst am Dienstagabend 21.30 Uhr, kümmere man sich um die folgende Partie Samstag auswärts in Aschaffenburg. Generell sei der Fahrplan sehr unangenehm mit ständigen Englischen Wochen. Zwischendrin wird eher regeneriert als trainiert. „Aber die Jungs werden sicherlich erstmal keinen Tag frei haben!“ Und das alles, „um den Fans endlich den Traum von der 3. Liga zu verwirklichen. dafür sehen wir uns gut gerüstet. Und der Verein gehört einfach auch in den Profifußball!“

FC-05-Geschäftsführer Markus Wolf kündigt für Partie gegen Bayreuth an: „Unsere Mannschaft wird alles in die Waagschale werfen, um erfolgreich in die Aufstiegsrunde zu starten, damit wir am Ende unser großes Ziel erreichen. Das Gefühl, dass so viele Fans die Daumen drücken, werde die Mannschaft zusätzlich motivieren, meinte Wolf: „Wir bedanken uns besonders herzlich bei allen Fans und Sponsoren, die uns während der schweren Zeit so beeindruckend unterstützt haben und weiter unterstützen.


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