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Mit dem „Spanier“ Amar Cekic gegen den Herbst-Blues: Wie der FC 05 gegen Schalding leichte Fehler vermeiden will


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SCHWEINFURT – 2018 begann der Herbst-Blues der Schnüdel erst Ende Oktober und zog sich in den November hinein. Nach einem tollen Saisonstart mit 15 Punktspielen ohne Niederlage (und nur der im Pokal beim Erlebnis gegen Schalke) folgten bis Jahresende sieben Partien ohne Sieg, das finale 0:4 bei Bayern München 2 zerstörte alle Aufstiegsträume. Warum diese Erinnerung diesen Beitrag einleitet? Das hat genau drei Gründe.

Der erste heißt SV Schalding-Heining und entführte an einem tristen Freitagabend, den 09.11., 2018, mit einem 3:1 unter Flutlicht alle drei Punkte aus dem Willy-Sachs-Stadion, als damals die frühe Führung der Schweinfurter durch Dominik Weiß keine Sicherheit brachte. Schaldinger, die diesen Samstag zum ersten Heimspiel um Punkte nach elf Monaten beim FC 05 gastieren. Zum Spiel nachher mehr.


AOK - Keine Kompromisse

Der zweite Grund: Am 27. Oktober 2018 leitete ein grausames 0:5 der Schnüdel in Pipinsried diesen Herbst-Blues ein. Nach grandiosem Saisonstart ohne Niederlage bis dato, ausgenommen beim Pokalfest gegen Schalke 04. Seit der der unfassbaren Niederlage ist zwar nahezu der komplette Kader ausgetauscht. Doch ausgerechnet Amar Cekic traf damals doppelt. Der 27-Jährige wechselte im Sommer nach Unterfranken und stand Trainer Tobias Strobl bei der aktuellen Vorab-Pressekonferenz bei. Auch zu ihm nachher mehr.


Und drittens: Das mit dem Herbst-Blues scheint schon wieder aktuell zu sein, diesmal erneut im Oktober, wie 2019 schon, als in eben der gleichen laufenden Saison eine Pokal-Niederlage in Aschaffenburg fünf Regionalliga-Spiele mit nur zwei Punkten und ohne Sieg einleitete. Die fünfte, das 2:2 in Aubstadt, war im November das Ende für Coach Timo Wenzel. Tobi Strobl kam, sah – und der FC 05 siegte wieder. Vier Mal noch im Monat, final aufregend mit 4:3 gegen Rosenheim nach 0:3-Rückstand.

Das war das letzte Punktspiel im Willy-Sachs-Stadion. Zwei gab es seitdem auswärts. Mit Niederlagen in Heimstetten und jüngst Aschaffenburg. Zusammen mit dem 1:1 in Fürth und dem 0:0 gegen Aubstadt – jeweils im Ligapokal – bedeutet das diesen Oktober gerade mal ein Tor in drei Pflichstpielen und zwei Punkte von neun möglichen. Verbunden mit dem Abrutschen von Platz eins auf Rang drei. Herbst-Blues eben, nie gewollt, aber scheinbar nicht zu vertreiben.

Und nun? Hat man Aschaffenburg nach der Sichtung des gesamtes Filmmaterials aufgearbeitet! „Wir waren extrem langsam und fahrig am Ball“, ist eine der Einsicht von Tobias Strobl, der sich und sein Trainerteam in die Pflicht nimmt, „weil wir die Jungs vielleicht zu sehr überfrachtet und in ein Muster gedrängt,ihnen somit die individuelle Qualität genommen haben“, glaubt der 32-Jährige und warnt vor der Qualität der Schaldinger, was das Konterspiel betrifft. „Die warten sicher auf Leichtsinnsfehler von uns, also müssen wir Ballverluste vermeiden und für eine erhöhte Schlagzahl in der Box sorgen“, um eben Chancen zu kreieren und Tore zu machen.

Das darf dann auch Amar Cekic machen. Der – Vater aus Montenegro, Mutter aus Bosnien – sieht sich selbst als „Freigeist, der es mag zu dribbeln. Und ich bin giftig gegen den Ball!“ Der Coach weiß: „Er hat nur einen linken Fuß und größer für das Kopfballspiel wird er auch nicht mehr!“ Aber konstanter – hoffentlich – bei sechs, sieben Einheiten pro Woche. „Noch hat er Phasen, wo er vom Kopf her müde rüberkommt!“ Strobl wollte Cekic bereits zu seiner Rosenheimer Zeit holen. Was damals nicht klappte, weil der heute 27-Jährige, der im Winter gerne bei den Beton Boys München Futsal in der Halle spielt, damals den Floh ins Ohr gesetzt bekam, bei CA Osasuna ein Probetraining zu absolvieren. „Das war ein falsches Versprechen, aber ein Monat in der Sonne war auch nicht schlecht“, lacht er heute und glaubt trotzdem, dass der spanische Fußball zu ihm passen könnte.

In Pipinsried haben Steffen Krautschneider und Pablo Pigl „nur Positives über Schweinfurt erzählt“. Kein Wunder, das sich Cekic wohl fühlt beim FC 05. „Das ist charakterlich wohl die beste Mannschaft, bei der ich je gespielt habe!“ Wo er noch war: Beim FC Memmingen, als er am 10. März 2018 beim 3:4 gegen die Schnüdel in den letzten Minuten als Einwechselspieler nicht mehr den Ausgleich erzielte, „weil ich wusste, das ich ein paar Jahre später nach Schweinfurt wechsle!“ Am 27. Oktober 2018 dann das 5:0 mit Pipinsried. „Das war ein Riesenspiel von uns, kein gutes vom Gegner. Aber das ist Vergangenheit“, weiß er. Ebenso wie seine Corona-Erkrankung gleich zu Beginn der Pandemie. „Ich habe mich gefühlt wie bei jedem anderen Infekt und die 14 Tage Quarantäne ausgegerssen. Und ich bin längst wieder topfit!“

Zum Spiel am Samstag sind womöglich nur 50 Zuschauer zugelassen, die Entscheidung des Gesundheitsamtes steht noch aus. „Das ist ein Nachteil von zwei, drei Prozent bei Heimspielen. Denn was Fans Außergewöhnliches steuern können, hat man letztes Jahr beim Spiel gegen Rosenheim gesehen“, wartet Tobi Strobl noch immer auf seine erste Partie vor richtig großer Kulisse.

Stichwort Kulisse und Schalke: Anfang nächster Woche erwarten die Schnüdel eine definitive Entscheidung, ob sie in der ersten November-Woche nach Gelsenkirchen reisen. Notwendig werden zuvor noch Corona-Tests. Wenn man die nicht machen muss, „dann sind wir eben nicht der Gegner…“, befürchtet Tobias Strobl. Was eigentlich zum Herbst-Blues passen würde.

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