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Marc Zajic - Foto: 2fly4

Die Türe zur Bayernliga ist offen für die Mighty Dogs nach dem zweiten knappen Sieg am Wochenende


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PEGNITZ / SCHWEINFURT – Ob´s an seinem Vater an der Bande lag? Seit Leos Zajoc offiziell die Mighty Dogs trainiert (was die noch immer nicht an die Medien meldeten), siegen die Schweinfurter immer mit einem Tor Vorsprung. Nun gut: Das zweite Mal jetzt in Folge. Nach dem 3:2 in Pegnitz ist die Tür auf für eine weitere Saison in der Eishockey-Bayernliga.

Matchwinner neben dem zweifachen Scorer Jan Kouba, der nach Chris Schadewaldts Führungstor die beiden anderen Treffer vorbereitete: Marc Zajic (Foto), der Sohnemann, dem das siegbringende 3:2 im Freiluftsstadion rund neun Minuten vor dem Ende gelang. Sechs Minuten nachdem Pegnitz aus dem 2:0 der Mighty Dogs zu ersten Pause ein 2:2 gemacht hatte und das Derby auf Messers Schneide stand. Doch es klappt mit dem so wichtigen Sieg für die Unterfranken, die mit 18 Feldspielern angereist waren – Rekord in dieser Saison.


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Vor den beiden Partien nächstes Wochenende gegen Moosburg am Freitag und in Fürstenfeldbruck am Sonntag, also gegen den Sechsten und beim Siebten der Tabelle, haben die Schweinfurter als Dritter nun sechs Punkte Vorsprung auf den Vierten aus Pegnitz. Das riecht nach Klassenerhalt, aber auch nach dem Abstieg für die oberfränkischen IceHogs… Traurig: Nur 211 Zuschauer sahen – allerdings auch bei Regen – diese so wichtige Partie. Zu früheren Zeiten wären alleine die Schweinfurter mit doppelt so vielen Fans angereist….

Während in der anderen Verzahnungsrunde der ESC Haßfurt zwar Kmepten klar mit 9:2 schlug, trotzdem aber Letzter bleibt, weil man es mainaufwärts einfach nicht lassen kann, mehr Ausländer als erlaubt einzusetzen, meldeten sich die Bad Kissinger Wölfe in der Aufstiegsrunde zur Oberliga mit einem grandiosen 7:2 gegen Erding im Rennen ganz vorne zurück. Anton Zimmer (drei Tore) und Mikhail Nemirovsky (vier Assists) waren die überragenden Akteure auf dem Eis.


Eishockey, Verzahnungsrunde zur Bayernliga: EV Pegnitz IceDogs – ERV Schweinfurt Mighty Dogs: 2:3 (0:2; 1:0; 1:1)
Tore: 0:1 (13:57) Schadewaldt, 0:2 (15:13) Rypar (Kouba, Straka 4:5), 1:2 (29:01) Wolsch (Kercs, Navarra – 5:4), 2:2 (45:11) Kuhn (Navarra), 2:3 (51:15) Zajic (Kouba); Strafminuten: Pegnitz 14, Schweinfurt 4; Zuschauer: 211.

Und hier noch der Bericht des Medienteams der Mighty Dogs:

Sechs Punkte Wochenende zum richtigen Zeitpunkt

Als einen Augenschmaus konnte man wohl beide Spiele an diesem Wochenende nicht bezeichnen, aber am Ende zählte das Ergebnis. Zwei Siege – Big Points gegen direkte Konkurrenten um den Verbleib in der Bayernliga.

Leos Zajic, der am vergangenen Wochenende erstmals unterstützend an der Bande stand, konnte an beiden Spieltagen aus dem Vollen schöpfen, denn bis auf den verletzten Aleksander Andrusovich waren alle Spieler an Bord. Die Mighty Dogs starteten gut in die Partie gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. In der vierten Minute wurde Josef Straka bei einem Alleingang am Abschluss gehindert. Das darauffolgende Powerplay nutzten die Hausherren Sekunden vor seinem Ende um durch Patrik Rypar in Führung zu gehen (6. Minute). In der elften Minute kamen die Donau Devils erstmals gefährlich vor das Schweinfurter Tor, doch Kevin Kessler behielt die Übersicht. Allerdings glich Peter Brückner in Überzahl zum 1:1 aus (16. Minute). Für zusätzliche Schärfe sorgte der Schiedsrichter, der einige Fouls nicht geahndete.

Im zweiten und dritten Spielabschnitt ging es munter hin und her. Beide Mannschaften hatten ihre Torchancen, waren aber zu ungenau im Abschluss. Bis zum nächsten Treffer dauerte es bis zur 56. Minute. Zuerst scheiterte Josef Straka an Maximilian Güßbacher, bevor er den Abpraller zu Pascal Schäfer spielte, dessen Schuss von Doppeltorschützen Patrik Rypar in die Maschen abgefälscht wurde. Den Sieg verteidigten die Mighty Dogs bis zum Schlusspfiff, auch als die Gäste den Torhüter in der Schlussminute für einen weiteren Feldspieler gezogen hatten.

„Das Spiel war offen bis zum Ende. Es war kein Spiel fürs Auge, keine schönen Spielzüge, aber dafür fürs Herz. Die Jungs haben alles gegeben und gekämpft. Das war heute wichtig. Die drei Punkte nimmt uns keiner, die zählen in der Tabelle. Wir müssen so weitermachen und kämpfen.“, war Leos Zajic zufrieden mit seinen ersten drei Punkten

Der zweite Streich folgte

Und die Mighty Dogs nahmen auch am vergangenen Sonntag den Kampf an. Dabei machten nicht nur die Ice Dogs sondern auch das Wetter den Mighty Dogs das Leben schwer. Fast das komplette Spiel regnete es im Freiluftstadion in Pegnitz, bevor dann im letzten Drittel noch der Wind auffrischte. Da hatte es erst den Anschein, dass die Mighty Dogs gleich von Anfang an klar machen wollten, dass sie drei weitere Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Nach dem ersten Drittel hieß es 0:2 für die Mighty Dogs. Innerhalb von anderthalb Minuten versenkte erst Christopher Schadewaldt den Puck im Kasten (14. Minute) und in Überzahl legte Patrik Rypar den zweiten Treffer für die Mighty Dogs nach (16. Minute).

Danach haben die Schweinfurter zu wenig dafür getan und nutzten vor allem ihre Powerplays nicht um das Spiel weiterhin klar zu gestalten. Pegnitz setzte sie unter Druck und nutzte seine zweite Überzahl um nach einem Lattentreffer von Michael Kuhn den Anschlusstreffer durch Sebastian Wolsch zu erzielen (30. Minute). Zu Beginn des dritten Spielabschnitts zogen die Ice Dogs durch das 2:2 von Michael Kuhn gleich. Nach dem Ausgleich setzten die Mighty Dogs noch einmal alles daran, das Spiel in der regulären Zeit zu gewinnen. Jan Kouba passte zu Marc Zajic, der den 2:3 Siegtreffer erzielte.

„Wir waren heute der glücklichere Sieger. Wir waren spielerisch nicht besser, aber wir haben ein Tor mehr geschossen. Chancen gab es auf beiden Seiten.“, war Leos Zajic am Ende froh über das erfolgreiche Sechs-Punkte-Wochenende.

Um weiter auf Kurs Klassenerhalt zu bleiben, sollen am kommenden Wochenende weitere Punkte gesammelt werden. Zum Heimspiel gegen den EV Moosburg am Freitag, den 15.02.2019, um 20 Uhr findet der Blaulicht-Tag zu Gunsten des kleinen Kämpfers Jan statt. An diesem Abend erhalten alle Mitglieder der Feuerwehr, der Polizei, des THWs oder eines Rettungsdienstes ermäßigten Eintritt in Höhe von 1,12 € zum Spiel gegen den EV Moosburg. Hierfür sollen sich die Mitglieder am 15.02.2019 mit einem Mitgliedsausweis oder ihrer Dienstkleidung an einem Sondereinlass ausweisen. Das Besondere an dieser Kasse: Dort wird es kein Wechselgeld geben. Jeder Betrag, der über dem Eintrittsgeld von 1,12 € liegt, kommt der Familie von Jan zugute. Das heißt, wenn man beispielsweise 2 € Eintritt an dieser Kasse zahlt, wandern 88 Cent automatisch in den Spendentopf. Außerdem werden im Icedome Spenden für Jan gesammelt werden. Beim EV Fürstenfeldbruck steht dann am Sonntag, den 17.02.2019, um 17:15 Uhr das nächste Freiluftspiel an.

Spielstatistik: Mighty Dogs – VfE Ulm/Neu-Ulm 2:1 (1:1; 0:0; 1:0)
1:0 Patrik Rypar (Viktor Ledin), 6. Minute, PP1
1:1 Peter Brückner (Dominik Synek, Petr Ceslik), 15. Minute, PP1
2:1 Patrik Rypar (Pascal Schäfer, Joseph Straka), 55. Minute
Strafzeiten: Mighty Dogs 16, VfE Ulm/Neu-Ulm 24
Zuschauer: 592

Spielstatistik: EV Pegnitz – Mighty Dogs 2:3 (0:2; 1:0; 1:1)
0:1 Christopher Schadewaldt, 14. Minute
0:2 Patrik Rypar (Jan Kouba, Joseph Straka), 16. Minute, PP1
1:2 Sebastian Wolsch (Aleksandrs Kercs, Roman Navarra), 30. Minute, PP1
2:2 Michael Kuhn (Roman Navarra), 46. Minute
2:3 Marc Zajic (Jan Kouba), 52. Minute
Strafzeiten: EV Pegnitz 14, Mighty Dogs 4
Zuschauer: 211

Nächsten Spiele der Mighty Dogs:
Freitag, den 15.02.2019, um 20 Uhr: Mighty Dogs – EV Moosburg
Sonntag, den 17.02.2019, um 17:15 Uhr: EV Fürstenfeldbruck – Mighty Dogs
Freitag, den 22.02.2019, um 20 Uhr: Mighty Dogs – ESV Burgau
Sonntag, den 24.02.2019, um 18 Uhr: Mighty Dogs – EHF Passau

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs



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