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Victor Kleinhenz oder Andreas Brendler: Wer beerbt irgendwann mal Tobias Strobl als Coach beim FC Schweinfurt 05?


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SCHWEINFURT – Noch hat er Vertrag, noch ist er da: Aber dass Tobias Strobl nach nunmehr knapp über zwei Jahren im Amt irgendwann den FC Schweinfurt 05 verlassen wird, um eine noch größere Aufgabe anzugehen, dürfte trotz seiner Verbundenheit zu den Schnüdeln nur eine Frage der Zeit sein. Und wenn es mal soweit ist: Wer folgt dann auf ihn?

Damit das hier nicht falsch herüberkommt: Strobl ist mit Herz, mit Leib und Seele beim FC 05 und richtig heiß darauf, diese Saison noch den Sprung in die 3. Fußball-Liga zu schaffen. Aber natürlich bekommen nicht erst seit seinem Wirken in Unterfranken auch andere namhafte Vereine mit, welch atttrativen Offensiv-Fußball die Grün-Weißen spielen und wie sie seit November 2019 auch überwiegend erfolgreich sind – diverse Rückschläge ausgenommen.



Strobl könnte durchaus interessant sein für Vereine wie den 1. FC Nürnberg, Greuther Fürth oder den FC Augsburg. Oder für 1860 München, vielleicht sogar für den FC Bayern München. Alles Vereine aus Städten, die näher an der Heimat des 34-Jährigen liegen: Ingolstadt. Bei den Schanzern war er schon mal: Trainer und auch Spieler der zweiten Mannschaft. Nicht ausgeschlossen aber, dass er auch da mal in Frage kommt für die Profis.


Tobias Strobl (rechts)

Bei den anderen genannten Vereinen könnte in erster Linie ein Engagement bei der 2. Mannschaft in der Regionalliga (oder Bayernliga Süd wie bei 1860 München) ein Thema werden. Nicht weil man Strobl nicht auch schon mehr zutraut. Doch überall dort, auch in Unterhaching, könnte der sympathische Oberbayer mit seiner A-Lizenz wirken und nebenbei seinen Fußball-Lehrer machen. Gerade der Club, der FCA oder das Kleeblatt würden sicher gerne mit ihrer U23 oder U21 weiter vorne in der Tabelle mitspielen und vor allem Spieler herausbringen aus dem eigenen Nachwuchs, die es mal zu den Profis schaffen.

Bei diesen drei Mannschaften wirkt aktuell nicht unbedingt ein Trainer, der wirklich mal ein Kandidat für ein Bundesligateam werden könnte. Mit Tobias Strobl hätte man jemanden, dem sicherlich mit ein bisschen gesammelter Erfahrung auch dieser Schritt zuzutrauen wäre. Mit 34 ist er noch jung genug, aber auch nicht mehr so jung, um lange auf dem Karussell sitzen bleiben zu können. Wer es in den Profifußball schaffen will (sofern man Schweinfurt 05 nicht schon dazu zählen möchte), der muss bei erster Gelegenheit möglichst die Chance ergreifen.

Wie gesagt: Aktuell ist das sicher kein Thema. Aber vielleicht in einem, in eineinhalb Jahren. Und dann sollte die Schnüdel sich schon Gedanken gemacht haben, wer einmal der Nachfolger wird. Klar ist, dass zumindest für die Regionalliga einer der lokalen jungen Männer in Frage kommen könnte.

Viktor Kleinhenz (links) und Andreas Brendler

Da ist zum einen natürlich Victor Kleinhenz. Der erst 30-Jährige, der einst im Fanblock bei Schnüdel-Spielen stand, sorgt seit dem letzten Sommer für Aufsehen beim und mit dem TSV Aubstadt, führte den Dorfclub aus dem Grabfeld ins vordere Mittelfeld der Regionalliga beinahe auf Augenhöhe mit dem FC 05, gegen den man erst jüngst ein 2:2 schaffte, wie bereits im Heimspiel der ersten Regionalliga-Saison. Zusammen mit Ex-Coach Josef Francic als Sportchef und einer familär zusammen haltenden Führungscrew holte Aubstadt in den letzten Jahren viel versprechende junge Franken, die sicherlich auch in Schweinfurt – siehe Tim Hüttl, Leon Heinze, Marcel Volkmuth, Ben Müller oder Joshua Endres – eine gute Rolle spielen könnten. Kleinhenz, ein Vermögensberater aus Warmannsroth bei Hammelburg, weiß, wie man aus wenig viel macht.

Aber auch Andreas Brendler, ein Jahr älter als Strobl, hätte das Format. Der Unterspiesheimer, ein Lehrer, der mal für ein Jahr in der Landesliga spielte, ist wie Kleinhenz bekennender Fan der Schnüdel. Für einen Job als hauptberuflicher Trainer müsste er sich zwar vom Schuldienst zumindest vorübergehend beurlauben lassen. Sowas aber ist sicher kein Problem, an dem es scheitern würde. Unter Brendler, der im Nachwuchsbereich des FC Bayern München Erfahrungen als Coach sammelte, hat sich die blutjunge Mannschaft der Großbardorfer Gallier stets weiter entwickelt und überwintert als guter Zehnter der Bayernliga Nord. Ohne große Abstiegsgefahr und nach zehn Punkten aus den letzten vier Partien des Jahres.

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