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Die Krise beim 1. FC Schweinfurt 05: Hiebe vom Nikolaus oder im Derby die Wende?


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SCHWEINFURT – Die Bilanz der Schnüdel gegen die Kellerkinder der Fußball-Regionalliga Bayern? Eine Katastrophe! Sechs Punkte holten die 05er in den bisher sieben Vergleichen gegen die letzten Sechs. Sechs Zähler von 21 möglichen! Mit den 15 mehr würde man souverän als Tabellenführer überwintern.

Das 0:0 jüngst gegen Garching, den aktuell 16. der Tabelle, war mal wieder bezeichnend dafür, warum den Schweinfurtern einfach kein Sieg gegen die Kellerkinder gelingen will. In famosen ersten 30 Minuten brachte man den Ball einfach nicht über die Linie, zeigte absolut sehenswerten Hochgeschwindigkeits-Fußball. Doch irrgendwann stellten sich die Gäste darauf ein und ließen die Schnüdel immer weniger kombinieren.

Und nach der Pause fiel den Gastgebern fast gar nichts mehr ein. Sicherlich wäre ein Sieg trotzdem verdient gewesen. Doch auch Garching hatte mit einem Schuss an den Außenpfosten eine gute Gelegenheit, hätte also genauso wie Schalding-Heining 15 Tage zuvor sogar alle drei Punkte entführen können, wenn´s dumm läuft. Richtig dumm lief´s nicht, aber befriedigend war das Remis natürlich auch gar nicht gegen Gäste, die seit zehn Spielen auf einen Sieg warten.


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Mit Bayern München 2 steht das erste Aufeinandertreffen ja noch an. Tabellenführer Eichstätt fegten die Schnüdel mit einem 3:0 aus dem Willy-Sachs-Stadion, auch wenn die Gäste weit unter Wert geschlagen wurden. Den Dritten aus Memmingen bezwang man gar mit 5:1. Und beim punktgleichen Fünften in Burghausen gelang ein 2:0-Sieg. Das waren Spiele, wie sie die Fans lieben. Und die einfach nur Kopfschütteln zurücklassen, wenn dagegen ein 0:5 beim aktuellen Schlusslicht in Pipinsried steht, das wiederum jüngst beim 1:1 bei Bayern München 2 erst fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich kassierte.





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Mit dem 0:0 gegen Garching machten die Schweinfurter also sogar einen Punkt gut auf Garching. Sieben Zähler Rückstand sind´s bei einer auszutragenden Partie mehr. Die findet ausgerechnet in München statt. Die Bayern haben vier Punkte mehr, allerdings zwei weitere Nachholspiele. Das direkte Aufeinandertreffen am 7. Dezember könnte im ungünstigsten Fall für den FC 05 also schon nachträgliche Nikolaus-Hiebe bedeuten.

Allerdings birgt das kommende Wochenende auch echte Chancen, stehen doch die Top-Fünf der Liga vor allesamt schweren Auswärtsaufgaben. Eichstätt bei Schalding-Heining, die Bayern in Illertissen, Burghausen in Bayreuth, Memmingen in Buchbach – wetten, dass diese vier Teams vorne nicht allesamt Dreier einfahren? Gut möglich, dass sogar Schalding-Heining noch in das Aufstriegsrennen wird eingreifen können.

Für die Schweinfurter ist die kommende und ebenso schwere Aufgabe absolut wegweisend. Zuletzt läuft´s nicht mehr ganz so gut beim im Hinspiel mit 1:0 durch ein Eigentor geschlagenen Aschaffenburgern. Der Aufsteiger holte aus den vergangenen vier Spielen nur noch zwei Punkte, unterlag zuletzt daheim gegen Memmingen und bei Schlusslicht Heimstetten, das damit die Rote Laterne an Pipinsried weiter reichte. Am Schönbusch wird man nun sicherlich überlegen, ob man am 1. Dezember wirklich spielen will. Einerseits die eigene Flaute, andererseits die auch beim Gegner….

Falls gespielt wird, können mitreisende Schweinfurter Fans, sicherlich kaum noch in höherer zweistelliger Zahl willig, ihr Auto am Stadion abstellen und mit dem kostenlosen öffentlichen Nahverkehr, sprich mit dem Bus, vorher oder nachher in die Stadt fahren, wo am Schlossplatz am Mittwoch der Weihnachtsmarkt eröffnet wird. Aber ob sich ein Begleiten der Schnüdel auch aus sportlicher Sicht lohnt?

„Die Saison war lang, jeder lässt Punkte, die Akkus sind leer. Wir wollen nochmal 180 Minuten alles reinhauen und denken weiter positiv“, hat FC 05-Trainer Timo Wenzel den Kopf weiter oben und ist „felsenfest davon überzeugt, dass unsere Arbeit irgendwann Früchte tragen wird“. Wenn dann das Jahr zuende ist und der neue Sportdirektor Björn Schlicke, der aus Fürth kommt, im neuen seine Arbeit aufnimmt, „dann werden wir mit Vorstand Markus Wolf die Köpfe zusammenstecken“, sagt Wenzel, was eventuelle weitere Zugänge betrifft. „Aber so wie es ausschaut, werden wir mit diesem Kader in die Rückrunde gehen“, so der Coach. Was keine Überraschung wäre angesichts qualitativ an sich starker Spieler wie Florian Pieper, Nicolas Görtler, Dominik Weiß, Ronny Philp oder Stefan Kleineheismann, die aus unterschiedlichsten Gründen am Samstag gegen Garching nur zuschauen mussten.







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