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Warum der FC 05 heuer unbedingt aufsteigen muss, die 3. Liga aber irgendwie abschreckt


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SCHWEINFURT – Österliche Ruhe auch im Willy-Sachs-Stadion. Der seit ein paar Wochen wieder trainierende FC Schweinfurt 05 genießt die Feiertage und geht davon aus, dass es vor den Entscheidungsspielen gegen Bayreuth und Aschaffenburg um die Meisterschaft der Fußball-Regionalliga Bayern wohl keine Partien geben wird. Generell spitzt sich die Situation aber ein wenig zu.

Bayreuth UND Aschaffenburg, in der Tabelle aktuell wie auch Nürnberg 2 vor den Schnüdeln platziert, gilt es also im Mai oder Juni auszuschalten, was alleine schon heftig wird. In der noch immer aktuellen Runde verloren die Grün-Weißen den direkten Vergleich mit Aschaffenburg und unterlagen im einzigen Duell mit Bayreuth auswärts. Bangemachen gilt natürlich nicht, was dann auch auf das folgende Aufeinandertreffen mit dem Nord-Meister zutreffen würde: Dort steht die Saison ebenfalls vor dem Abbruch, gerechnet wird mit dem SC Weiche Flensburg 08. Das Team der beiden Trainer Thomas Seeliger und Klaus-Peter Nemet aus der 650 Kilometer von Schweinfurt entfernten, 90.000 Einwohner zählenden Handballstadt an der Grenze zu Dänemark müsste der FC 05 dann ja auch noch ausschalten.


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Angesichts des nun fast sicher feststehenden Abstiegs der neun Partien vor Saisonende mit neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer die Rote Laterne inne habenden Spvgg Unterhaching und des zudem noch drohenden des amtierenden Meisters FC Bayern München 2 (15. mit gerade mal zwei Punkten Vorsprung) sollte klar sein: Die Schnüdel MÜSSEN an sich heuer aufsteigen! Auch wenn nächste Saison dann der Meister automatisch hoch geht, so wären gerade die börsenorientierten Unterhachinger eindeutig ein Rivale, den man nicht unbedingt gegen sich haben möchte. Ganz zu schweigen von Bayern München 2 und vielleicht dann auch noch Bayreuth und Aschaffenburg oder zusätzlich dann womöglich am Aufstieg interessierten Nachwuchsteams aus Nürnberg, Fürth oder womöglich auch Augsburg.


Aber: Wie reizvoll ist diese 3. Liga eigentlich, in der zwar 19 Heimspiele locken, es aber trotzdem vergleichweise wenig Fernsehgeld (rund 1,3 Millionen Euro pro Verein) gibt für einen Kader, der natürlich verstärkt werden müsste? Dynamo Dresden und Hansa Rostock könnten in die 2. Bundesliga aufsteigen, von dort droht Sandhausen zu kommen. Der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Magdeburg stehen vor dem Abstieg aus der 3. Liga. Mit einem Schlag also könnten sich von dort die neben 1860 München mit Abstand attraktivsten Mannschaften, die allesamt bei zugelassenen Zuschauern für sichere um die 3000 bis 5000 Schlachtenbummler stehen, verabschieden.

Und was aus den Regionalligen nach oben geht durch fixe Aufstiegsplätze, das macht alles andere als große Lust auf 3. Liga. Klar klingen Berlin, Dortmund und Freiburg gut. Doch handelt es sich beim Vertreter aus der abgebrochenen Nordost-Staffel um den FC Viktoria 1889 aus der Hauptstadt und aus Lichterfelde. Viel zugkräftiger wären gewesen: Leipzig, Jena, Chemnitz oder Cottbus.

Borussia Dortmund 2 mag seine Reize haben, aber das nun schon neun Punkte zurückliegende Rot-Weiß Essen wäre die weitaus schönere Geschichte für die 3. Liga. Was auch für den Südwest-Vertreter gilt: Der SC Freiburg 2 hat schon fünf Punkte Vorsprung auf den auch nicht gerade hochattraktiven TSV Steinbach Haiger sowie auf den SSV Ulm. Sechs Zähler Rückstand nach allerdings erst 29 von 42 Partien haben die Kickers Offenbach. Das Team um den Ex-Schnüdel Marco Fritscher trifft am Samstag auf Ulm – zwei interessante Verfolger nehmen sich also gegenseitig die Punkte weg.

Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, könnte neben den Würzburger Kickers ja auch der 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga absteigen, Offenbach und Essen in den Regionalliga zum Höhenflug ansetzten, Ingolstadt in der 3. Liga Dresden zum Nichtaufstieg verdammen und Kaiserslautern und Magdeburg noch an Uerdingen oder Meppen vorbeiziehen. Alles noch möglich. Wie auch ein Schweinfurter Verbleib in der Regionalliga Bayern oder ein Aufstieg. Es bleibt spannend!

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