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Die Stürmersuche beim FC 05 läuft: Nic Görtlers Ausfall gilt als Hiobsbotschaft


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SCHWEINFURT – Ein neues Gesicht für den FC 05? Sieht so aus, dass noch ein Zugang kommen soll. „Zwei Stürmer sind zu wenig“, weiß Trainer Timo Wenzel, der aktuell eben nur den beim 9:0 am Samstag bei Kreisligist Aidhausen viermal treffenden (und zuvor beim Erdinger Cup in Dampfach von der Privatbrauerei als letztjähriger Torschützenkönig ausgezeichneten) Adam Jabiri hat und den in Aidhausen einmal und beim 4:0 gegen Eltersdorf doppelt einnetzenden Florian Pieper.

Nicolas Görtler? Dessen anhaltenden Knie-Probleme der ersten Trainingswochen stellten sich nun nach einer MRT-Untersuchung als Meniskus-Riss heraus. Ob der Angreifer nun operiert werden muss oder auch nicht, dass steht noch nicht fest. Fakt aber ist, dass eine Ausfallzeit mit sechs bis zwölf Wochen angesetzt wurde. Bis in den Oktober hinein könnte Pechvogel Görtler also fehlen, was fast schon an die Leidensgeschichte von Daniel Diroll erinnert, der im Schnüdel-Trikot auch nie so rehct dauerhaft auf die Beine kam.

„Das war eine Hiobsbotschaft“, gibt Wenzel zu, der definitiv vorne noch was machen will. Testkandidat eins war und ist Stefan Maderer, der allerdings ein recht unglückliches Wochenende erwischte. „Wir setzen uns aber zusammen“, kündigt der neue Trainer an. Maderer ist 21 Jahre alt, Sturmspitze an sich bei Greuther Fürth 2, hat dort Vertrag, den der Verein dem Anschein nach auflösen würde. Es geht natürlich auch ums Finanzielle. Einige gute Ansätze zeigte Maderer in den 72 Minuten auf dem Hauptfeld des Willy-Sachs-Stadions am Sonntag.


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Da kamen 22 Mann zum Einsatz. Alle außer Görtler, dem leicht angeschlagenen Talent Nicolas Pfarr und Michael Schlicht, der in Aidhausen „nochmals mit seinen Jungs“ auflaufen durfte, wie es Timo Wenzel ausdrückte. Weil Schlicht noch zum Team gehört, wurde er Sonntagfrüh auch mit präsentiert im Autohaus Löffler. Der Ex-Zwickauer scheint aber in Verhandlung zu stehen mit einem neuen Verein. Kein Thema mehr ist Dominik Nothnagel (23, defensives Mittelfeld, zuletzt SV Wehen-Wiesbaden). Er trainierte zwar unter der Woche mit, kommt aber nicht für eine Verpflichtung in Frage. Ihn hätte der FC 05 vor drei, vier Wochen wohl noch zu gerne geholt. Der Stuttgarter spielte zuvor bei den Würzburger Kickers, ist aktuell vereinslos.





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Wenzel war übrigens unzufrieden mit dem 4:0 gegen Eltersdorf. Zumindest mit der torlosen ersten Halbzeit. „Da haben wir das Zweikampfverhalten komplett vermissen lassen!“ Nachdem die Jungs, die in der Vorwoche gegen den Würzburger FV nicht so viel spielten, nun mehr Einsatzzeit erhielten, „muss sich jeder zerreißen. es geht um die Plätze im Team“, weiß der Trainer. Das fehlte irgendwie. Erst in Halbzeit zwei ließen die Schnüdel den Ball besser laufen, wonach sich Chancen ergaben. Sebastian Linderns Handspiel im Strafraum ermöglichte Steffen Krautschneiders 1:0 per Elfmeter. Dann traf Pieper doppelt, ganz am Ende auch Dominik Weiß.

Bernd Eigner überlegte nur kurz, wann er letztmals den Rasen des Hauptfeldes im Willy-Sachs-Stadion betreten hatte. In der Saison 1992/93 muss es gewesen sein. Danach wechselte er vom FC 05 nach Vestenbergsgreuth. Und nun kam als als Eltersdorfer Trainer zurück, sympathisch wie immer und höchst interessiert am Werdegang der Schnüdel. „Die machen nun bestimmt den nächsten Schritt“, glaubt Eigner. Um in die 3. Liga aufzusteigen, braucht´s freilich auch ein bisschen Glück. Zur Partie am Samstag: „Wir waren die erste Halbzeit auf Augenhöhe“, weiß Eigner. Kapitän Thomas Dotterweich traf da nur die Latte, es wäre das 0:1 gewesen. „Nach der Pause hat man gesehen, wie breit der Schweinfurter Kader ist…“, weiß Eltersdorfs Coach um die Unterschiede.

Beim 9:0 in Aidhausen am Samstag, „als wir viele Tore erzielen wollten, um Selbsrvertrauen zu tanken“ (Timo Wenzel), trafen für den FC 05 Adam Jabiri (4), Kevin Fery, Florian Pieper, Christopher Kracun, Noah Schorn und Vincent Waigand, der immer mehr zeigt, dass er zurecht eine echte Chance bekommen dürfte in der ersten Mannschaft. Anders als Jannik Feidel: Der Ex-Trainer der U17 der Schnüdel ist künftig spielender Co-Trainer der U23 der Würzburger Kickers. Er verlässt somit die Schnüdel-Akademie, die am Sonntag ebenfalls vorgestellt wurde, wie am Vormittag im Autohaus Löffler die aktuelle erste Mannschaft und am Nachmittag alle Jugendteams. Mehr dazu demnächst. Feidels Bruder Fabio wechselte zum Landesliga-Aufsteiger FC Geesdorf.

Fußball-Vorbereitungsspiel: 1. FC Schweinfurt 05 – SC Eltersdorf: 4:0 (0:0)
Schweinfurt: David Paulus (77. Alexander Eiban) – Ronny Philp (63. Philip Messingschlager), Matthias Strohmaier (72. Stefan Kleineheismann), Lukas Billick (72. Jannik Binder), Gianluca Lo Scrudato (63. Alexander Piller) – Steffen Krautschneider (72. Nikola Jelisic), Vincent Waigand (72. Kevin Fery), Lukas Kling (72. Christopher Kracun), Noah Schorn (69. Marco Fritscher) – Adam Jabiri (46. Florian Pieper), Stefan Maderer (72. Dominik Weiß); Trainer Timo Wenzel.
Eltersdorf: Tugay Akbakla – Sebastian Lindner (53. Kevin Köhler), German Elperin, Bastian Herzner, Maximilian Göbhardt (79. Max Kammermeyer), Calvin Sengül (65. Jonas Reinfelder), Manuel Stark, Sebastian Schäferlein (82. Marco Uhsermann), Kevin Woleman, Patrick Fuchs, Thomas Dotterweich (68. Karim Said); Trainer: Bernd Eigner.
Schiedsrichter: Michael Dotzel, Assistenten: Joachim Feuerbach, Tim Parzefall.
Tore: 1:0 (52.) Steffan Krautschneider (Handelfmeter), 2:0, 3:0 (57., 76.) Florian Pieper, 4:0 (90.) Dominik Weiß.
Zuschauer: 250.

 







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Ein Kommentar

  1. Gemeint ist wohl Jannik Feidel.

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