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Der nächste Schnüdel-Test: 4:1 gegen Sand – und nun ab in die Türkei!


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SCHWEINFURT – Ein bisschen mehr kribbeln wird es am Montag um in etwa die gleiche Zeit. Dann hebt am Frankfurter Flughafen die Maschine in Richtung Türkei ab. Ein 29 Personen starker Stab der Schnüdel macht sich auf die Reise zum ersten Trainingslager nach vielen Jahren. Eine Woche bei rund 15 Grad mehr als am Samstag im heimischen Stadion, wo die Mannschaft diesmal auf Kunstrasen aufgrund des etwas holprigen Neben-Trainingsplatzes ihre zweite Testpartie bestritt.

Das 4:1 gegen den abstiegsgefährdeten Bayernligisten FC Sand war standesgemäß. Aufgrund des späten vierten Tores des überaus auffälligen Kevin Fery in letzter Minute, der zuvor schon Adam Jabiris 3:1 vorbereitete in einer zweiten Halbzeit, in der die höhenklassigen Schnüdel freilich schon dauerhaft drückten, in der aber auch André Karmann in der 88. Minute ziemlich freistehend das mögliche 3:2 für Sand vergab. „Wir haben in einem insgesamt recht ausgeglichenen Spiel recht gut dagegen gehalten“, fand der Sander Trainer Uwe Ernst. Er stellte zur Pause von Vierer- auf Dreierkette hinten um und war vor allem mit Halbzeit eins zufrieden. „Auch wenn wir da zwei Mal kalt erwischt wurden.“ In der Anfangsphase durch Nicolas Görtlers Außenristschuss auf Flanke von Marco Fritscher und durch Florian Piepers 2:0 nach Pass zurück von Marius Willsch. zu dem Zeitpunkt war Sand in Unterzahl, weil Fabian Röder vom Feld musste: Nach einem Pressschlag mit Verdacht auf Kapselriss.

Sand verkürzte vor der Pause durch Tevin Mc Cullough. Schon vor dem 1:0 hatte ausgerechnet Johannes Bechmann das 0:1 auf dem Fuß, als er aber an Schweinfurts Keeper Alexander Eiban scheiterte. „Das war ein Riesenbrett“, weiß Ernst. Ausgerechnet der Ex-Schnüdel Bechmann, den Max Kilian vom Portal www.kugellagerstadt.com im Vorfeld als „Schutzpatron aller Blutgrätschen“ bei der Rückkehr begrüßte.


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Fouls gab´s kaum im Spiel. Nur eines, und das war böse. Als in der 71. Minute mit Manuel Müller noch ein einstiger Schnüdel im Mittelfeld ganz heftig Nicolas Görtler umgrätschte, da musste man kurzzeitig schon wieder Angst haben um den Bamberger aufgrund dessen Leidensgeschichte mit den Knien. Alles aber gut. Die Partie endete ohne weitere Verletzt, danach kickte die U23 der Grün-Weißen gegen den Haßberge-Kreisligisten Rapid Ebelsbach.





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„Nach dem Gegentor haben wir wieder ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zurückzufinden. Wir sind fahrlässig mit Torchancen umgegangen, aber sonst war´s okay nach den nun drei Wochen der Vorbereitung“, urteilte Trainer Gerd Klaus. Neben den bekanntlich weiter verletzten Lukas Kling und Michael Schlicht fehlten die kranken Steffen Krautschneider, Dominik Weiß und Nikola Jelisic. Alle aber heben am Montag mit ab, nur Student Philip Messingschlager konnte zwei Prüfungen nächste Woche nicht verschieben. Dafür steigt Fabio Feidel von der zweiten Manschaft mit in den Flieger. 21 Spieler sind an Bord.

Für Christopher Kracun gibt´s ein Einzelzimmer, ansonsten teilen sich immer zwei Mann einen Raum. Markus Wolf ist natürlich auch dabei. Der Vorstand wird zusammen mit Gerd Klaus laut Programmplan gleich zwölf Mal während der fünf reinen Anwesendheitstage Spielergespräche führen. Zwei Mal am Tag wird trainiert ab Dienstag, nur Mittwoch und Samstag lediglich einmal. Denn dann stehen Testspiele an. Einmal gegen einen russischen Zweiligisten, dann gegen einen ungarischen Erstligisten. Konkrete Namen hatte der FC 05 nicht parat. „Schreib´ Torpedo Moskau“, scherzte Co-Trainer Stefan Braungardt, der Torwartkeeper Norbert Kleider während der einen Woche noch besser kennen lernen wird. Im Doppelbett.

Gefrühstückt wird stets um 8 Uhr. Um 12 Uhr gibt´s Mittagessen. Kraftraum, Sauna, Behandlungen sowie Stabilisationsübungen am Pool runden den Aufenthalt neben einem Tischtennis- und Pokerturnier am Freitagabend ab. Zweieinhalb Stunden sind da auch vorgesehen für eine Geburtstagsfeier. Lukas Billick wird runde 30 Jahre alt. Das dürfte kosten. Um 23 Uhr ist stets Bettruhe. Sonntag, den 11.02. geht der Flieger wieder zurück in die Heimat.

Und dann könnte so langsam der neue Trainer und Nachfolger von Gerd Klaus bekannt gegeben werden. So wie mittlerweile feststeht, wohin es den Bundesligaprofi Felix Klaus nächste Saison zeiht. Gerds Neffe schließt sich dem VfL Wolfsburg an, nachdem er nach 62 Spielen für die Fürther Profis, 52 beim SC Freiburg und nun ein paar mehr für Hannover 96 und einigen Toren den nächsten Schritt seiner Karriere wagen will. „Im familiären Kreis haben wir darüber schon länger gesprochen. Wolfsburg bietet beste Möglichkeiten. Dsa ist die richtige Entscheidung“, weiß der Onkel. Zudem es sicherlich auch einen finanziellen Aufstieg bedeutet für den offensiven Mittelfeldmann.

Fußball-Vorbereitungsspiel: 1. FC Schweinfurt 05 – 1. FC Sand: 4:1 (2:1)
Schweinfurt: Alexander Eiban – Herbert Paul, Marco Janz, Lukas Billick, Christopher Kracun, Philip Messingschlager, Marco Fritscher, Kevin Fery, Marius Willsch, Florian Pieper, Nicolas Görtler; auf der Bank und eingewechselt: David Paulus – Vincent Waigand, Matthias Strohmaier, Patrick Wolf, Adam Jabiri.
Sand: Lars Medem – Johannes Bechmann, Florian Gundelsheimer, Christopher Gonnert, Daniel Krüger, Fabian Röder, Manuel Müller, Tevin Mc Cullough, Adrian Reith, Kevin Steinmann, Dominik Schmitt; auf der Bank und eingewechselt: Felix Schneider (ohne Einsatz) – Danny Schlereth, André Karmann, Sevastian Wagner, Linus Krug, Dominic Leim, Dominik Rippstein.
Tore: Nicolas Görtler, Florian Pieper, Adam Jabiri, Kevin Fery – Tevin Mc Cullough.

 







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