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„Die Tore muss diesmal ein anderer Spieler schießen!“: FC 05-Coach Tobias Strobl im Interview und warum sein Vier-Treffer-Mann fehlt


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SCHWEINFURT – Der Freitagabend war kein leichter für Tobias Strobl. Nach dem 3:6 vor 3340 Fans gegen den FC Bayern München 2 liegt sein FC Schweinfurt 05 nun bereits jeweils acht Punkte hinter dem Tabellenführer und auch der Spvgg Bayreuth. Vor dem heutigen Match gegen seinen alten Verein aus Rosenheim sprachen wir mit dem Fußball-Trainer der unterfränkischen Schnüdel, der ja auch mal in Rosenheim tätig war.

Tobias, habt Ihr die Heimniederlage inzwischen verdaut oder nagt das noch immer?
Strobl: Mittwoch haben wir das Spiel analysiert und haben der Mannschaft auch viele gute Videosequenzen zeigen können. Aber in einigen Momentan haben wir uns auch viel zu billig ausspielen lassen und uns nicht clever verhalten.


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War´s das schon in Sachen Meisterschafts-Titelverteidigung und Aufstieg in die 3. Liga?
Strobl: Daran zu denken, davon müssen wir uns in der jetzigen Situation nun lösen, das haben wir der Mannschaft auch am Mittwoch gesagt. Es geht nun darum, konstant Punkte zu holen. Und dann schauen wir einfach. Es wäre schön, nochmal näher als auf acht Punkte an die Spitze heran zu kommen. Die Saison ist noch lang – und sie nun einfach ausklingen lassen zu wollen, wäre gegenüber unseren Fans nicht fair. Aktuell machen wir uns das Leben aber schwerer mit einem Blick auf die Tabelle.


Müssen die Rosenheimer nun für dieses 3:6 am Samstag büßen?
Strobl: Nein! Wir wollen einfach nur unsere gute erste Halbzeit gegen die Bayern wiederholen und dann das nachholen, was wir verpasst haben: Nämlich das Toreschießen! Wir wollen die drei Punkte bei uns lassen, uns das zurück holen, was wie Dienstag haben liegen lassen. Und wir sind nach wie vor eine sehr, sehr große Heimmacht. Aber wir wissen ja vom letzten Rosenheim-Gastspiel, dass es auch schnell in eine andere Richtung gehen kann.

Im November 2019 in Deinem ersten Monat in Schweinfurt endete das Jahr mit einem 4:3 nach Rosenheimer 3:0-Führung. Der vierfache Torschütze Florian Pieper fehlte Dienstag gegen die Bayern. Können die Gäste also beruhigt antreten?
Strobl: Die Tore wird diesmal ein anderer Spieler machen müssen, denn bei ihm wird es wegen einer Reizung im Knie nicht reichen bis Samstag. So ein Spiel wie damals bleibt natürlich allen in Erinnerung und ist – wenn man es auf seine Seite zieht – immer ein schöner Teil des Lebens. Ich hätte mir am Dienstag gegen die Bayern gewünscht, dass wir die zweite Halbzeit nochmal auf ein Tor ran kommen. Dann hätte die Hütte bestimmt gebrannt…

Welche Kontakte hast Du noch zum TSV 1860?
Strobl: Viele und gute! Zum Beispiel zu meinem ehemaligen Co-Trainer Robert Mayer, zum sportlicher Leiter Hansjörg Kroneck, zu Spieler Linor Shabani und natürlich zu Sascha Marinkovic, der ja letzte Saison in Schweinfurt spielte.


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