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Herausragende Baukultur in Neumarkt, das Ferkel in der Badestube, einmal zum Mond und zurück


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NEUMARKT – Mit drei spektakulären Vorträgen der Serie „Architektur und Baukultur“ des BDA (Bund Deutscher Architekten) feiert Neumarkt in der Oberpfalz bis Ende März ein weiteres Mal seine Bedeutung als Stadt der Architektur. Schon der Veranstaltungsort ist besonders.

Das Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in den Räumen einer ehemaligen Fahrradfabrik, vor einigen Jahren aufwändig für die Sammlung der kostbaren Automobile umgebaut, gilt selbst als Musterbeispiel für herausragende Baukultur. Den Auftakt zur Frühjahrs-Vortragsreihe macht am 20. Februar der Münchner Architekt Peter Haimerl, frischgebackener Preisträger des Bayerischen Staatspreises für Architektur und des Architekturpreises Bayern 2018. Sein aufsehenerregendstes Projekt ist das Konzerthaus in Blaibach im Bayerischen Wald: ein roher Baukörper aus Sichtbeton mitten auf dem Dorfplatz, der halb in der Erde steckt wie ein vom Himmel gefallener Meteorit. Am 6. März ist Thomas Lechner von LP architektur aus Altenmarkt in Österreich zu Gast in Neumarkt. In seinem Werkbericht „einfach bauen“ zeigt der Vertreter der Österreichischen Architekturschule Projekte von Wohnen über Gewerbe bis hin zu Supermärkten, die beweisen, dass sich „schnöde“ Verbrauchermärkte und starke Architektur nicht ausschließen müssen.


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Über „Verzweigungen“ spricht am 27. März Helena Weber aus Dornbirn, eine Vertreterin der Österreichischen Architekturregion Vorarlberg. Sie arbeitet bevorzugt mit Holz, dem traditionellen Material ihrer Region, und schafft daraus Bauwerke zeitgemäßer Architektur unter Einbindung nachhaltiger und ökologischer Aspekte. Die Vortragsreihe richtet sich an alle Architekturinteressierten – Fachleute ebenso wie Laien –, der Eintritt ist wie immer frei. Die bereits seit 2001 bestehende Reihe, die ein großes Stammpublikum hat und zu der Architekturfans aus ganz Bayern anreisen, ist nur eines von vielen Veranstaltungsformaten im baukulturellen Leben der Jurastadt. Bauherrentage, die Touren des „ArchitekTourbus“ und Architekturausstellungen stoßen regelmäßig überregional auf größtes Interesse. In den letzten Jahrzehnten ist Neumarkt mit modernen Architekturbeiträgen weit über die Region hinaus bekannt geworden (www.neumarkt.de).

Das Ferkel in der Badestube

Was macht das Ferkel in der Badestube? Die Antwort auf diese Frage wird Neumarkts Stadtarchivar Dr. Frank Präger den Teilnehmern der Sonntags-Stadtführung im historischen Gewand zusammen mit dem Pfalzgräflichen Gefolge am 14. April gewiss nicht schuldig bleiben. Auch am 5. Mai geht es bei der sonntäglichen Stadtführung für jedermann mit den „Neumarkter G’schichtswandlern“ recht unterhaltsam zu: Gleich mehrere Schauspieleinlagen untermalen anschaulich den Streifzug quer durch Neumarkts Altstadt. Andere Sonntags-Spaziergänge widmen sich bestimmten herausragenden Aspekten der Jurastadt, so eine Führung unter dem Motto des Weltgästeführertags 2019 „BAUeinHAUS“ am 24. Februar mit dem Architekten Johannes Berschneider oder am 10. März mit Peter Klesel zur großartigen Industriegeschichte der Neumarkter Express-Werke. Das komplette Programm der Sonntagsführungen 2019 für Einzelreisende listet mehr als 25 kurzweilige Themen- und Schauspielführungen an vielen Sonntagen im Jahreslauf auf, an denen jeder teilnehmen kann. Die Stadtspaziergänge beginnen jeweils um 13.30 Uhr, dauern rund 90 Minuten und kosten vier Euro. Komplettprogramm und Anmeldung: Tourist Information, Telefon 09181/255-125 oder www.neumarkt.de/sonntag.

Einmal zum Mond und zurück

Fly me to the moon” heißt es am 8. März in Neumarkt, wenn das Neruda Quartett samt singender „Lunaristin“ Stefanie Rüdell mit seinem aktuellen Programm zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung direkt vom Gewölbekeller der Neumarkter Residenz aus abhebt. Beim Konzert in Neumarkts neuer Reihe „Klangraum“ mit der antriebsstarken Crew steigt man ein ins „Raumschiff Orion“ und den „Moonraker“ des Geheimagenten James Bond 007, kann den „Moon over Alabama“ betrachten, mit Tiffany verträumt den „Moon River“ kreuzen und viele andere Attraktionen zwischen Himmel und Erde aus sicherer Perspektive genießen. Begleitet von launiger Moderation und mit erstaunlichen Textmeteoriten aus fernen (und nahen) Welten, wird der mondsüchtige Abend eine intergalaktische Punktlandung ganz im Sinne des Klangraum-Mottos „Töne. Stile. Texte.“ (www.neumarkt-ticket.de).

Bilder:
Foto BDA-Vorträge Neumarkt: berschneider + berschneider, Andreas Schmid
Foto Sonntagsführung: Susanne Weigl
Foto Neruda Quartett: Foto Hailer, Neumarkt


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