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Happy Birthday, FC Schweinfurt 05! Warum nicht zum 114. Geburtstag die Bayern schlagen?


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SCHWEINFURT – Der 5. Mai ist jedes Jahr der Tag des Geburtstags: Heuer wird der 1. FC Schweinfurt 05 demzufolge 114 Jahre alt. Was man sich da wünscht? Natürlich mittelfristig gesehen viel Erfolg auf dem Transfermarkt die nächsten Tage und Wochen, langfristig die 3. Liga – und kurzfristig einen Heimsieg über die Nummer eins der Fußball-Regionalliga und vielleicht noch Rang drei.

Die Bayern kommen am Montagabend, wenn nach dem für das Wochenende gemeldete Gruselwetter die Temperaturen wenigstens sich wieder den 10 Grad nähern. Nun ja, Frühling schaut anders aus, die Übertragung live im TV wird sicherlich einige Leute abhalten, ebenso die Tatsache, dass die Münchner Nachwuchstruppe die Aufstiegsspiele zur 3. Liga (wohl gegen Wolfsburg 2) schon sicher erreicht hat, nach dem 3:2 der 05er in Eichstätt so gut wie sicher auch Meister ist – und dass nach ein paar Jahren der ganz große Boom bei Gaststpielen der Roten nachgelassen hat.


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Zahlen gefällig? 1.356 Fans zog der FCB 2 zwar bislang auch wieder im Schnitt an, einsame Spitze in der Liga, letzte Saison waren es jedoch 1.729 Anhänger und 2016/17 (aohne den TSV 1860 München mit 15.000 beim Heimspiel) 2.035 Zuschauer. Die Jahre zuvor sahen sogar fast 3000 Leute die Gastspiele des so namhaften Vereins. Das 1:1 vergangene Runde beim FC 05 wollten 1540 Fans sehen – an einem frühen Dienstagabend Anfang März. „Wir rechnen diesmal mit 1500 bis 2000“, sagt Benjamin Liebald von der Geschäftsführung und verweist auf die 1904 Karten, die der FC 05 dem Würzburger FV gratis zur Verfügung stellte, um sie für 10 Euro zu verkaufen, um wiederum die klammen Kassen des WFV zu füllen.

„Wir wünschen ihnen alles Gute für die Aufstiegsspiele“, sagt Trainer Timo Wenzel schon jetzt und ist gespannt, um ab Montag ein paar Profis dabei sind. Beispielsweise Alphonso Davies, der 18 Jahre alte und Millionen schwere Kanadier, unlängst gegen Rosenheim dabei, schon sechs Mal in der Bundesliga eingesetzt, zuletzt in Nürnberg. Das sind die Stars, die in Unterfranken die Fußballfans ins Stadion locken.


In den bisher 31 absolvierten Spielen haben die Bayern bereits 67 Tore erzielen können, allein 23 davon gehen auf das Konto von Stürmer Kwasi Okyere Wriedt. Insgesamt konnte die von FCB 2-Coach Holger Seitz trainierte Mannschaft 21 Spiele für sich entschieden, trennte sich sechs Mal unentschieden und verlor lediglich vier Spiele in der bisherigen Saison. Das Hinspiel gegen Schweinfurt endete locker mit einem 4:0 – und damals endeten auch alle Ambitionen des FC 05, was den Aufstieg betrifft.

Die Amateure des FC Bayern haben erstmals den Premier League International Cup gewonnen. Im Finale besiegte das Team unter der vergangenen Woche die U23 von Dinamo Zagreb hochverdient mit 2:0 (0:0) Im Stadion „The Den“ des FC Millwall war einmal mehr Otschi Wriedt Wegbereiter für den Erfolg. Der Torjäger vom Dienst erzielte in der 46. Minute die Führung für die Münchner, in der Nachspielzeit sorgte Meritan Shabani mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung im Endspiel dieses prestigeträchtigen Nachwuchsturnier.

Bei den Schnüdeln fehlen außer dem rotgesperrten Florian Pieper Außenbahnmann Marco Fritscher nach der fünften Gelben Karte, der an der Schulter operierte Ronny Philp und Rekonvaleszent Steffen Krautscheider. Philip Messingschlager konnte wegen Leistenproblemen die Woche über nicht trainieren, Ersatz-Keeper David Paulus lief immerhin wieder. Adam Jabiri soll auf dem Zahnfleisch gehen. Vielleicht kommt er ja gegen Ende und macht wieder das Siegtor wie in Eichstätt…

Außer der Vertragsverlängerung von Gianluca Lo Scrudato wurde bei der Spieltags-Pressekonferenz auch noch bekannt, dass der FC 05 vor der komenden Saison wohl für fünf oder sechs Tage ins Trainingslager geht, das Bundesland Bayern aber nicht verlassen wird. „Da kann man viele Einzelgespräche führen und auch für Tätigkeiten außerhalb des Platzes sorgen. Das haben wir letztes Jahr nicht gemacht. Und ich denke, wir haben wieder den ein oder anderen neuen Spieler kennenzulernen“, sagt Timo Wenzel.

Namen von Neuen? Gibt´s noch immer nicht! „Schnell, schnell, schnell…. ist nicht die Herangehensweise von mir, Markus Wolf und Björn Schlicke“, so der Schweinfurter Trainer, den es nicht stört, dass Aufsteiger SV Türkgücü-Ataspor München ständig Zugänge präsentiert und längst davon spricht, die Regionalliga nur als Zwischenstation zu sehen. „Aus 17 oder 18 Neuen muss man auch erstmal eine Mannschaft formen. Wir probieren es auf unsere Weise“, vergleicht Timo Wenzel. Gezielt verstärken will man den Kader. „Es tut sich was, das Telefon klingelt in einer Tour. Vielleicht macht es bald ´Boom´ und wir vermelden fünf oder sechs auf ein Mal!“

Natürlich ist Wenzel „nicht zufrieden“ mit der Saison, „aber im Großen und Ganzen war sie doch trotz vieler Dinge positiv, auch wenn vieles schlecht war. Unser Ziel, nach Platz drei einen besser zu sein, haben wir leider verfehlt. Aber daran sind wir selber schuld. Doch die Tränen sind längst getrocknet“, so der Coach, der – halb im Spaß zum Ende der PK zu Gianluca Lo Scrudato meinte: „Jetzt schlagen wir den Ersten, gewinnen dann in Ingolstadt und schießen anschließend noch Pipinsried runter!“ Das sind Wünsche zum 114. Geburtstag!

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