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Internet-Trends 2019: Streaming, Online Poker, TikTok & mehr


Beständig

Seit das Internet besteht, existiert kein digitaler Stillstand mehr. Jedes Jahr ergeben sich neue Trends, setzen sich alte fort, strömen frische Ideen durchs Netz. Auch 2019 wartete mit zahlreichen Besonderheiten auf, teilweise als Fortsetzung bereits bestehender Trends, dann nur noch mit mehr Wucht. Dieser kleine Jahresrückblick nimmt die wichtigsten Strömungen ins Visier.

Streaming verzeichnet enorme Zuwachsraten

Streaming heißt ein beinahe magisches Zauberwort, das die Internetgemeinde bereits seit vielen Jahren begleitet. Längst wirken die wenigen verbliebenen Videotheken wie Relikte aus uralten Zeiten, denn fast jeder schaut seine Blockbuster und Serien nun bei Amazon Prime, Netflix und Konsorten. Dabei zeigten sich dieses Jahr enorme Zuwachsraten bei den kostenpflichten Streaming-Plattformen: Im ersten Quartal 2019 entrichteten in Deutschland 1,8 Millionen mehr Menschen für solche Angebote regelmäßige Zahlungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Umgerechnet handelte es sich um eine Steigerung um etwa 9 Prozent, und das innerhalb von nur zwölf Monaten. Die meisten Nutzer von Streaming-Diensten sind den jüngeren Altersgruppen zuzuordnen, doch der Anteil der Älteren über 50 Jahre wächst rasant.


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Twitch als Plattform für Game-Streaming

Die breite Masse streamt nicht nur Filme aller Art, sondern mit zunehmender Begeisterung auch Videospiele. In diesem Bereich hat sich die Plattform Twitch als Hauptanbieter etabliert, allein das MMORPG World of Warcraft wurde im Oktober 2019 mehr als 85 Millionen Mal angesehen, gespielt von unterschiedlichsten Spielern in zig verschiedenen Varianten. Das berühmte Computerspiel  League of Legends ist dem schon altgedienten WoW dicht auf den Fersen, es sammelte im selben Monat etwa 77 Millionen Zuschauer an. Immer mehr vor allem junge Leute möchten außerdem ihre Spielkunst öffentlich präsentieren und stellen eigene Videos auf Twitch, um eine möglichst große Fangemeinde zu sammeln. Denn auch das gehört zu den aktuellen Netz-Trends: Jeder kann im Kreis seiner persönlichen Zielgruppe zu einem echten Promi werden.

Der E-Sport durchdringt das Netz

Längst ist das Online Poker, welches mittlerweile über 15 Jahre existiert, auf neue Trends aufgesprungen. Vor allem der digitale Sport, kurz E-Sport, hat seine Einflüsse hinterlassen. Als Folge entwickelt nicht nur der Marktführer Poker Stars neue Poker Varianten am laufenden Band, um die User dazu anzuregen, sich zu spezialisieren und verstärkt den Wettbewerb miteinander zu suchen. Die neuen Poker-Versionen erinnern stark an einen Mix aus Online Poker und Sammel- bzw. Tauschspiele wie Hearthstone. Letzteres mischt ganz groß im aktuellen E-Sport-Zirkus mit und veranstaltete zuletzt eigene Global Finals, die darin mündeten, dass eine neue Hearthstone-Weltmeisterin gekürt wurde. Ihr Name: VKLiooon aus China. Hieran wird deutlich, dass der E-Sport weiterhin groß im Kommen ist, an allen Ecken gefördert wird und seine begeisterten Anhänger findet. Nur die Anerkennung als „echter Sport“ fehlt dieser vor allem in den jüngeren Altersgruppen gern gesehenen Art der Freizeitgestaltung noch.


Digitale Selbstdarstellung in neuen Höhen

Ohne Frage gibt es ein wachsendes Bedürfnis in der Gesellschaft, sich selbst im Netz zu präsentieren, ob ernsthaft, stilvoll oder einfach nur albern. Aus diesem Grund sind Plattformen wie Instagram, Facebook und Pinterest herzlich willkommen, nicht nur, um Kontakt mit Freunden zu pflegen, sondern auch, um sich selbst zum „Influencer“ aufzuschwingen. Die Frage: „Wie viele Follower hast Du bei …“ gehört mittlerweile zu einer normalen Konversation unter jüngeren Leuten dazu. Auch das hat sich 2019 noch intensiviert und schlägt sogar in der analogen Welt deutliche Wellen. Das eifrige Posieren vor schönen Landschaften, an Sehenswürdigkeiten, am Strand und in Fußgängerzonen hat Hochkonjunktur, am besten gleich inklusive des mitgebrachten Fotografen, der das Smartphone hält. Auf Festivals schnellen längst nicht mehr die Feuerzeuge in die Höhe, sondern die Handys, um möglichst viel Stoff für den Social-Network-Account zu erhalten.

TikTok als Tool für kreative Filmchen

Der Anbieter TikTok schlägt genau in diese Kerbe. Die App existiert erst seit Herbst 2016, hat aber in dieser kurzen Zeit schon hohe Wellen geschlagen. Die Nutzer verwenden das Programm, um kurze Videos in Sekundenlänge zu drehen und diese mit bekannten Musikstücken oder Filmausschnitten zu unterlegen. So entstehen mehr oder weniger lustige und kreative Machwerke, die gleich im zugehörigen TikTok-Netzwerk veröffentlicht werden. Doch lassen sich die kleinen Filmchen auch auf andere Plattformen übertragen, denn mittlerweile ist schließlich alles mit allem vernetzt. Die Möglichkeiten der Selbstdarstellung kennen also kaum noch Grenzen, und genau darauf richtete sich das Netz 2019 weiter aus.

Instagram- und Facebook-Stories beliebt wie nie

Insgesamt dominiert im World Wide Web immer mehr das Bildmaterial. Fotos, GIFs und Kurzvideos sagen mehr als tausend Worte, so sollte man meinen. Daher rührt sicher auch das horrende Wachstum der Instagram Stories, die dazu dienen, prägnante Bilderbotschaften zu übermitteln. Facebook hat sich schon vor längerer Zeit ebenfalls einen Story-Modus zugelegt, und der User hat die Möglichkeit, beide Netzwerke gleichzeitig mit demselben Material zu bedienen. Das spart Zeit und erweitert den möglichen Empfängerkreis. Der WhatsApp-Status erfüllt einen sehr ähnlichen Zweck wie die Instagram- und FB-Stories, auch hier haben sich die Zugriffsraten 2019 wieder einmal gesteigert. Pures Schreiben von Nachrichten und Posts genügt den Usern nicht mehr, sie möchten heute bilderreiche Geschichten erzählen.

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Die tägliche Nutzung von YouTube ist ebenfalls gestiegen, das passt ins Bild: 2019 war das Jahr der Selbstdarsteller und selbstbestimmten Zuschauer. Die Menschen wollen sehen und gesehen werden, sich austauschen und über ihr Programm selbst entscheiden. Dies ist der Antrieb hinter den genannten Entwicklungen.



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