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Der FC 05 hofft auf Esad Kahric – und gegen Rain soll der dritte Strobl-Dreier her


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SCHWEINFURT – Bislang hat sich Tobias Strobl in seinen ersten 14 Tagen als echte Null beim FC 05 erwiesen: Kein Gegentor in den ersten beiden Partien. Vorne traf immer mindestens einer, und so wanderten optimale sechs Punkte auf das Konto der Schnüdel. Strobl hat frischen Wund nach Schweinfurt gebracht, keine Frage. Von den letzten beiden Wochenenden vor der Winterpause erwarten sich die Grün-Weißen nun einiges.

Als da wären erst einmal die beiden eigenen Aufgaben: Zwei Spiele, beide zuhause, gegen Rain und Rosenheim, gegen den aktuellen 12. und danach gegen den 17., zudem ein Ex-Verein Strobls. Beides lösbar, erst recht auf der momentanen Welle reitend. Parallel geht aber auch immer der Blick Richtung München, wo Türkgücü zum Finale in Heimstetten Buchbacher erwartet, die den ersten Vergleich gewannen. Durchaus kniffelig.


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Das gilt erst recht für diesen Samstag, denn da muss der Tabellenführer nach Memmingen. Zum 16., was auch gar nicht so erschreckend schlimm wäre, hätte der FCM nicht Trainer Uwe Wegmann geschmissen und Esad Kahric zurückgeholt, den alten Trainerfuchs, der über Jahre schon erfolgreich dort arbeitete. „Die Hoffnung auf einen Stolperstein macht das einen Ticken größer. Es gibt einfachere Spiele momentan als das in Memmingen“, sagt Tobias Strobl, der glaubt: „München wird nicht immer dreifach punkten!“

Der Glaube daran, am Samstag vielleicht nicht mehr acht, sondern nur noch sechs oder gar fünf Punkte hinterher zu hecheln, besteht also in Schweinfurt. Dazu freilich muss man sich erst einmal rächen am TSV Rain für die Niederlage im Hinspiel. „Das war eine relativ klare Angelegenheit und eines unserer schlechtesten Spiele“, erinnert sich Nicolas Pfarr, der damals 90 Minuten auf der Bank saß.


In Burghausen schlug jüngst endgültig die Stunde des 19-Jährigen, der in der neuen Dreier-Abwehrkette an der Seite von Lukas Billick, seinem erfahrenen Auto-Fahrkumpan der beiden in Würzburg lebenden Abwehrleute von Beginn an ran durfte in Vertretung des gelbgesperrten Stefan Kleineheismann. „Klar war das ein besonderes Gefühl und die Nervosität war normal. Aber die ist schnell verflogen. Mit jedem Pass kam mehr Sicherheit dazu“, berichtet Pfarr von einem vom Erfolg gekrönten Erlebnis.

Letzte Saison durfte er gegen Bayern München 2 schon mal kurze Zeit herein schnuppern. In Aubstadt schließlich ersetzte er ab der Pause noch unter Coach Timo Wenzel den gelb-rot-gefährdeten Kleineheismann. Und beim Sieg gegen Fürth, erstmals unter Strobl, kam Pfarr in der Schlussphase auf´s Feld. In Burghausen empfahl er sich für weitere Einsätze. Doch erst am Samstag wird er erfahren, ob er auch gegen Rain wieder ran darf. Kapitän Kleineheismann ist wieder an Bord, nur noch Lukas Ramser fehlt und nun auch Aaron Manu, der sich womöglich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen hat.

„Rain wird wieder tief stehen. Aber es liegt an uns, wieviele und welche Fehler wir machen und ob wir das positiv oder negativ gestalten“, sagt Nicolas Pfarr, der ansonsten wie ein ganz normaler 19-Jähriger spricht, wenn er erklärt, die nächste Zeit einfach so oft wie möglich spielen zu wollen. Was wichtig wäre, wenn man weiß, dass er letzte Saison ja fast komplett ausfiel nach erst einer Schambeinentzündung und dann zwei Leisten-OP´s. „Ich habe mir schwer getan, da wieder reinzukommen auf diesem Niveau, habe aber hart gearbeitet. Und das hat sich die letzten Wochen bezahlt gemacht!“

Tobias Strobl schwärmt: „Ich habe selten einen so willigen Spieler gesehen wie Nicolas. Viele in seinem Alter denken, sie hätten die Welt schon erobert!“ Pfarr aber höre nicht nur den Trainern, sondern auch seinen älteren Mitspielern stets aufmerksam zu um zu lernen. Und er habe „kein Gramm Fett, wenn man ihm mal oben ohne gesehen hat“, lacht der Trainer. Luft nach oben? Hat den groß gewachsene Verteidiger natürlich! „Er muss das Spielfeld noch schneller scannen um zu erkennen, wo wir dem Gegner weh tun können“, sagt Strobl, der letzte Saison bei Ingolstadt 2 ausbildend mehr Möglichkeiten hatte, Talente zu formen, „weil man bei U-Mannschaften an die Entwicklung denkt und nicht ergebnisorientiert!“

Anders als in Schweinfurt, logisch. Strobl kehrt aber nicht ab von seiner Einstellung, nur das im Auge zu behalten, was man selbst beeinflussen kann. Und das betrifft eben nicht die Arbeit von Türkgücü München, sondern nur die des FC 05. „Und da müssen wir sicherlich auch mal mit kleineren Rückschlägen rechnen!“ Natürlich möglichst nicht mehr in diesem Jahr. Denn da sind sechs Punkte an sich Pflicht, wenn Platz eins ein Thema bleiben soll.

Samstag geht´s um die ersten drei davon. „Aufgaben stellen vor allem in der letzten Kette“ möchte Strobl dem Gast aus Rain, mit „ganz, ganz hoher Intensität“ die Partie von Beginn an angehen, „nichts ins offene Messer rennen, Fouls am 16er und Ecken vermeiden – dann sollte es klappen mit dem zweiten Heimdreier!“ Zu dem auch Adam Jabiri wieder beitragen kann. Ob von der Bank kommend oder von Beginn an ist offen. Der 35-Jährige trainierte jedenfalls am Mittwoch wieder erstmals beschwerdefrei mit, nachdem er in Burghausen noch verletzt passen musste. Trotzdem siegten die Schnüdel mit 3:0.

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