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Der FC 05 siegt in Lohr: Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss!


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LOHR / SCHWEINFURT – So richtig spannend? War´s vielleicht, die Entwicklung des Benzinpreises an der benachbarten Tankstelle zu beobachten, der in der Tat im Verlauf der 90 Minuten um zwei Cent sank. Das Pokalspiel in Lohr? Nun ja, das wurde zu einer Pflicht-Angelegenheit der Schnüdel, die es wie die Pferde beim Springreiten machten: Man hüpft nicht höher, als man es muss.

Der 4:1-Sieg des Favoriten beim drei Klassen tiefer angesidelten Bezirksligisten ist keiner, von dem die Zuschauer noch ihren Kindeskindern erzählen werden. Souverän nahm der FC 05 die erste Hürde. Nicht mehr und nicht weniger. Während Buchbach in Waldkraiburg und Türkgücü München in Oberegg mit 9:0-Siegen Vollgas gaben, sich die Würzburger Kickers beim 5:3 beim Achtlassisten in Mosbach (nach 1:3-Rückstand) beinahe kräftig blamierten, taten die Schweinfurter das, was nötig war, und verschafften dabei einigen bisherigen Reservisten und Jugendspielern Praxis.


DB August

„Bei so einer Partie muss man aufpassen, dass man sich nicht blamiert, wenn man Eichstätt am Dienstag sieht“, blickte Timo Wenzel auf die Niederlage des am Wochenende im DFB-Pokal antretenden Ligarivalen in Aiglsbach. „Unser Sieg war nie gefährdet. Aber wir haben zum Teil nicht das gezeigt, was wir spielen wollten. Aber wir sind weiter, fertig“, kommentierte der Trainer des FC 05 zunächst mal kurz und knapp das Geschehen.

Abstaubend nach Florian Pipers zunächst abgewehrten Schuss gelang Aaron Frimpong Manu früh das 0:1 – und mit ihm traf ein Spieler, der zuvor wenig Einsatzzeiten hatte. Wie auch Lukas Ramser oder Lamar Yarbrough. Die Youngster Jan Reichert (im Tor), Julius Landeck oder Nicolas Pfarr werden ohnehin nur in Notfällen im Ligabetrieb zum Einsatz kommen. Für sie wäre Spielpraxis in der U23 ideal – aber die gibt´s ja nun nicht mehr..


„Dass die Automatismen nicht greifen bei Jungs, die lange nicht gespielt haben, ist klar“, weiß Wenzel. „Aber die haben nun 90 Minuten in den Knochen und das ist gut. Wie´s heute ausging, das juckt mich nicht. Klar stinkt mir das Gegentor. Aber sowas kann immer fallen nach einem Standard!“

In der Tat köpfte Lohre Spielertrainer Christian Schmitt 20 Minuten vor dem Ende zum 1:3 ein, nachdem in Halbzeit eins Stefan Maderer erst nach Foul an Florian Pieper per Elfmeter erhöhte und dann kurz vor dem Ehrentore freistehend das 0:3 erzielte. Zehn Minuten vor dem Ende machte Mohamad Awata alles klar. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Schweinfurt war klar besser. Wir haben in dem ersten Minuten versucht, den Gegner mit einem Pressing zu überraschen. Doch der FC 05 ist einfach zu abgeklärt“, so Schmitt.

Weiter geht´s zunächst am Freitag mit der Auslosung von Pokalrunde zwei, die schon bald ausgetragen wird. Der FC 05 hätte sicher nichts gegen ein Derby in Großbardorf, muss aber womöglich auch eine Fahrt nach Wasserlos fast in Hessen oder nach Kasendorf östlich von Bamberg ins Auge fassen. Man wird sehen… Karlburg oder Aubstadt kommen genauso in Frage. Im Betrieb der Regionalliga steht bereits am Samstag das nächste Heimspiel im Willy-Sachs-Stadion an. Gegen Heimstetten geht´s aber doch schon um 14 Uhr los, nicht wie zunächst überall angekündigt erst um 15.30 Uhr. Gut möglich, dass dann zum Anpfiff zehn andere Akteure der Schnüdel auf dem Rasen stehen.

„Wir haben sie uns nochmal auf Video angesehen“, sagt Timo Wenzel über Heimstetten, „das ist eine Mannschaft, die gut kicken kann, wenn man sie lässt. Aber das müssen wir von der ersten Minute an unterbinden!“ Für Benedict Laverty und Mohamad Awata kommt es zu einem Wiedersehen mit ihrem Ex-Verein. Der unterlag schon drei Mal, feierte jüngst aber seinen ersten Saisonsieg gegen Rain am Lech und kam im Pokal in Deisenhofen weiter.

In Aubstadt unterlag Heimstetten jedoch. Dass die Grabfelder in der Tabelle mit vorne stehen, überrascht Wenzel nicht. „Die haben keinen Druck, können befreit aufspielen, sind ein No Name-Team und haben es bisher gut gemacht. Nach unserem Spiel gegen Aubstadt habe ich schon gesagt, dass die Punkte holen werden!“ Auf ein neuerliches Treffen bald im Pokal hätte Wenzel nichts, aber auch nicht gegen einen Drittligisten als Gegner. „Denn wenn man so weit wie möglich kommen will, dann muss man eh den ein oder anderen ausschalten!“

TSV Lohr – Schweinfurt 05: 1:4 (0:2)
Schweinfurt: Reichert – Landeck, Ramser, Yarbrough, Lo Scrudato – Praff, Fery – Laverty, Manu, Maderer – Pieper; eingewechselt: Awata, Reinhart, Krätschmer.
Tore für den FC 05: Stefan Maderer (2), Aaron Frimpong Manu, Mohamad Awata.
Zuschauer: 712.



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Ein Kommentar

  1. Laut meiner Information erfolgt bei der Auslosung am Freitag eine Einteilung in zwei Töpfe unter regionalen Gesichtspunkten, nachdem sich die verbliebenen Kreispokalsieger ihren Wunschgegner ausgesucht haben.
    Im Topf 1 wären für die Region Nord dann noch Karlburg, Großbardorf und Bamberg, im Topf 2 wohl Aubstadt, Würzburg und Schweinfurt.
    Wasserlos könnte Aschaffenburg wählen, Kaserndorf ggf. Bayreuth.
    Somit käme es aber nicht zum Duell des FC 05 mit Aubstadt, da in derselben Liga.

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