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Der FC 05 mit Zuversicht vor Schalke: „… sonst bräuchten wir die Reise gar nicht antreten!“


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SCHWEINFURT – Die Schnüdel des FC 05 müssen also wie 2018 bereits in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde gegen Schalke 04 ran. Diesmal freilich ist alles ganz anders. Uhrzeit, Ort, Trainer bei beiden Mannschaften, Ausgangsposition in Sachen Form, äußere Umstände – nichts wird kommenden Sonntag erinnern an die Partie unter Flutlicht vor zwei Jahren.

Schweinfurts Trainer Tobias Strobl ist erst seit November 2019 an Bord als Nachfolger von Timo Wenzel, für den damals gerade erst seine (recht kurze) Zeit beim FC 05 startete. 15.060 Fans sahen an einem Freitagabend Tore von Nabil Bentaleb (Foulelfmeter) und ein Eigentor der Schweinfurter, bei denen nur noch Kevin Fery, Adam Jabiri, Stefan Kleineheismann und Lukas Billick vom damaligen Kader heute noch dabei sind. Diesen Sonntag wird wegen Corona an einem Nachmittag in Gelsenkirchen ohne Fans gespielt – und Schalke 04 bestreitet seine erste Pflichtpartie nach zuvor 16 Spielen ohne Sieg.


AOK - Keine Kompromisse

Gründe genug, um mit Tobias Strobl (auf dem Bild rechts, links Co-Trainer Jan Gernlein) ausführlich zu reden.


Herr Strobl, wie haben Sie denn damals vor knapp zwei Jahren das Schweinfurter Pokalspiel gegen Schalke 04 zur Kenntnis genommen? Rein gar nicht, nur am Rande – oder schon da mit einem Blick auf die Schnüdel?
Tobias Strobl: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es damals nur am Rande mitbekommen hab.

Schalke 04 war damals amtierender Vizemeister unter Domenico Tedesco. War oder ist das ein junger Trainer-Kollege, an dem auch Sie sich ein bisschen orientieren?
Tobias Strobl: Es ist schön zu sehen, dass ein so junger Trainer in der Bundesliga arbeiten durfte. Das dient als zusätzlicher Ansporn.

Nun haben die Gelsenkirchner eine üble Rückrunde unter David Wagner hinter sich, hielten trotzdem am Coach fest, verloren nach 16 Pflichtspielen ohne Sieg in der Vorbereitung gegen die Drittligisten Verl und Uerdingen, schlugen zuletzt aber Zweitligist Bochum mit 3:0. Kommt Schalke scheinbar zum ungünstigsten Zeitpunkt in Fahrt?
Tobias Strobl: Als Bundesligist ist die vorhandene Qualität des Kaders ohnehin sehr hoch. Man muss immer auf ein besonderes Spiel unsererseits hoffen und kann vom Gegner nie erwarten, dass er ein schlechtes Spiel bestreitet.

Über einige Personalien wird beim Gegner derzeit diskutiert. Keeper Ralf Fährmann schickte man schon mal in die Wüste, Nationalspieler Sebastian Rudy soll eigentlich gehen, Mark Uth will wohl weg nach Köln, Vedad Ibisevic wurde als Sturmhoffnung mit Mitte 30 geholt. Wie sehen Sie das aus der Ferne: Sorgt ein noch nicht feststehender Kader nicht eher für Unmut und Unruhe?
Tobias Strobl: Das will und kann ich aus der Ferne keineswegs beurteilen.

Fast möchte man nun sagen: Vor über 15.000 Fans im Willy-Sachs-Stadion hätte der FC 05 diesmal eine echte Chance… Oder?
Tobias Strobl: Da wir auf Schalke spielen, könnten wir hier nur spekulieren.

Wie weh tut das, auf den Heimvorteil zu verzichten? Oder motiviert eine Reise nach Gelsenkirchen an so eine große Fußballstätte vielleicht sogar zusätzlich?
Tobias Strobl: Es hat immer alles seine Vor- und Nachteile. Wir nehmen die Aufgabe so an, wie sie sich nun für uns stellt.

Haben Sie die Arena schon mal vor Ort gesehen? Wird überhaupt im großen Stadion gespielt? Oder im umgebauten Parkstadion?
Tobias Strobl: Wir spielen meines Wissens in der Arena und ich war bisher noch nicht vor Ort.

Oder hat Adam Jabiri dem Team berichtet? Im Januar 2010 spielte er als Einwechselspieler 20 Minuten für Hoffenheim Auf Schalke, an der Seite übrigens von Ibisevic. Schon kurios, oder?
Tobias Strobl: Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.

Was damals nicht klappt, kann es am Sonntag hinhauen? Ein Jabiri-Tor gegen Schalke… Wenigstens einmal treffen als Ziel? Oder trauen Sie Ihrem Team mehr zu?
Tobias Strobl: Würden wir unserer Mannschaft nichts zutrauen, bräuchten wir die Reise gar nicht antreten, dennoch sind wir natürlich klarer Außenseiter.

Wie läuft das logistisch ab: Wann fahren Sie los, wo wird übernachtet?
Tobias Strobl: Wir reisen am Samstag an und schlafen in Arena-Nähe.

Und nach der Partie geht´s sofort wieder heim?
Tobias Strobl: Wir werden die Jungs noch vor Ort duschen lassen und treten dann die Heimreise an (grinst).

Glauben Sie noch daran, dass danach die Pflichtspiele starten? Oder war´s das mit dem Highlight auf Schalke mit Topspielen und Spannung ür die nächsten Wochen oder gar für´s Jahre 2020?
Tobias Strobl: Stand heute habe ich noch Hoffnung, dass der Ball auch im Ligabetrieb im Jahr 2020 rollt.

Sind alle Mann an Bord? Oder wer fehlt und warum?
Tobias Strobl: Schade ist, dass wir in so einem Spiel nicht auf unsere erfahrenen Spieler Stefan Kleineheismann und Ronny Philp – beide sind verletzt – zurückgreifen können. Sie könnten der Truppe nochmal einen gewissen Halt geben.

Welche der Neuen haben die Garantie, im Kader zu stehen am Sonntag – und warum?
Tobias Strobl: Garantien kann man im Fußball nie geben (schmunzelt).

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

Dieses Interview stellte uns das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info ausnahmsweise in kompletter Länge zur Verfügung.



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