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Patrik Rypar - Foto: 2fly4

Ulmer Angriff abgewehrt – nun müssen die Mighty Dogs Pegnitz auf Distanz halten


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SCHWEINFURT – Den Angriff der (Neu-)Ulmer Devils haben die Schweinfurter Mighty Dogs erst einmal abgewehrt. In einem eher auf Landesliga-Niveau stehenden Eishockeyspiel sorgten sie für einen späten 2:1-Sieg und bauten als weiter Tabellendritter den Vorsprung auf den geschlagenen Gegner sechs Partien vor Saisonende auf fünf Punkte aus. Gut so!

Ein schnelles Überzahl-Tor von Patrik Rypar (auf dem Bild) beantworteten die Gäste gegen Ende des ersten Abschnitts, in dem es bereits 22 Strafminuten gab seitens der Schiedsrichter, mit dem Ausgleich ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis. In Drittel zwei tat sich wenig. Im dritten dann dauerte es bis rund fünf Minuten vor dem Ende, ehe wiederum Rypar traf zum etwas glücklichen Erfolg der Hausherren vor leider wieder nur weniger als 600 Zuschauern.


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Sonntag müssen die Mighty Dogs besser spielen, um in Pegnitz nicht leer auszugehen. Die IceDogs siegten in Burgau mit 3:1 und haben als Vierter genau die drei Punkte Rückstand auf die Unterfranken, die sie am Sonntag ab 17.30 Uhr im heimischen Freiluft-Eisstadion im Derby holen wollen. Pfaffenhofen schlug derweil Passau, steht mit 21 Punkten vor dem Aufstieg in die Bayernliga, während die Black Hawks als Zweiter mit 17 Punkten, wie sie auch der ERV hat, noch eine Nachholpartie bestreiten dürfen.

Bis Samstagfrüh vermeldeten die Mighty Dogs übrigens ihren neuen Trainer noch immer nicht an die Medien. Schade, so wie es gewiss auch möglich gewesen wäre, ganz viele Fans zu mobilisieren für eine Mitfahrt am Sonntag nach Pegnitz zu einem mal wieder überaus wichtigen Spiel. Seitens des Vereins passiert diesbezüglich aber leider überhaupt nichts…


In der Aufstiegsrunde zur Oberliga scheint bei den Bad Kissinger Wölfen die Luft raus zu sein: Nur mit elf Feldspielern angereist hielten sie in Erding zwei Drittel mit, kassierten beim 3:7 aber in den letzten zehn Minuten vier Gegentore. In der Verzahnungsrunde B dürfte auch der 7:6-Sieg der Haßfurter bei Tabellenführer Schongau wertlos sein, weil die Hawks wiederum vier statt der erlaubten zwei Kontingentspieler einsetzten, die auch fünf der sieben Treffer erzielten. Bei einem derart fragwürdigen Verhalten hätten die Fans der Mighty Dogs die Vereinsoberen längst aus der Eishalle gejagt…

Eishockey, Verzahnungsrunde zur Bayernliga: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – VfE Elm/Neu Ulm Devils: 2:1 (1:1; 0:0: 1:0)
Tore: 1:0 (5:00) Patrik Rypar (Viktor Ledin – 5-4), 1:1 (14:22) Peter Brückner (Dominik Synek, Petr Ceslik – 3:4), 2:1 (54:56) Patrik Rypar (Pascal Schäfer, Josef Straka).
Strafminuten: Schweinfurt 16, Ulm 24; Zuschauer: 592.



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