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Foto: Fabian Frühwirth / BFV

Urteil am Mittwoch: Noch darf der FC 05 vom Pokalspiel gegen die Schalke-Versager träumen


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GELSENKIRCHEN / SCHWEINFURT / MÜNCHEN – Am Mittwoch wird das Urteil verkündet! Das kam heute heraus bei der Verhandlung vor Gericht in München, wo der Bayerische Fußball-Verband (BFV) vorging gegen die einstweilige Verfügung, die wiederum Türkgücü München 17 Tage zuvor erwirkt hatte: Um in DFB-Pokalrunde eins gegen Schalke 04 zu spielen – anstelle der dafür vorgesehenen Schweinfurter Schnüdel.

Hier der Bericht des BFV:


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Das Landgericht München I will an diesem Mittwoch (30. September 2020) sein Urteil im einstweiligen Verfügungsverfahren hinsichtlich der Meldung des bayerischen Teilnehmers an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokalwettbewerbs 2020/21 sprechen. Das ist das Ergebnis der rund dreieinhalbstündigen mündlichen Verhandlung vom Montag. „Diese eineinhalb Tage nehmen wir uns jetzt“, sagte die Vorsitzende Richterin Gesa Lutz.


Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hatte bekanntlich nach dem Ausscheiden von Türkgücü München, das mittlerweile in der 3. Liga spielt, aus der Regionalliga Bayern den 1. FC Schweinfurt 05 zum Ablauf der Meldefrist an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) gemeldet. Einen entsprechenden Beschluss hatte der BFV-Vorstand bereits Anfang Mai vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie gefasst und in der Folge auch die Statuten entsprechend angepasst. Zur Pokal-Partie der Unterfranken beim FC Schalke 04 war es am 13. September 2020 aber nicht gekommen. Türkgücü München hatte dies 48 Stunden vor dem Anpfiff per Einstweiliger Verfügung verhindert.

In der mündlichen Verhandlung hatte der BFV durch seinen Anwalt Martin Stopper, Präsident Rainer Koch und Vize-Präsident Reinhold Baier nochmals den Weg der Entscheidungsfindung des Verbandes ausführlich dargelegt. „Wir haben nochmals verdeutlicht, was verantwortungsvolle verbandsautonome Entscheidungen bedeuten und dass wir diesen Weg auch im Sinne eines gerechten Interessenausgleiches gegangen sind. Wir haben klargemacht, dass hier eine Ermessensausübung stattgefunden hat, die so gründlich und so umfassend war, um alle Interessen bestmöglich zu befrieden. Die Argumente waren umfangreich und jetzt hoffen wir, dass die Kammer zu einem Ergebnis kommt, das auf unserer Seite ist“, sagte Martin Stopper in einer ersten Reaktion.

Der FC Schalke 04 hatte am Sonntag nach dem 1:3 gegen Bremen, dem 18. Pflichtspiel ohne Sieg, seinen Trainer David Wagner entlassen. Zuvor verloren die Gelsenkirchener mit 0:8 bei Bayern München.

Foto: Fabian Frühwirth / BFV



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