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„Maßlos enttäuscht“: Wieso man sich um den FC 05 nach Heimniederlage drei in Serie Sorgen machen muss


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SCHWEINFURT – Dienstagmorgen vermeldete es der Bayerische Fußball-Verband in einer Pressemeldung offiziell – und es wird den FC 05 nochmals geschmerzt haben: Der VfB Eichstätt wurde auf der Coach Bayerischer Amateurmeister. Weil die Schnüdel zuhause mit 2:3 gegen Wacker Burghausen verloren haben.

Die 15 Punkte Rückstand sind nun auch rein rechnerisch nicht mehr aufholbar. Eichstätt hätte schon alle weiteren Partien verlieren müssen und die Schweinfurter wären zu einer Siegesserie gezwungen gewesen. Utopisch angesichts der nun schon dritten Heimniederlage in Serie, die abermals bewies, dass der Kader der Grün-Weißen wohl runderneuert werden muss, wenn man nächste Saison tatsächlich den Aufstieg in die 3. Liga anpeilen will.


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Diesen Montagabend vor den unter 1000 Fans im Sport1-Livespiel betrieben die Unterfranken wahrlich keine Werbung für den Fußball-Standort Schweinfurt. Die Fans im Block gaben sich zwar Mühe, präsentierten sich besonders sangesfreudig, machten deutschlandweit klar, dass sie den WFV lieben, den BFV aber rein gar nicht. Aber auf dem Rasen: Ein schnelles 2:0 der Gäste, Hoffnung nach Stefan Maderers Anschluss nach Ecke von Florian Trinks, Ernüchterung gleich nach Wiederanpfiff durch Burghausens 3:1. Dann der schöne Freistoß von Trinks zum 2:3, 40 Minuten Zeit für den Ausgleich, aber wenige zwingende Chancen.

Wacker stellte vor wenigen Jahren vom Profibetrieb um auf mehr oder weniger Amateurfußball, ist aber auf Augenhöhe mit den Schnüdeln, die es auch nicht viel besser machen als Memmingen, Illertissen, Bayreuth, ja sogar Buchbach und Schalding-Heining. Für 18 von 30 Regionalliga-Partien ohne Sieg braucht man an sich keine Mannschaft, die ausschließlich Fußball spielt. Offensichtlich fehlen dem FC 05 auch Typen, die selbst jetzt, wo es um nichts mehr geht, die Arschbacken zusammenkneifen. Die Zuschauer auf der nur zu kaum einem Drittel gefüllten Tribüne murrten mehrfach. Offiziell eingeweiht wurden die neuen grün-weißen Sitzschalen, die bei Flutlicht im Dunkeln freilich kaum auffallen.


„Nach vier, fünf Stunden Busfahrt hatte Burghausen eine Top-Einstellung. Unsere Niederlage ist im Großen und Ganzen verdient. Ich bin maßlos enttäuscht“, musste Trainer Timo Wenzel zugeben. Im Wissen, dass angesichts der Ergebnisse zuletzt auch über ihn diskutiert und die vorzeitige Verlängerung mit dem Trainergespann in Frage gestellt wird. „Wieder ein schwacher Auftritt. Kein Spielkonzept. Stellungsfehler. Taktische Mängel“, bringt im Internet ´opaschnüdel´ die Kritik auf den Punkt.

Im August wird der VfB Eichstätt ein Pokalspiel bestreiten. Wahrscheinlich vor 15.000 Zuschauern im Ingolstädter Stadion und womöglich gegen Eintracht Frankfurt oder Schalke 04. Die Hauptrunde wieder zu erreichen, das hätte den Schweinfurtern die Saison gerettet. So aber muss man die Runde schon jetzt als Misserfolg werten. Und am Saisonende wartet ja noch das Grusel-Heimspiel gegen Pipinsried vor sicherlich der kleinsten Kulisse seit Jahren. Die Fans sind jetzt schon gespannt, welche Spieler außer Matthias Strohmaier (noch ohne Verein), Dominik Weiß (Türk Gücü Ataspor München) und Steffen Krautschneider (Pipinsried) verabschiedet werden.

Freilich gab´s auch Positives zu sehen am Montagabend: Marco Fritscher wirkte nach seiner Vertragsverlängerung von Beginn an wieder mit, angefeuert von einem eigenen Fanclub, und zeigte rechts offensiv, dass eine Schnelligkeit ein künftiger Trumph werden könnte. Florin Trinks und Nicolas Andermatt sind wie Kevin Fery im zentralen Mittelfeld Spieler, auf die man setzen kann. Auch wenn ihnen genauso das Tempo fehlt wie den meisten der Schnüdel-Akteure.

Der VfB Eichstätt kann bei drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bayern München 2 (am Montag, den 6. Mai, zum nächsten Abend-Fernsehspiel in Schweinfurt zu Gast) und bei einer Partie Rückstand sogar noch auf die Meisterschaft hoffen. Kommenden Samstag haben die Oberbayern ein ganz besonderes Heimspiel vor sich: Sie empfangen den FC 05, der ja eigentlich in der Tabelle vor dem VfB stehen müsste. Zumindest was die Ambitionen vor dieser Saison betraf.

Fußball-Regionalliga Bayern:
1. FC Schweinfurt 05 – Wacker Burghausen: 2:3 (1:2)
Schweinfurt: Eiban – Messingschlager (85. Görtler), Kleineheismann, Billick, Lo Scrudato – Fery (61. Jelisic), Andermatt – Fritscher, Trinks, Maderer – Jabiri; Trainer: Wenzel.
Burghausen: Flückiger – Schulz, Hingerl, Aigner, Nicklas – Maier, Scheidl, Wächter, Bachschmid – Richter (90.+3 Hones), Bosnjak (87. Winklbauer); Trainer: Schellenberg.
Schiedsrichter: Roman Potemkin (SV Friesen).
Tore: 0:1, 0:2 (21., 24.) Bosnjak, 1:2 (27.) Maderer, 1:3 (46.) Nicklas, 2:3 (53.) Trinks,
Gelbe Karten: Lo Scrudato, Fery, Messingschlager – Schulz, Wächter.
Zuschauer: 971.

 

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