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Es klingelte mal wieder kurz vor Schluss: Der FC 05 bleibt auch im sechsten Spiel in Serie sieglos


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ASCHAFFENBURG / SCHWEINFURT – Ach ja, der FC 05… Die Schweinfurter Schnüdel blieben auch im vorletzten Spiel des Jahres sieglos, warten nun seit sechs Partien auf einen Dreier. Lange sah es so aus, als würde der in ewiger Unterzahl im Westen des Bezirks bei einem kleinen Derby gelingen. Aber mal wieder brachten die Grün-Weißen einen Vorsprung nicht über die Zeit.

Es war sowas wie der unterfränkische Krisengipfel im Stadion am Schönbusch: Die Aschaffenburger Viktoria traf nach nur zwei Punkten aus den letzten vier Partien auf den FC 05, der aus den vergangenen fünf Spielen nur magere drei Zähler sammelte. Und der es mal wieder nicht allzu eilig hatte bei der Anreise. Nun gut, gegen eine Vollsperrung einer Autobahn kann man nichts machen. Trotzdem sollte eine Profimannschaft sowas schon vorsichtshalber einkalkulieren… Die Partie begann jedenfalls mit einer halben Stunde Verspätung. Was durchaus hätte zu Problemen führen können, denn Flutlicht gibt es bei der Viktoria nicht.

Und dann das: Das Foul von Stefan Kleineheismann an Björn Schnitzer wertete Schiedsrichter Luka Beretic als Notbremse. Kaum waren zehn Minuten vorbei, schon spielten die Gäste mit zehn Mann und mussten nach Rot auf ihren Kapitän und Innenverteidiger verzichten. Die Antwort: Ein tolles Spiel der Schweinfurter, keine unverdiente Führung zur Pause nach dem 0:1 durch Marco Fritschers (Foto) abgefälschten Schuss. Na also, geht doch!


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In einem ziemlich aufregenden Unterfranken-Derby lag das 1:1 zwar ein paar Mal in der Luft in Halbzeit zwei und wäre wohl auch verdient gewesen. Doch es fiel durch Clay Verkaj halt erst in quasi letzter Minute und durch einen tollen Schuss. Trainer Timo Wenzel verpasste zuvor die Möglichkeit, durch eine dritten nicht getätigten Wechsel vielleicht noch ein bisschen Zeit zu schinden. So mussten die Schweinfurter Remis-Könige sogar noch froh sein, dass sie in der Nachspielzeit nicht noch verloren. Weil Aschaffenburg da Vollgas gab. 1:1: Bitter am Ende, alleine auf dieses eine Spiel gemünzt aber sicher kein schlechtes Resultat. Nur in der Summe halt zu wenig für einen Aufstiegs-Aspiranten.

Nun steht in 2018 noch eine weitere Partie an: Kommenden Freitagabend im Grünwalder Stadion beim FC Bayern München 2, der mit 2:0 in Illertissen gewann und der bei zwei Partien in der Hinterhand schon sechs Punkte mehr auf dem Konto hat. Nur wenn die Schnüdel zum Jahresabschliss siegen, wird das noch was mit Spannung an der Spitze. Wobei der VfB Eichstätt weiter Tabellenführer ist nach dem 3:1 bei Schalding-Heining. Neun Punkte hinken da die Schweinfurter hinterher, im Nachholspiel können sie wenigstens auf sechs herankommen. Der nächste Freitag – er wird wegweisend sein.

Fußball-Regionalliga Bayern: Viktoria Aschaffenburg – 1. FC Schweinfurt 05: 1:1 (0:1)
Schweinfurt: Eiban – Messingschlager (70. Philp), Kleineheismann, Strohmaier, Fritscher – Jelisic, Billick – Weiß (79. Maderer), Trinks, Krautschneider – Jabiri.
Tore: 0:1 (39), Marco Fritscher, 1:1 (89.) Clay Verkaj.
Rote Karte: Stefan Kleineheismann (Schweinfurt, 10., Notbremse).
Schiedsrichter: Luka Beretic (TSV Friedberg).
Zuschauer: 1222.







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Ein Kommentar

  1. Früher anreisen !!

    Vollsperrung auf der Autobahn, mit halber Stunde Verspätung! Warum nutzen die Schnüdel ihren Vorteil als Profimannschaft nicht aus und reisen früher an? Jeder weiß, wie Reisen anstrengt! Wenn dann auch noch Zeitknappheit dazu kommt, ist es der pure Stress. Und wenn zudem in kurzen Wintertagen auf gegnerischem Platz kein Flutlicht vorhanden ist, sitzt man wie auf Kohlen im Stau im Bus.

    Reisen die Schnüdel zu Spielen in Südbayern einen Tag vorher an? Wenn sie das jetzt gegen die Bayern nicht machen, können sie das Spiel von vornerherein vergessen. Die anderen können das nicht. Ein praktischer Vorteil einer Profitruppe, den man bei aller sonstigen Unberechenbarkeit des Fußballs unbedingt nutzen sollte! Ein Blick auf die Landkarte der RL-Bayern zeigt: SW liegt relativ isoliert im Norden und ist diesbezüglich benachteiligter als beispielsweise Eichstätt oder München.

    Der Grund liegt woanders: Menschen opfern allg. zu wenig Zeit für Reisen und hetzen, was man überall sehen kann. Wenn sich die Führung des FC 05 nicht überwinden kann, dieses Opfer zu bringen, können sie einen Aufstieg vergessen.

    Gut wäre, wenn man sich im Großraum München für alle dortigen Spiele ein leicht von der Autobahn erreichbares, aber trotzdem ruhig gelegenes Quartier, mit Trainingsplatz in der Nähe, als Stammquartier aussuchte. Die Eingewöhnungszeit entfiele – Ein Refugium mit angenehmer Atmosphäre, in das man auch mal 2 Tage vorher, ggf. mit Frauen, anreisen könnte. Eine Win-Win-Situation: es würde zudem den ansonsten zu langen, monotonen Viertliga-Profi-Trainingsalltag in SW verkürzen.

    Der DFB betrieb immer enormen Aufwand für die Quartiersuche für Turniere und hatte immer ein glückliches Händchen. Erstmals gab es bereits im Vorfeld völlig ungewohnte Kritik, zum hässlichen Quartier in Moskau, in hässlicher Lage…

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