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Das geheim gehaltene Comeback von Mighty Dog Simon Knaup


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SCHWEINFURT – Natürlich werden es die Mighty Dogs schaffen, unter den ersten Fünf der Hauptrunde der Eishockey-Landesliga zu landen. Auch wenn es nochmal eng werden könnte. Wegweisend sicherlich ist der Auftritt am Freitag beim Spitzenspiel in Amberg.

Was die Mighty Dogs aber wohl nicht mehr schaffen werden: Es zu lernen, wie man ordentlich Euphorie erzeugt! Daran krankt es nun schon im sechsten, siebten Jahre – und so erklären sich Zuschauerzahlen von um die 500 oder 600 dort im Icedome, wo einst mal 1500 Leute und teilweise 3000 auf den Rängen standen und anfeuerten.


Wolf-Moebel

Die Hoffnung war ja da, dass es nun besser wird, wo mit dem Heimspiel gegen Burgau kommenden Sonntag eine Serie von danach noch viel attraktiveren Heimpartien eingeleitet wird. Doch während der fehlende Bericht von der Niederlage in Dingolfing jüngst ja wohl noch zu verschmerzen gewesen wäre, verzichtete das Team Öffentlichkeitsarbeit auch auf informative Zeilen vom Derbysieg in Bad Kissingen an die Medien, die nicht vor Ort sein konnten und sowas sicherlich aufsaugen würden. Nein, noch nichtmal auf der eigenen Homepage kann man vier Tage nach Dingolfing etwas vom Spiel lesen.

Und dann das: Simon Knaup ist anscheinend wieder zurück. Nach einer (seiner zweiten) Saison in Höchstadt in der Oberliga und einer beruflichen Auszeit seitdem. Das Eigengewächs spielte bisher Rollhockey, wo die Zweitligasaison nun unterbrochen ist für den ERV bis zum Frühjahr 2018. Also schnürt Knaup nun seine Schlittschuhe.


Das wäre eine tolle Meldung in den vielen Medien der Region, die dann ja dafür sorgen könnten, dass vielleicht eine Hundertschaft an neugierigen Eishockeyfans am Sonntag mal in den Icedome schaut. Doch bis Donnerstagabend gab´s weder eine Meldung noch einen Hinweise auf mightydogs.de.

Wer weiß: Vielleicht kehren ja auch Michéle Amrhein, Nilkas Zimmermann oder Jonas Knaup auf´s Eis zurück, wo nun ja kein Rollhockey mehr gespielt wird? Denkbar wär´s ja. Dementiert wurde es noch nicht. Vielleicht aber noch gemeldet. Oder zumindest das Comeback von Simon Knaup…

Kurz vor 23 Uhr kamen am Donnerstagabend dann aber doch die beiden Spielberichte des Vereins – allerdings ohne einen konkreten und nur angedeuteten Hinweise auf das Comeback von Simon Knaup, das für die Mighty Dogs anscheinend nicht so wichtig ist…

Derbysieger!

Durch eine geschlossene Mannschftsleistung gewinnen die Mighty Dogs das Derby gegen die Kissinger Wölfe mit 3:5.

Vor Spielbeginn sendeten beide Mannschaften und Fanlager Genesungswünsche an den verletzten Haßfurter Spieler Petr Krepelka. Beide Teams starteten gut und mit einigen Torchancen in die Partie. In der 2. Minute wehrte Donatas Zukovas mit der Schulter einen Schuss von Marcel Grüner ab. Auf Seiten der Kissinger spielte sich Niko Grönstrand bis vors Tor, wo Benjamin Dirksen seinen Kasten zu machte.
In der 12. Minute konnten dann aber die Gäste jubeln, nach Zu Spiel von Fritz Geuder und Jonas Manger netzte Mathias Kohl zum 0:1 ein. Sofort im Anschluss hatte Mathias Kohl eine erneute Torchance, diesmal war der Kissinger Torwart zur Stelle. Vier Minuten später hatten die Mighty Dogs eine Doppelchance. Fritz Geuders Schuss fälschte Stephen Heckenberger ab, doch der Puck ging knapp am Tor vorbei und gleich darauf muss Donatas Zukovas einen Schuss von Dion Campbell parieren. In der 18. Minute spielten die Kissinger Wölfe das erste Powerplay in dieser Partie aus und erzielten durch Eugen Nold den Ausgleich.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren die Mighty Dogs dann in Überzahl. In der 24. Minute legte Pascal Schäfer ab auf Dion Campbell, dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging. Eine Minute später spielte Stephan Trolda quer auf Andreas Kleider, der ebenfalls das Tor verfehlte. In der 30. Minute traf Nikolai Varianov den Pfosten, doch im Gegenzug erzielte Stephan Trolda die erneute Führung der Mighty Dogs. Für Simon Eirenschmalz gab es direkt nach dem Tor noch eine Spieldauerstrafe wegen eines unkorrekten Körperangriffs. 29 Sekunden vor Ende des darauf folgenden Powerplays fand Andreas Kleider eine Lücke zwischen Donatas Zukovas und dem Pfosten und traf zum 1:3 Pausenstand.

Das letzte Drittel begannen die Mighty Dogs in Unterzahl. Bei einem Konter spielte Stephan Trolda die Scheibe zu Jonas Manger, der den Kissinger Torwart ausspielte und das 1:4 erzielte. Mit Ablauf der Strafe verkürzten Christian Masel in der 44. Minute auf 2:4. Danach verteidigten die Mighty Dogs gut ihre Führung und kamen unter anderem durch Fritz Geuder und Dion Campbell zu weiteren Tormöglichkeiten. Vier Minuten vor Spielende erzielten Eugen Nold in Überzahl den Anschlusstreffer zum 3:4. Daraufhin nahm Trainer Zdenek Vanc seine Auszeit, um seine Jungs für die letzten harten Minuten noch einmal einzustellen. Drei Minuten später zogen die Hausherren ebenfalls ihre Auszeit und nahmen für die letzte Minute den Torhüter vom Eis. Maurice Köder nutzte das leere Tor zum entscheidenden 3:5 Treffer.

Nach dem Abpfiff feierten die Mannschaft und Fans gemeinsam den Derbysieg. Das erste Derby ist nun gewonnen, das Nächste steht am 01.12.2107 in Haßfurt an. Hierfür können Vollzahlerkarten vor Spielbeginn und in den Drittelpausen des Burgauspiels (26.11.2017) und am Donnerstag, den 30.11.2017, zwischen 17 und 19 Uhr in der Overtime erworben werden.

Spielstatistik: EC Bad Kissingen – Mighty Dogs Schweinfurt 3:5 (1:1, 0:2, 2:2)

0:1 Mathias Kohl (Jonas Manger, Fritz Geuder), 12. Minute
1:1 Eugen Nold (Richard Adam, Roman Nikitin), 19. Minute, PP1
1:2 Stephan Trolda, 30. Minute
1:3 Andreas Kleider (Stephan Trolda, Pascal Schäfer), 34. Minute, PP1
1:4 Jonas Manger (Stephan Trolda), 42. Minute, SH1
2:4 Christian Masel (Niko Grönstrand, Marc Zajic), 44. Minute
3:4 Eugen Nold (Viktor Ledin), 56. Minute, PP1
3:5 Maurice Köder, 60. Minute, ENG

Strafminuten: EC Bad Kissingen 7 + 20 (Eirenschmalz), Mighty Dogs
Schweinfurt 12
Zuschauer: 770

Knappe Niederlage in Dingolfing

Nach dem kräftezährenden Derby verlieren die Mighty Dogs knapp mit 4:3 gegen die Isarrats vom EV Dingolfing.

Gerade einmal 2 Minuten 50 Sekunden waren gespielt, da würde die Partie schon wieder für 20 Minuten unterbrochen. Nach einem sauber ausgeführten Check von Maurice Köder ging eine Glasscheibe zu Bruch. Nach Abschluss der Reparaturarbeiten taten sich die Mighty Dogs schwer, wieder ins Spiel zu finden. Stattdessen machten die Hausherren Druck und erzielten in der 6. Spielminute das 1:0 durch einen abgefälschten Schuss von Daniel Schickaneder. In den Minuten vor der Drittelpause verhinderte Kevin Kessler einen höheren Rückstand der Gäste, denen die reguläre Pause gelegen kam um sich neu zu ordnen.

In Überzahl Fritz Geuders Schlagschuss von Dingolfinger Schlussmann abgewehrt und der daraus resultierende Abpraller sprang Dion Campbell über den Schläger. Aber Stephan Trolda nutzte das Powerplay in der 25. Minute zum Ausgleich. In der 29. Minute ließ Dennis Jedrus erneut die Scheibe prallen, doch Pascal Schäfer bekam den Puck nicht über den liegenden Dingolfinger Torwart hinüber. Vier Minuten später waren die Mighty Dogs wieder in Überzahl und Marcel Grüner traf dem Goalie durch die Hosenträger hindurch zum 1:2. Bei der Schweinfurter Führung sollte es jedoch nicht bleiben, denn anderthalb Minuten später glich Andreas Tahedl zum 2:2 aus.

Zu Beginn des letzten Spielabschnitts eroberte Philip Weinzierl die Scheibe, traf aber nur das Lattenkreuz. Im Gegenzug spielte sich Dion Campbell, der die gesamte Partie von den Hausherren aus dem Spiel genommen wurde, vor dem Tor frei, doch der Dingolfinger Schlussmann zeigte eine Glanzparade. In Unterzahl klärte Kevin Kessler eine 2 auf 1 Situation, allerdings wurde er nach Ablauf der Strafzeit bei einem 2 gegen 1 Konter von Alexander Braun ausgespielt. Gerade einmal 30 Sekunden später bauten die Isarrats ihre Führung auf 4:2 aus. In der 56. Minute konnte Mathias Kohl in Überzahl auf 4:3 verkürzen, bevor Zdenek Vanc anderthalb Minuten vor Spielende nach einer ausgesprochenen Strafe gegen die Hausherren seine Auszeit und schließlich Kevin Kessler für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm. Doch es änderte nichts mehr an der knappen 4:3 Niederlage der Mighty Dogs, die laut Trainer Zdenek Vanc nicht klug genug gespielt hatten.

Am kommenden Wochenende wird die lange Zeit der Auswärtsspiele mit einem Spiel am Freitag, den 24.11.2017, um 20 Uhr in Amberg gegen einen direkten Konkurrenten um einen Platz in der Verzahnungsrunde beendet. Am Sonntag, den 26.11.2017, folgt dann endlich das nächste heißersehnte Heimspiel gegen den ESV Burgau 2000, zu dem man einen lang erwarteten Rückkehrer und ebenso Schweinfurter Eigengewächs wieder im Icedome begrüßen kann.

Spielstatistik: EV Dingolfing – Mighty Dogs Schweinfurt 4:3 (1:0; 1:2; 2:1)

1:0 Daniel Schickaneder (Danny Weber), 7. Minute
1:1 Stephan Trolda (Mathias Kohl, Andreas Kleider), 25. Minute PP1
1:2 Marcel Grüner (Pascal Schäfer, Fritz Geuder), 34. Minute, PP1
2:2 Andreas Tahedl (Mario Dörfler), 35. Minute
3:2 Alexander Braun (Philip Weinzierl, Danny Weber), 52. Minute
4:2 Jaroslav Koma (Mario Dörfler, Andrey Barz), 53. Minute
4:3 Mathias Kohl (Maurice Köder), 56. Minute, PP1

Strafminuten: EV Dingolfing 10 – Schweinfurt Mighty Dogs 6 + 10 (Campbell)
Zuschauer: 60



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