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Das 3:0 der Schnüdel gegen die „Liqui Moly-Werkself“ fiel das ein oder andere Tor zu hoch aus


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SCHWEINFURT – Zwei Stammspieler fehlten urlaubend. So ist das eben bei einer Amateurmannschaft. Umso erstaunlicher, was der VfB Eichstätt bislang in dieser Saison erreicht hatte. Der Aufsteiger der Vorsaison, spaßhalber „Liqui Moly-Werkself“ genannt, verkaufte sich auch im Verfolgerduell tapfer, verlor nicht so deutlich, wie es das 3:0 des FC Schweinfurt 05 auszudrücken vermag.

Die Schnüdel hörten am Freitagabend schon vom klaren 4:0 des FC Bayern München 2 im Derby in Heimstetten. Nach dem eigenen Kick am Samstag sind es weiter vier Punkte Rückstand bei einer Partie des Tabellenführers in der Hinterhand. Doch der FC 05 ist vorläufig wenigstens Zweiter. Weil Wacker Burghausen erst am Montagabend bei Greuther Fürth 2 nach- und wieder vorbeiziehen. Eichstätt, Samstag dann Gastgeber der Fürther, distanzierten die Unterfranken vorerst um drei Punkte.

Und das deshalb, weil ein Foul ganz kurz vor der Pause ganz entscheidend war. Eines, das die Gäste anzweifelten. Wie auch drei weitere Pfiffe oder eben ausgebliebene von Schiedsrichter Christopher Schwarzmann, der nach gefühlt 100 Sekunden schon die erste von dann doch nur insgesamt sechs Gelben Karten für Steffen Krautschneider zog. In der 44. Minute sah der Unparteiische aus Schesslitz Adam Jabiri kurz nach der 16 Meter-Linie fallen. Lucas Schraufstetter stand bei ihm, als das passierte. „Er hat geschubst. Man kann da auch Rot geben“, sagte der als fairer Sportsmann bekannte Jabiri. Steffen Krautschneider jedenfalls traf zum 1:0. Gleich danach war Halbzeit. Und zuvor? Mühten sich ordentlich spielende Schnüdel. Beim Schuss von Florian Trinks parierte Eichstätts Keeper Mustafa Özhitay, Jabiri traf danach per Seitfallzieher aus Abseitsposition. Doch die beste Gelegenheit vergaben die Oberbayern, als Marcel Schelle ganz schnelle über links alleine auf den Kasten zulief, Julian Kügel aber seine Hereingabe verpasste.


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Wegweisend war auch das 2:0: Eichstätts Keeper hastete nach einem langen Ball von Lukas Billick unnötig aus dem Kasten. „Ich sehe ihn an mir vorbei rennen und ddenke, dann schieße ich halt mal ins Tor…“, grinste Adam Jabiri – und er machte das auch. In der Nachspielzeit erzielte nochmals Krautschneider nach einem Konter und Pass von Stefan Maderer auch noich das 3:0. Nur 60 Sekunden nach dem 2:0 hatte Krautschneider die Entscheidung bereits auf dem Fuß. So wie Maderer in den letzten zehn Minuten. Die Gäste freilich ärgerten sich, weil sie zwei Mal einen Elfmeter bekommen wollten und nicht bekamen. Beim Handspiel von Stefan Kleineheismann relativ offensichtlich und verständlich. Auch ein Tor für Eichstätt wurde wegen eines Fouls an Keeper Alexander Eiben nicht gegeben, der aber mit einem eigenen Mitspieler aneinander rasselte. „Der Sieg fiel das ein oder andere Tor zu hoch aus“, gab Schweinfurts Trainer Timo Wenzel zu.





Die Schnüdel hätten nach sechs Punkten bei 5:0 Toren aus den letzten beiden Spielen gegen Rivalen um Platz zwei nun nichts dagegen gehabt, gleich auf den FC Bayern München 2 zu treffen. Für kommendes Wochenende war diese Partie angesetzt, sie wird in den Dezember hinein auf einen Freitagabend verlegt – wie viele andere der Münchner zuvor schon aufgrund Abstellungen in der Länderspielpause. „Für die Jungs ist es gut, wenn sie mal den Kopf frei bekommen können und nicht immer nur an Fußball, Fußball, Fußball denken“, weiß Timo Wenzel, der zunächst bin Dienstag frei gab, der danach „vier oder fünf intensive Einheiten“ ankündigt, „damit wir in den letztren Wochen des Jahres noch eine Schippe drauflegen können“. Das Wochenende danach bekommen die Spieler dann wieder frei. Wenzel errechnete inklusive Testpartien rund 30 Matches bis Dezember. Das nächste und erste von noch acht ausstehenden in 2018, davon fünf auswärts, findet nun wieder im Willy-Sachs-Stadion statt: Am 20. Oktober gegen den FC Ingolstadt 2. Nicht gerade ein Kracher. Das dann folgende steigt am 9. November gegen Schalding-Heining. Freitagabend und parallel zum Eishockey-Frankenderby der Mighty Dogs gegen Pegnitz wenige hundert Meter entfernt im Icedome. Einen Plan, wie die Zuschauer den Höhenflug der Schnüdel honorieren können, hat der Verein leider nach wie vor nicht. Nur knapp über 1000 Zuschauer diesen Samstag bei herrlichstem Wetter bei einem Spitzenspiel sind eigentlich ernüchternd.

Fußball-Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – VfB Eichstätt: 3:0 (1:0)
Schweinfurt: Eiban – Messingschlager, Kleineheismann, Strohmaier, Fritscher – Kracun, Billick – Weiß (76. Philp)m Trinks (68. Maderer), Krautschneider – Jabiri (82. Pieper); Trainer: Wenzel.
Eichstätt: Özhitay – Schröder (60. Eberle), Schraufstetter, Zant, Haas (87. Eberwein) – Fries – Kügel, Steinhöfer, Schelle, Lushi – Scintu (60. Federl); Trainer: Mattes.
Schiedsrichter: Schwarzmann (Schesslitz).
Tore: 1:9 (45.) Krautschneider (Foulelfmeter), 2:0 (50.) Jabiri, 3:0 (90.+1) Krautschneider.
Gelbe Karten: Strohmaier, Krautschneider – Scintu, Schraufstetter, Eberle, Federl.
Zuschauer: 1225.

 







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