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Schnüdel-„C“ Stefan Kleineheismann: „Ich liebe das Fußballspiel in allen Facetten!“


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SCHWEINFURT – Im Sommer 2018 kam Stefan Kleineheismann von Drittligist Hallescher FC zu den Schnüdel. Nach nun fast zwei Jahren in Schweinfurt kamen Verein und der 32 Jahre alte Kapitän unlängst zum Entschluss, die Zusammenarbeit mindestens eine weitere Saison zusammen fortzusetzen. Kleineheismann soll zu einem spielenden Co-Trainer aufsteigen. anpfiff.info unterhielt sich mit dem großgewachsenen Mittelfranken.

Herr Kleineheismann, erstmal natürlich die Frage: Wie geht es Ihnen und Ihrer Familie?
Stefan Kleineheismann: Danke der Nachfrage, uns geht es allen gut. Wir hatten bisher auch mit keinen Coronafällen im nahen Umfeld zu tun.


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Was haben Sie sich denn vorgenommen für die nächsten mindestens vier Monate ohne Fußball-Betrieb?
Stefan Kleineheismann: Da ich mich nach meiner Knöchelverletzung aktuell in der Reha befinde, versuche ich vorrangig natürlich, dass ich in der Zeit wieder komplett fit werde. Desweiteren versuche ich die Zeit zu nutzen um mich weiterzubilden, sei es durch eine Online-Fortbildung zum Thema Spielanalyse oder aber durch Intensivierung meiner Englisch-Kenntnisse.

Kennen Sie die Fürther oder Neustädter Wälder inzwischen schon auswendig?
Stefan Kleineheismann: Wie gesagt, aufgrund der Verletzung leider nicht. Ich hoffe, dass ich bald wieder paar Runden dort drehen kann.


Wie groß ist die Lust, bis mindestens September zu warten, um dann eventuell eine Saison fortzusetzen, die für den FC 05 mutmaßlich schon gelaufen ist, was den Aufstieg betrifft?
Stefan Kleineheismann: Es ist eine schwierige Entscheidung für die Funktionäre. Ich vertrete trotzdem die Meinung, dass ein Abbruch und ein damit verbundener Neustart der Saison ab September die bessere Lösung wäre.

Sie haben um ein weiteres Jahr mit Option verlängert, wollen als weiterer, spielender Co-Trainer auch einen anderen Bereich kennen lernen. Um konkret schon mal zu schauen, ob Sie nach dem Karriereende auf dem Platz dem Fußball erhalten bleiben wollen? Ist das der Plan?
Stefan Kleineheismann: Für mich steht eigentlich schon seit vielen Jahren fest, dass ich nach meiner aktiven Karriere Trainer werden möchte. Ich liebe das Spiel in allen Facetten und versuche nun mein Wissen und die Erfahrungen, die ich als Spieler sammeln durfte, an andere weiterzugeben und diese besser zu machen.

Hatten Sie als Fürther einst mal den Traum, dort auch in der ersten Mannschaft zu spielen? Die Antwort können wir uns denken… Aber: Wieso hat´s nicht geklappt?
Stefan Kleineheismann: Ich durfte ja zwei Jahre mit dem Profiteam trainieren und war auch öfters in der 2. Bundesliga auf der Bank. Fürth hatte zur damaligen Zeit immer eine Top-Mannschaft in der 2. Liga, es war daher nicht so einfach, dort als junger Spieler reinzurutschen. Aber ich trauere dem nicht nach und konnte auch zu der Zeit viel lernen von rrfahrenen Trainern wie Bruno Labbadia, Mike Büskens und Benno Möhlmann.

Ihre Heimatstadt verließen Sie… 2011 nach Offenbach. Zwei Jahre als Stammspieler bei den Kickers in der 3. Liga. Bei einem Kultverein. Da muss man schon fragen: Warum zog es Sie weg?
Stefan Kleineheismann: Da haben Sie Recht, die Kickers sind echt ein Kultverein und es war eine schöne Zeit. Leider hatte der Verein im Jahr 2013 finanzielle Probleme, die in einem Lizenzentzug endeten. Als junger Spieler, der gerade in der 3. Liga Fuß gefasst hat, wollte ich jedoch unbedingt weiter in der Liga bleiben und bin zu Rot-Weiß Erfurt gewechselt.

Sie wechselten nach Thüringen. Erstmal das: Wie sehr hat Sie das finanzielle Aus dort berührt? Immerhin waren Sie ja auch da zwei Jahre Stammspieler?
Stefan Kleineheismann: Es war sehr traurig zu lesen, dass der Verein nun wahrscheinlich komplett unten anfangen muss. Es tut mir unheimlich leid für die tollen Fans. Der Verein hatte damals zu meiner Zeit mit Rolf Rombach einen tollen Präsidenten, der dort alles im Griff hatte, aber dann leider vom Hof gejagt wurde. Danach gings leider steil bergab. Ich drücke dem Verein alle Daumen wieder hochzukommen.

Das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info stellte Stefan Kleineheismann sieben weitere Fragen und veröffentlichte das große Interview bereits vor ein paar Tagen – zusammen mit vielen Fotos, „Kleines“ Steckbrief und seinem Dreamteam, in dem unter anderen die Schnüdel Luis Zwick, Ronny Philp, Pius Krätschmer und Adam Jabiri stehen, aber auch einige heute Bundesliga-Akteure, mit denen Kleineheismann einst zusammen spielte. anpfiff.ino kennt keine Corona-Pause und berichtet gerade jetzt mit vielen magazinigen Beiträgen, während leider kein Fußball gespielt werden kann.

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