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Die Viktoria erzielt in der 94. Minute das Schweinfurter Siegtor selbst


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SCHWEINFURT – Die 94. Minute lief bereits. Schiedsrichter Lothar Ostheimer wollte an sich schon abpfeifen. Doch weil Hamza Boutakhrit in der eigenen Hälfte Stefan Maderer böse foulte, gab es nochmal einen Freistoß. Die Schweinfurter, nun nach drei Wechseln wegen des herausgehumpelten Maderer in Unterzahl, schlugen den Ball nach vorne. Luca Dähn wollte ihn zu Kevin Birk zurück köpfen. Doch es gab ein Missverständnis – und irgendwie hüpfte das Leder hinter Aschaffenburgs Keeper hinter die Linie.

Sechs Unterfranken-Derby sieht diese Saison vor. Drei davon sind nun gespielt – und es hat den Anschein, als müssten sich die „A“-Teams in dieser Runde hinter den Schweinfurter Schnüdeln einreihen. Die gewannen erst gegen Aubstadt, das dann Aschaffenburg schlug – und nun erwichte es die Viktoria ebenfalls im Willy-Sachs-Stadion. In allerletzter Sekunde. Denn nach diesem unglücklichen Eigentor pfiff Ostheimer ab.


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„Das war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Und dann so ein Ei. Das tut mir leid für meine Mannschaft, die leidenschaftlich gekämpft hat“, haderte Gästetrainer Jochen Seitz im Wissen, dass die Grünen, der Gegner also, schon bis zuletzt alles versuchte, um den vierten Dreier in Serie einzufahren. Doch so richtig große Gelegenheiten? Pius Krätschmers Freistoß war so eine, als Birk das Leder aus dem Winkel fischte (64. Minute). Oder früh schon der von Luca Dähn abgefälschte Schuss von Adam Jabiri (9.). Oder Amar Suljics Schuss, als Birk klärte, im Nachschuss Jabiri völlig überrascht die Kugel nur auf den Keeper brachte. Viel mehr war da nicht, was die Schweinfurter, nun nur noch ein Tor hinter Tabellenführer Fürth 2, zustande brachten.

„Wir haben relativ wenige Torchancen zugelassen“, weiß Seitz. Aber sich selbst halt auch wenige erspielt. Kurz vor dem Ende atmete die Zuschauer, darunter rund 30 Aschaffenburger, tief durch, als Benjamin Baier zu einem Alleingang ansetzte, aber die Kugel – vielleicht ein Platzfehler? – verstolperte. Ausgerechnet Luca Dähn hätte schon kurz nach der Pause das 1:0 köpfen müssen. Völlig freistehend scheiterte er an FC 05-Schlussmann Luis Zwick – und wurde spät zur tragischen Figur neben seinem eigenem Keeper. Der der Hausherren rannte völlig euphorisch zum Jubeln in den gegnerischen Strafraum und verschwand waagrecht und dann abkippend in einer Traube grüner Jungs.


Die Blauen der Gäste saßen danach geknickt auf dem Rasen. „Es ist oft so und passiert, dass man so ein bitteres Tor fängt, wenn man um den Klassenerhalt spielt“, sagt der fünf Minuten vor dem 1:0 ausgewechselre Björn Schnitzer. „Wenn man oben steht, dann hat man dagegen das Glück auf seiner Seite“, weiß Jochen Seitz. „Ein Spiel geht immer, bis der Schiedsrichter abpfeift“, hatte auch Schweinfurts Coach Timo Wenzel einen Fußball-Klassiker parat. „Aber ich habe immer daran geglaubt, dass wir noch treffen heute!“ So gut, dass die Viktoria als Zehner nun drei Punkte hinter Aubstadt liegt. Stichwort „Unterfranken-Meisterschaft“ in der Regionalliga…

Fußball-Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – Viktoria Aschaffenburg:
Schweinfurt: Zwick – Fritscher, Billick, Yarbrough, Köppel – Korb, Ramser (56. Fery) – Danhof (72. Laverty), Krätschmer, Suljic (82. Maderer) – Jabiri; Trainer: Wenzel.
Aschaffenburg: Birk – Boutakhrit, Schmidt, Dähn, Zehnder – Grünewald, Baier (83. Wittke) – Verkaj, Schnitzer (88. Verkamp), Cheron – Meßner (59. Schulz); Trainer: Seitz.
Schiedsrichter: Lothar Ostheimer (Sulzberg)
Tor: 1:0 (90.+4) Dähn (Eigentor).
Gelbe Karten: Ramser – Baier, Boutakhrit, Schulz.
Zuschauer: 1186.

 

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