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Die Schnüdel vor 20 Jahren: War mehr drin als nur ein Jahr 2. Bundesliga?


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SCHWEINFURT – Hätte, wäre, wenn…, diese Vermutungen, wie denn die Realität heute aussehen könnte, wenn in der Vergangenheit ein bisschen was anders gelaufen wäre, tritt in Verbindung mit dem 26. November vor 19 Jahren wohl nirgends besser zu, wie bei den Gedanken an den möglichen Werdegang des FC Schweinfurt 05, der 2001 Großes erlebte. Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga!

Im Sommer 2021 jährt sich ein Ereignis das 20. Mal, das heute noch Folgen hat. Denn eine Aufstiegsmannschaft mit verdammt vielen Franken feiert noch heute sich und den Einzug in die 2. Bundesliga bei regelmäßigen Treffen. Im Mai 2001 bedeutete das Unentschieden der Schnüdel in Burghausen bei der gleichzeitigen Niederlage von Eintracht Trier am letzten Spieltag den Sprung in den Profifußball. Und dort lief´s nahezu perfekt, auch noch am 26. November 2001.


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Es war ein verregneter Montagabend und das damalige DSF übertrug immer ein Live-Topspiel aus der 2. Bundesliga. Weil die meisten Spitzenteams Dienstag und Mittwoch schon wieder im Pokal im Einsatz waren, konnten nur zwei eher unattraktive Mannschaften die Partie auf Montagabend verlegen. Eben der FC 05, damals Tabellen-14. und der Gast LR Ahlen, als guter Siebter noch mit Kontakt zu den Aufstiegsrängen.


Die Schweinfurter hatten in der Vorwoche zwar mit 0:5 in Oberhausen erstmals so richtig Lehrgeld bezahlt. Und auch wenn sie nach 13 Partien erst neun Tore erzielt hatten, so reichte das doch zu den Siegen gegen Saarbrücken, Bielefeld und Aachen sowie zu den Remis in Duisburg, gegen Fürth und gegen Bochum. Nach dem Erfolg gegen Aachen durch Steffen Rögeles Elfmetertor waren die Grün-Weißen nach Spieltag acht Ende September gar Zehnter – und fast auf Augenhöhe mit Eintracht Frankfurt, Union Berlin oder dem FSV Mainz. Unfassbar aus heutiger Sicht.

Was genau an diesem Montag passierte, daran erinnert sich auf dem fränkischen Fußballportal www.anpfiff.info Matthias Gerhardt. Nachzulesen ist dann weiter, wie es auf Talfahrt ging danach in der 2. Bundesliga und dass aus einer fast fränkischen Mannschaft eine wurde, in der die Typen, mit denen sich die Fans identifizieren konnten, immer weniger wurden.

anpfiff.info zeigt viele Fotos mehr aus dieser Zeit. Auf diesem hier sind Freunde für´s Leben zu sehen: 2016 trafen sich die 05er Aufsteiger anlässlich des 15-Jährigen letztmals – mit dabei waren auich spätere Zweitligaspieler oder ein Marc Diegmüller, der aus gesundheitlichen Gründen vor der Aufstiegssaison aufhören musste – hinten von links: Ermin Melunovic, Thorsten Seufert, Stevan Popov, Marc Diegmüller, Steffen Stockmann, Heiko Gröger, Jürgen Hein, Dirk Dorbath, Dujardj Vasic; vorne von links: Pero Skoric, Ralf Scherbaum, Velibor Teofilovic, Matthias Gerhardt und Steffen Rögele.

Im Frühjahr 2016 traf man sich letztmals zum 15-Jährigen, dabei waren auch Marc Diegmüller, der kurz vor dem Aufstieg seine Karriere beenden musste, und Ermin Melunovic und Thorsten Seufert, die erst nach dem Aufstieg kamen. „Wir machten erst ein Training im Willy-Sachs-Stadion und danach ging es zum Essen nach Grafenrheinfeld in die Pizzeria Ai Due Galli. Wir wollen uns zum 20-Jährigen im Sommer 2021 auf jeden Fall wieder treffen“, sagt Matthias Gerhardt.



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