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Der FC 05 will den Angriff von Aschaffenburg abwehren und trotz Corona in den Ligarhythmus


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SCHWEINFURT – Die ansonsten eigentlich immer übliche Pressekonferenz vor Ort im Stadion oder in der Geschäftsstelle in der Innenstadt fiel diesmal aus. Über „Zoom“ wurden die Medienvertreter informiert im Online-Gespräch mit Tobias Strobl und David Grözinger. Der 21 Jahre alte Ehinger steht vor seinem Liga-Debüt für die Schnüdel.

Die müssen am Samstag nach Aschaffenburg. „Da kommt was Interessantes auf uns zu“, weiß Coach Strobl. 800 Zuschauer darf die Viktoria ins Schönbusch-Stadion lassen, Gästefans freilich sind noch nicht erwünscht. Das leidige Thema Corona verhindert ein größeres Fußballfest, wenn der Tabellendritte mit einem Sieg den Zweiten überholen will. Und das Virus, das ja für die Absage der ersten Heimpartie letzten Samstag gegen Garching sorgte, steckt beim FC 05 ohnehin in den Köpfen drin. „Es zehrt an den Nerven, wenn man eine Woche spielt, die andere wieder nicht. Wir wollen den Wettkampf, wir wollen in den Ligarhythmus“, sagt Strobl und gibt zu, dass es im Trainerteam – weniger im Kader – schon an den Nerven zehrt, wenn man nie weiß, ob es weitergeht.


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Schweinfurt als aktueller Corona-Hotspot mit Fallzahlen weit über normal lässt irgendwie befürchten, dass die Grün-Weißen vielleicht nicht wie angedacht bis in den Dezember hinein spielen können. Strobl bereitet es Bauchschmerzen, „und es macht mich nervös, weil jedes Bundesland seinen eigenen Plan hat und weil man nicht weiß, ob ein Landkreis vielleicht den Stecker schneller zieht“.


Stand jetzt wird am Samstag gespielt und plant die Viktoria einerseits, den Namen Aschaffenburg gegen 16 Uhr in der Tabelle über Schweinfurt auftauchen zu lassen. Andererseits wollen die Fast-Hessen natürlich Revanche nehmen für das 0:3 an selber Stelle im Ligapokal. „Wir dürfen uns keine Ballverluste vor dem Tor leisten, müssen das Zentrum besser in den Griff bekommen und müssen es auch schaffen, möglichst ganz wenige Standards zuzulassen. Dann holen wir ein gutes Resultat in Aschaffenburg“, denkt Tobias Strobl.

Außer den Langzeitverletzten sind nahezu alle Mann an Bord, jedenfalls fehlt kein Akteur gesperrt. Emir Bas hat muskuläre Probleme im Oberschenkel, Lamar Yarbrough trainierte Mittwoch und Donnerstag wegen Schmerzen im Knie nicht mit. Hinter beiden stehen Fragezeichen, für die Startelf freilich würden sie wohl ohnehin nicht in Frage kommen. „Viel Arbeit für unseren weiteren Weg“ sieht Strobl generell auf die Truppe zukommen, vor allem wenn es darum geht, sich gegen tief stehende Gegner mehr Chancen herauszuspielen als zuletzt beispielsweise gegen Aubstadt. Die Viktoria am Samstag wird aber sicherlich ein mitspielender Gegner sein, was dem FC 05 liegt.

Und damit zu David Grözinger, einstiger U-Nationalspieler, der beim SSV Ulm im Jugendbereich begann und der dann in den Nachwuchs des VfB Stuttgart wechselte. Die Herren Badstuber, Coulibaly, Klimowicz oder Massimo waren im Sommer 2019 seine Banknachbarn, als er es in den Kader der Schwaben schaffte, als die in der 2. Bundesliga gegen Hannover siegten und in Heidenheim unentschieden spielten.

Ansonsten hat es Grözinger „nur“ zu Einsätzen in der zweiten Mannschaft geschafft, die dann ja auch noch in die gerade noch fünftklassige Oberliga abgestiegen war. Zwar schaffte man inzwischen die Rückkehr in die Regionalliga Südwest. der Spieler aber, eigentlich ein Linksverteidiger, wagte dennoch den Wechsel – und findet sich da nun aktuell auf der Position des Innenverteidigers… In Fürth im Ligapokal erzielte er sogar ein Tor für die Schnüdel.

„Den Wechsel nach innen hat mir die Mannschaft leicht gemacht“, sagt Grözinger, der auf der linken Seite seinen Offensivdrang herausheben will und in zentraler Position seine Bemühungen um den gepflegten Spielaufbau. Hier wie da sieht Tobias Strobl im Abwehrmann „extrem viel Potenzial, er kann unser Spiel von hinten heraus besser machen und gehört an sich nicht in diese Liga“. Wie lange er in Schweinfurt bleibt? Fußball ist ja bekanntlich schnelllebig. „Aber Umfeld, Trainer, Staff – hier ist alles top. Ich kann mir das schon länger vorstellen“, sagt der erst 21-Jährige.

Ein Aufstieg in die 3. Liga würde die Entscheidung pro Unterfranken sicherlich leichter machen. Wobei auf dem Weg zur Meisterschaft und Aufstiegsspielen gegen den Nord-Ersten (wo aktuell Flensburg und Havelse den Ton angeben und Wolfsburg 2 überraschend weit zurück hängt) die Tabelle der Regionalliga Bayern insofern zehn Punktspiele vor Rundenende nicht ganz so entscheidend ist, weil ja die vier aufstiegswilligen Ersten am Ende in Play-offs den Titelträger ausspielen. Auf Platz fünf und den TSV Aubstadt hat der FC 05 momentan acht Zähler Vorsprung…

 

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