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Eine einstige Schweinfurter Eishockey-Größe verlässt einen DEL-Club – und das machen die anderen Ex-Dogs, die Eishockey-Trainer wurden


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SCHWEINFURT / ISERLOHN – Der DEL-Club Iserlohn Roosters gab gerade bekannt, dass Jamie Bartman Ende der Saison den Eishockey-Erstligisten verlassen wird. Er ist einer von gleich drei einstigen Schweinfurter Mighty Dogs, die es ganz oben zum Cheftrainer gebracht haben.

Der Kanadier Bartman (56, Fotos: www.iserlohn-roosters.de, unter anderem auf dem Aufmacherbild) verlässt nach fünfeinhalb Jahren Iserlohn, ab Dezember 2013 war er zunächst Assistent von – Jari Pasanen. Als dessen Nachfolger Rob Daum gehen musste, übernahm Bartman als Cheftrainer. Vorher war er auch schon in Bremerhaven, Heilbronn oder Kassel Headcoach und Assist in Ingolstadt. Von 1991 bis 1994 spielte er beim ERV Schweinfurt noch unter freiem Himmel.


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Jari Pasanen (54, rechts, Foto: www.whitehawks.dk) war nach der Jahrtausendwende und dem Bau des Icedomes als Nachfolger von Gabor Tamas der Bauherr der bislang besten Eishockey-Phase der Schweinfurter, die als Mighty Dogs sogar zei Mal am Tor der 2. Bundesliga, der heutigen DEL 2 klopften. Bis zum Weggang des Finnen, der in Hannover, Essen oder Schwenningen sein Glück versuchte und dann in Iserlohn so richtig durchstartete als Coach in der DEL. In dieser Saison trainiert Pasanen die Frederikshavn White Hawks in der höchsten Liga Dänemarks. Dort spielt man also nicht nur ordentlich Handball…

Jamie McKinley (51, links, Foto: Horling) folgte auf Pasanen, hatte aber keinen Erfolg als Verantwortlicher und stürzte sein für ihn aufgrund seiner Karriere als Spieler aufgebautes Denkmal durch viele nicht nachvollziehbare Entscheidungen selbst vom Sockel. Als Spieler hatte er danach nochmal in Höchstadt Erfolg, ging dann zurück in seine Heimat und tauchte 2012/13 nochmals als Assistenz-Trainer bei Saint John Vito’s Midget auf.


In diesem dritten und letzten Oberligajahr 2004/2005 kehrte Tray Tuomie (50, oberes Foto: www.aev-panther.de) nochmals als Spieler nach Schweinfurt zurück. Dann begann seine Trainerkarriere, zunächst bei den Weser Stars in Bremen. 2010/11 wurde er Co-Trainer bei den DEG Metro Stars in Düsseldorf. 2012 wechselte Tuomie nach Nürnberg, wo er 2013 bis Dezember 2014 Cheftrainer wurde. Im Mai 2016 schloss er sich den Augsburger Panthern als Assist-Coach von Mike Stewart an. Sein in Unterfranken geborener Sohn Parker (23) war einst deutscher U-Nationalspieler und ist nun in den USA erfolgreich.+

Beim Wiederaufbau übernahm Sergej Waßmiller (48, auf dem Bild oben neben Marcel Juhasz, Foto: Horling) die Mighty Dogs und führte sie von der Landesliga zurück an die Spitze der Bayernliga. Als Waßmiller den ERV Schweinfurt verließ, hatte er erst als Spieler der Selber Wölfe noch großen Erfolg und führte dann die Bayreuth Tigers in die DEL 2, wo er nach zwei Saisons gehen musste. Momentan coacht Waßmiller die Memminger Indians, die in der Oberliga gerade um den Aufstieg in die DEL 2 spielen.

Jukka Ollila (45, Bild oben links neben Steffen Reiser, Foto: Horling), 13/14 nicht lange da, war Waßmillers Nachfolger, ging danach nach Sachen, coachte in Dresden den Nachwuchs, war sogar mal Interims-Headcoach, Heute ist der Finne im Nachwuchs des EHC 80 Nürnberg (wie auch Klaus-Peter Ritter) tätig. Viktor Proskuryakov (53, Bild unten, Foto: Horling), bis 2013 in Schweinfurt, ging dann nach Weiden und Schönheide, war zuletzt Trainer von FASS Berlin in der Regionalliga. Rob Torgler (59, Bild ganz unten, Foto: Horling), der sportlich nach Proskuryakovs Aus die Mighty Dogs in der Oberliga hielt, war danach kurz noch bei Buchloe aktiv, ehe es den Kanadier wieder in Hannover verschlug. Jamie Fiesel (55, Bild links, Foto privat), der Dion Campbell nach Schweinfurt vermittelte, war bis vor einiger Zeit in seinem Heimatort bei den Melville Millionaires Headcoach. Heute ist er Regional-Manager beim Unternehmen A Buyers Choice Home Inspections. Fiesel steht für den Aufschwung in den 80er Jahren beim ERV Schweinfurt, genauso wie Randy Neal (62), der nun wieder in Peißenberg lebt und arbeitet und aktuell den EV Landsberg trainiert. Und bei dem bangt Marcel Juhasz nach einer Gehirnerschütterung um die Fortsetzung seiner Karriere. Juhasz hatte als Spieler seine beste Zeit in Schweinfurt unter Jari Pasanen oder Sergej Waßmiller…



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