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13 Buden der 05er Schnüdel: „Spielen können aber immer nur elf Mann!“


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VOLKACH / SCHWEINFURT – 14 Buden erzielte neulich der TSV Aubstadt bei Bezirksliga-Aufsteiger DJK Hirschfeld. Nun zogen die Schweinfurter Schnüdel, die ja am 15. Juli zum Regionalliga-Auftakt die Grabfelder empfangen, nach – und fegten auch mal einen „kleinen“ Gegner zweistellig vom Feld: Den VfL Volkach, als Kreisligist vielleicht einen kleinen Ticken leichter zu bewerten als die Hirschfelder.

Zum 13:0-Sieg muss mein rein aus sportlichen Aspekten gar nicht so viel berichten: Der FC 05 war von Beginn an überlegen, die Tore fielen im Sieben Minuten-Takt, 7:0 stand es schon zur Pause. Alles also so wie erwartet vor den rund 250 Zuschauern. Dass zahlreiche Schnüdel noch fehlten und den Konkurrenzkampf im ordentlich neu besetzten, jungen und schnellen Kader weiter anheizen werden, ist sicherlich kein Nachteil.


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Auch dabei: Gleich vier A-Jugendliche, von denen mit Emir Bas und Julius Landeck zwei seitens des Vereins noch überhaupt nicht erwähnt wurden, dass sie überhaupt zum Kader gehören. Beide spielten durch. Nicolas Pfarr erzielte sogar ein Tor, Jan Reichert hütete das Tor, weil Luis Zwick, der beim 4:1 gegen Greuther Fürth 2 den Kasten hütete, eine Pause bekam. Und weil Timo Wenzel auch mal Andi Binner in einem Spiel sehen wollte. „Wir haben vier, fünf Mann von der U19 dabei. Die letzten vier, fünf Jahre war das hier nicht der Fall“, so der Schnüdel-Trainer.

Mittwochmorgen trainierte man noch relativ hart mit einer „knackigen Einheit“ (Wenzel). Am Abend galt es dann, die erarbeiteten Abläufe umzusetzen, möglichst viele Tore zu machen, keinen Gegentreffer einzufangen und einen tief stehenden Gegner – „die erwarten uns auch in der Liga“ (Wenzel) – auszuspielen. Der Coach erwähnte mal wieder seine „Ochsen“ vorne, die jederzeit in der Lage sind einzunetzen. so wie am Mittwoch Adam Jabiri, Aaron Frimpong Manu oder die eingewechselten Florian Pieper und Stefan Maderer, die zusammen acht Tore erzielten. Drei Mal erfolgreich war zudem Pius Krätschmer.


Wer noch fehlte? Außer Keeper Zwick und Ronny Philip nach Schulter-OP auch die angeschlagenen Mohamed Awata (Leiste), Tim Danhof (trainierte zumindest morgens mit) und Christian Köppel (Entzündung am Schienbeinkopf). Bei Angreifer Amar Suljic war etwas mit einer Versicherung nicht ganz geklärt, weshalb man vorsichtshalber auf ihn verzichtete. Dennoch saßen acht Wechselspieler auf der Bank. Komplett muss der Kader dennoch nicht sein. „Wir sondieren den Markt, Not haben wir aber auf keinen Fall!“, so Wenzel.

Zur Pause ließ sich der sportliche Leiter Björn Schlicke interviewen und stellte diesbezüglich fest, dass man ja noch bis zum neunten (!) Spieltag reagieren und Akteure verpflichten könne, falls man auf Verletzungen oder Leistungstiefs reagieren müsse. Meister wollen die Schweinfurter werden, „aber ein Selbstläufer wird es nicht. Es wird auch Rückschläge geben. Selbst wenn die Trainer, der Präsident und auch ich von der Mannschaft überzeugt sind“, so Schlicke. Die Hauptrivalen? Türkgücü München, Burghausen, „ich nehme Bayreuth dazu und eine Überraschungsmannschaft!“ Schlicke weiß: „Namen schießen keine Tore, holen keine Punkte und steigen nicht auf. Wir aber haben unsere Hausaufgaben gemacht!“

Nun müssen die Trainer für den Feinschliff sorgen und die Spieler es ihm so schwer wie möglich machen, wer gegen Aubstadt auf dem Rasen steht. Der letzte Test am Samstag ab 15 Uhr im heimischen Stadion gegen den 1. FC Saarbrücken (nach der Präsentation des Teams zuvor) dürfte dahingehend Aufschluss geben. „Spielen können immer nur elf Mann. Es wird Härtefälle geben. Aber wer drei Mal nicht dabei ist, wird vielleicht beim vierten Mal dabei sein können“, hat Timo Wenzel das seinem Kader eingetrichtert. In dem hat er beispielsweise für die Position des „Sechsers“ inzwischen sechs Mann zur Wahl.

Gegen den aufstiegswilligen Südwest-Regionalligisten aus dem Saarland steht ein echter Härtetest an. Zu seiner Zeit in Elversberg lebte Wenzel fünf Jahre in Saarbrücken und kennt Verein und viele Spieler. „Das heute in Volkach war kein Gradmesser, jetzt aber muss die Spritzigkeit reinkommen!“ Und danach hat man weitere neun Tage Zeit um das zu trainieren, was bislang nicht geübt werden konnte.

Dass Türkgücü München vor dem 5:1 bei Ingolstadt 2 den Euroleague-Teilnehmer aus Sofia mit 4:0 schlug, berührt den Schweinfurter Coach nur am Rande. „Schön für die, ich freue mich für sie. Mich aber interessiert meine Mannschaft. Mit den Münchner beschäftigen wir uns Ende des Jahres“, sagt Wenzel. Konkret: Mitte Oktober, wenn am vorletzten Spieltag der Hinserie die Heimpartie gegen Türkgücü ansteht. Bei den Schnüdeln hofft man, dass diese Partie ein mindestens genauso großer Schlager wird wie das Derby am 15. Juli gegen Aubstadt, worauf halb Unterfranken schon jetzt hinfiebert.

Fußball-Vorbereitungsspiel: VfL Volkach – 1. FC Schweinfurt 05: 0:13 (0:7)
Volkach: Robert Leipold – Maximilian Fuß, Lucas Springer, Florian Prause, Thomas Bernhardt, Maximilian Lutz, Christian Höhn, Julian Wiederer, Philipp Weissenseel, Maximilian Lechner, Julius Ströhlein; auf der Bank und größtenteils nach und nach eingewechselt: Joachim Kern – Andreas Prause, Nicolas Fuchs, Jonas Lechner, Fabian Hahn, Timo Wolf, Daniel Caspari, Niklas Schnackig.
Schweinfurt: Jan Reichert – Aaron Frimpong Manu, Lamar Yarbrough, Marco Fritscher, Sascha Korb, Nicolas Pfarr, Benedict Laverty, Adam Jabiri, Emir Bas, Lukas Billick, Julius Landeck; auf der Bank und größtenteils nach und nach eingewechselt: Andi Binner – Stefan Kleineheismann, Lukas Ramser, Gianluca Lo Scrudato, Florian Pieper, Stefan Maderer, Pius Krätschmer, Kevin Fery.
Tore: Aaron Frimpong Manu, Pius Krätschmer (je 3), Florian Pieper, Adam Jabiri (je 2), Nicolas Pfarr, Benedict Laverty, Stefan Maderer.

Diesen Beitrag stellte uns das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info in voller Länge zur Verfügung. Dort erschien er mit vielen weiteren Fotos und Zusatzinformationen bereits etwas eher. anpfiff.info beleuchtet zudem in einer eigenen Geschichte und vielen weiteren Bildern und Zusatzinformationen noch am Donnerstag die Situation beim VfL Volkach.

 

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