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Stürmernotstand gegen die wuchtige Viktoria: Der FC 05 hofft auf ausgehende Kräfte der Aschaffenburger


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SCHWEINFURT / ASCHAFFENBURG – Dienstag richteten sich alle Augen auf das Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga Bayern: München 2 empfing Bayreuth, zuvor zehn Mal in Folge auswärts siegreich. im elften Match in der Ferne diesmal nicht mit einem Dreier. Doch durch das 1:1 verteidigten die Oberfranken die Tabellenführung – mit acht Punkten mehr, als sie der FC Schweinfurt 05 hat.

Die Schnüdel können in einer dann begradigten Tabelle noch auf Rang drei hinter dem FC Bayern 2 springen. Wenn sie ihe Nachholspiel in Unterhaching gewinnen. Auch das Führungsduo freilich (München gegen Aubstadt und Bayreuth zuhause gegen Unterhaching) darf noch einmal mehr ran. Für die Grün-Weißen steht indes das reguläre letzte Spiel der Hinrunde an: Samstag zuhause gegen Aschaffenburg, als Achter diese Saison kein Kandidat für ganz oben und vor allem auswärts bislang eher unterdurchschnittlich unterwegs – sieht man mal ab vom beachtenswerten 2:2 bei Bayern München 2.


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Was ist drin gegen den Dauer-Gegner in der Ära Tobias Strobl? „Sie haben große körperliche Wucht, lange Einwürfe…“, weiß der Coach und auch, „wie wir sie besiegen können!“ Das ist notwendig sollte auch klappen, zumal ja auch Aschaffenburg ein Dienstagsspiel in den Knochen hat. „Nach einer Englischen Woche wird man das während der Partie am Samstag auf einem tiefen Boden spüren“, mutmaßt Strobl einen Kräfteverschleiß beim Gegner.


Der Boden: Mit der Spielweise switchen wollen die Schweinfurter, erst nach fußballerischen Lösungen mit flachen Bällen suchen, solange es der Rasen zulässt, und dann auf lange Bälle umschalten, so wie man das auch schon in Bayreuth und Illertissen ansatzweise tat. Auch mit dieser Art Fußball könne sich das Team identifizieren, weiß der Coach, der ausdrücklich die letzte Phase in Illertissen lobt, als sich die Mannschaft nach zwei Platzverweisen gegen die drohende Niederlage wehrte.

Während Strobl die zwei Gelben Karten von Lamar Yarbrough „unclever“ nennt („aber berechtigt“), „das darf einem 20-Jährigen passieren, aber keinem Spieler Mitte 20…“, nimmt er Rot für David Grözinger auf sich, „weil wir auch in Unterzahl anlaufen wollten und es passieren kann, dass einer dann letzter Mann in der Kette hinten ist“. Die Partie habe gezeigt, „dass die Jungs aufopferungsvoll für den Verein und die Fans kämpfen und mit Herzblut dabei sind. Ein paar aber haben überpaced!“

Yarbrough und Grözinger fehlen nun gesperrt, dafür kehren Nico Rinderknecht und Jung-Vater Daniel Adlung zurück. Neben den Langzeit-Verletzten Mali McLemore und Martin Thomann sowie Florian Pieper, bei dem die Hoffnung besteht, dass er mit seinen Knorpel-Problemen im Knie vielleicht um eine OP herum kommt und in zwei, drei Wochen wieder auf den Rasen kann, fällt nun aber auch Meris Skenderovic (Leiste) für dieses Wochenende aus. Bedeutet: Stoßstürmer außer Altmeister Adam Jabiri stehen keine zur Verfügung. Vielleicht spielt Kristian Böhnlein wieder an vorderster Front, vielleicht Amar Suljic. Oder Jabiri gibt den Alleinunterhalter. Pieper: Der heute 28-Jährige erzielte 2014/15 in 32 Partien 26 Vayernliga-Tore für Viktoria Ascheffenburg.

Gut zu wissen: Ein Sieg am Samstag würde entweder ein Näherrücken an Bayreuth bedeuten oder ein Überholen der Buchbacher in der Tabelle, denn der Heimgegner des Samstags danach spielt parallel in Bayreuth. Schon Freitagabend weiß man, wie die Münchner Bayern ihre Heimaufgabe gegen den 1. FC Nürnberg 2 lösen werden.

Mutmaßlich bei der Viktoria dabei sein wird Marco Fritscher. Der heute 26-Jährige spielte von 2017 bis 2020 für die Schnüdel, kam in 74 Regionalligaspielen auf acht Tore und wechselte im Sommer 2020 zu den Offenbacher Kickers in die Regionalliga Südwest, wo nach einer Saison mit 22 Einsätzen und ohne Tor sein Vertrag jedoch nicht verlängert wurde. Fritscher, einst Jugendspieler in Alzenau und 2017 zusammen mit Alex Eiban (heute Pipinsried) und Dominik Weiß (heute Türkspor Augsburg) von Burghausen nach Schweinfurt, wo der rechte Verteidiger durchaus zu gefallen wusste. Nach längerer Verletzungspause kam er vergangenen Freitag beim 0:1 der Aschaffenburger gegen Bayreuth erstmals für knapp über zehn Minuten zum Einsatz und wurde für Benedict Laverty eingewechselt. Am Dienstag beim 1:1 wieder zuhause gegen Unterhaching kam Fritscher schon rund 20 Minuten vor dem Ende auf dem Platz.


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