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Wie der FC 05 mal wieder spät und durch Adam Jabiri seine Krise beendete – MIT VIELEN FOTOS!


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SCHWEINFURT – Sascha Korb? Läuft drüber! Pius Krätschmer? Lässt auch liegen! Bleibt noch einer übrig. Der muss dann schießen. Gut, dass dieser letzte Mann beim Freistoß Adam Jabiri war. Jabiri also. Immer wieder Jabiri. Er hämmerte den Ball ins Torwart-Eck. Wumm! Leon Schaffran war geschlagen. Zum 1:0 in der 87. Minute. Saisontreffer zwölf des 35-Jährigen und der Treffer des Tages im Willy-Sachs-Stadion!

Erstmals nach langen Wochen gewannen so die Schnüdel mal wieder. Mit dem neuen Mann an der Linie. Wie das halt so ist: Da löste Tobias Strobl den unfreiwillig aus dem Amt geschiedenen Timo Wenzel ab – und schon läuft es wieder. Nur zwei Punkte aus fünf Partien ohne Sieg plus Pokal-Aus in Aschaffenburg kosteten Wenzel seinen Job. Die tolle Siegesserie im August unter dem 41-Jährigen war längst vergessen. Eine Veränderung musste her, damit nach dem 2:2 in Aubstadt nicht die Fans alle Hoffnungen aufgeben würden. Und die Saison frühzeitig zum Langweiler wird.


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Offiziell 907 Zuschauer bildeten angesichts des ordentlichen Wetters eine dennoch irgendwie erwartbare Kulisse. Ränge und Tribüne leer, die Jungs auf dem Rasen hingegen voller Tatendrang. Und siehe da: Strobl hatte sie mit einem neuen Spielsystem auf die Reise auf das Feld gesendet. Dreierkette hinten, die zwei Mann auf dem Flügel im Mittelfeld beim Angreifen als Unterstützung der beiden Offensivsten in denn einem Vier Mann-Sturm. Das war neu, das sorgte für ziemlich viel Offensive, für Lust auf das Spiel nach vorne. Und wenn der neue Coach danach zugab, dass er den Slogan des FC 05 in seinen ersten Tagen gelesen hatte, der da lautet: „Wir arbeiten Fußball!“, dann zeigt das: Die neue Mischung kann passen: Leidenschaft, Spielfreude, viel Offensive… Klar aber auch: Unter Timo Wenzel wäre das ja auch möglich gewesen…

Jedenfalls gab´s hier wie da in den 87. Minuten vor Jabiris 1:0 gute Gelegenheiten. Auch für die Fürther. Doch bei denen mussten Feldspieler auf der eigenen Linie zwei Mal retten. Und spätestens in der 73. Minute hätte der abgefälschte Ball beim Schuss des freistehenden Kevin Fery an sich einschlagen müssen zum 1:0. Schweinfurts Mittelfeldmann wurde gleich danach – sicher nicht zur Strafe – ausgwechselt, Mohamad Awata kam frisch und sollte für noch mehr Offensivkraft sorgen. Wie der zuvor schon gebrachte Amar Suljic. Und genau der holte den Freistoß zum Goldenen Tor heraus, weil er von Patrick Ort gelegt wurde. Dann die Szene mit dem anschließenden Jubel der ganz großen Art vor dem Fanblock. Mittendrin: Adam Jabiri, später fast noch das 2:0 erzielend. „Er macht unfassbare Wege für einen 35-Jährigen. Wow, wow, wow!“, schwärmte sein neuer Coach. Tobias Strobl ging auch in den Jubelkreis der Spieler nach Abpfiff. „Überragend“ fand er das Auftreten siener Jungs, mahnte aber auch: „Das war der erste Schritt von 1000, die wir noch gehen müssen!“ Und wollen.


Nicht dabei aufgrund der Vorbereitungen für seine Feier zum 50. Geburtstag am Abend im Soccerdome: „Halbzeit-Show“-Mann Frank Laumer, der so am Samstag wenigstens sein Herz schonte und den überraschenden 90 Minuten-Auftritt von Jan Reichert verpasste, der im Tor kurzfristig Luis Zwick (muskuläre Probleme) ersetzte. „Mit siener erst 18 Jahren ist er jetzt schon ein sehr guter Regionalliga-Torwart. Ganz Schweinfurt kann froh sein“, lobte Tobias Strobel, den das parallele 1:0 der Münchner Türken in Aschaffenburg nicht ganz so gefiel. Patrick Hasenhüttl traf für den Tabellenführer schon früh golden nach vier Minuten. Es sind also weiter acht Punkte Rückstand für die Schnüdel auf Rang eins, aber der FC 05 ist nach den Patzern der anderen Spitzenteams nun erst einmal alleiniger Zweiter. Nach den Wochen der Krise ist das doch erstmals ein durchaus schönes Zwischenfazit für dieses Wochenende.

Fußball-Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – SpVgg Greuther Fürth 2: 1:0 (0:0)
Schweinfurt: Zwick – Kleineheismann, Billick, Krätschmer – Korb, Fery (78. Awata) – Fritscher, Danhof, Laverty – Pieper (60. Suljic), Jabiri (90. Pfarr); Trainer: Strobl.
Fürth 2: Schaffran – McLemore, Sollfrank, Ort, Lungwitz – Ahrend, Adlung – Parker (83. Tischler), Abouchabaka, Kehr (69. Klaus) – Zahn; Trainer; Ruman.
Schiedsrichter: Pflaum (Dörflis),
Tor: 1:0 (87.) Jabiri.
Gelbe Karten: Laverty, Kleineheismann – McLemore, Sollfrank, Schaffran, Ort.
Zuschauer: 907.

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