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Nur 1:1 gegen Illertissen: Der FC 05 wachte erst nach einer Stunde auf


Keiler

SCHWEINFURT – Natürlich überwog die Enttäuschung. Vor allem bei Trainer Gerd Klaus. Nach fast einem Drittel der Saison hätten die Schnüdel bis auf drei Punkte an den TSV 1860 München heran kommen können. Doch nach dem 1:1 gegen Illertissen sind´s fünf Zähler und 12 Tore Abstand zu den Löwen. Auch die Zuschauerzahl mit erstmals unter 1000 Fans sprach nicht gerade für große Fußball-Euphorie rund um Schweinfurt.

Irgendwie passt das ja gar nicht zusammen: Da rennen die Anhänger dem FC 05 die Bude ein. Das Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt am 24. Mai wird mit rund 15.000 Gästen ausverkauft sein. Nach München zum Spitzenspiel bei den Löwen am 30. September wollen alle mit und unter den dort über 12.000 Zuschauern sein. Nur könnte dieses Gipfeltreffen schon den Abschied der Schweinfurter von den Meisterschaftshoffnungen bedeuten. Der TSV 1860 München dürfte am Samstag bei Schlusslicht Unterföhring nichts anbrennen lassen und möchte dann am Samstag danach den Vorsprung gerne auf acht Punkte ausbauen.


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„Generell sollten wir uns mal trennen von den Gedanken an 1860 München“, mahnte daher mal wieder Gerd Klaus. „Denen Paroli zu bieten wird schwer. Wir müssen auf uns schauen. Wir sind noch nicht so weit. Wir wollen sie ärgern, wir wollen auch dort gewinnen. Doch wir sind noch nicht so weit, haben nicht deren Qualität!“ Einen Etat von sieben oder acht Millionen Euro führt Klaus an, den der Tabellenführer aufweisen kann, ein Vielfaches von dem der Schnüdel. Und das mache eben auch Unterschiede aus. „Wir versuchen, an den Münchnern dranzubleibe. Aber ich kann es nicht versprechen….“, so der Schweinfurter Trainer. Klar ist: Beim Heimspiel schon an diesem Freitagabend gegen Schalding-Heining muss wieder ein Dreier her. Dann ist Christopher Kracun nach abgesessener Gelbsperre wieder dabei, dessen Präzision am Dienstag bei den Standards fehlte.


Der Dienstagabendkick vor Minuskulisse machte nur teilweise Mut. Marius Willsch ließ der Coach zunächst auf der Bank, „weil er auch mal eine Pause braucht. Wenn er binnen einer Woche drei Mal über 90 Minuten auf den tiefen Böden spielt, dann ist er danach vielleicht lange verletzt.“. Marco Fritscher ersetzte ihn. Wirkungslos jedoch, was zu einer ersten Halbzeit führte, in deren Endphase nur Adam Jabiris Freistoß und sein Kopfball halbwegs für Gefahr sorgten. Oktay Leyla brachte Illertissen schon nach 13 Minuten in Führung, als der Ball nach einem Angriff von rechts vom Innenpfosten hinter die Linie trudelte. Vom FC 05 kam wenig, Fritscher und auch Michael Schlicht mussten zur Pause vom Feld. Und danach ging´s auswärts.

Mit Willsch und auch mit Florian Pieper als zweite Spitze war viel mehr Zug im Spiel. Illertissen setzte zwar den ein oder anderen Konter und sorgte da für Gefahr. Doch nach dem verdienten 1:1 Mitte der zweiten Halbzeit, als Adam Jabiri per Fallrückzieher die Latte traf und Pieper den zurückspringenden Ball verwertete, hatten die Schnüdel zahlreiche weitere gute Szenen. Durch Steffen Krautschneider, durch Jabiri, der nochmals per Fallrückzieher Keeper Felix Kielkopf prüfte und der in der Nachspielzeit vor dem Kasten auftauchte. Das 1:1 geht insgesamt natürlich in Ordnung. Doch vielleicht zehn weitere Spielminuten mehr – und der FC 05 hätte diese Partie vollends gekippt. Das Potenzial im Team sah man mal wieder – leider aber erst ab rund einer Stunde…

1. FC Schweinfurt 05 – FV Illertissen: 1:1 (0:1)
Schweinfurt: Eiban – Messingschlager, Strohmaier, Janz, Paul – Fery, Schlicht (46. Willsch) – Fritscher (46. Pieper), Jelisic, Krautschneider – Jabiri; Trainer: Klaus.
Illertissen: Kielkopf – Allgaier, Rupp, Strahler, Enderle – Strobel (62. Pangallo), Nebel, M. Weiss, Jann – Leyla (72. Lang), Nollenberger (88. Fischäß); Trainer: Aracic.
Schiedsrichter: Potemkin (SV Friesen).
Tore: 0:1 (13.) Leyla, 1:1 (68.) Pieper.
Gelbe Karten: Paul, Jelisic, Willsch – Rupp, Nollenberger.
Zuschauer: 967.


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