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Missglückte Generalprobe des FC 05: „Vielleicht schärft das noch mal die Sinne!?“


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SCHWEINFURT – Exakt am Freitagabend, den 03. August 2001 war es, also vor fast 18 Jahren, als der 1. FC Saarbrücken zu einem Zweitligaspiel im Willy-Sachs-Stadion antrat. Zwar kreuzten sich die Wege der beiden Teams auch in den darauf folgenden Spielzeiten der damals drittklassigen Regionalliga Süd. Doch an besagtes Match werden sich gewiss noch zahlreiche Fans erinnern.

2:1 siegten die Schnüdel damals. Einer der Torschützen: Manndecker Dirk Dorbath, heute 48 und der „Brückenschlager“ zwischen dem 13:0 des FC 05 am Mittwoch in Volkach, wo Dorbath zuschaute, und dem 2:1 der Saarländer diesen Samstag. Quasi die Revanche glückte den Gästen bei der Generalprobe der Schweinfurter für die Punktspielpremiere am Montagabend der nächsten Woche gegen den Lokalrivalen TSV Aubstadt.


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Gab´s schon mal einen Spieler in Schweinfurt zu sehen, der einst Real Madrid gehörte? Wohl eher nicht. Christopher Schorch hatte vor rund zehn Jahren die Ehre, galt als Riesentalent, schaffte den Durchbruch freilich nicht, gehört aber immerhin zu den Leistungsträgern einer stark besetzten Saarbrücker Mannschaft, die Mitte der zweiten Halbzeit bis auf den Keeper Daniel Batz die komplette Truppe auswechselte und trotzdem zum Siegtor kam, weil Markus Mendler auf Querpass von Fabian Eisele traf, nachdem die Hausherren völlig unnötig in einen Konter liefen.

Beim FC 05 fehlten der erkrankte Lamar Yarbrough und die noch angeschlagenen Tim Danhof und Christian Köppel. Daher lässt sich eher weniger ein Schluss ziehen auf die mögliche erste Elf am 15. Juli gegen Aubstadt. Gegen Saarbrücken schafften es mit dem „Sechser“ Sascha Korb, Keeper Luis Zwick, dem zentralen offensiven Mittelfeldmann Pius Krätschmer und dem Rechtsaußen Benedict Laverty nur vier der elf externen Neuzugänge in die Startelf. Nach einer Stunde kamen mit Amar Suljic, Mohamed Awata, Lukas Ramser und Aaron Manu vier weitere Neue von der Bank, was natürlich wieder für einen Bruch im Spiel sorgte. Trainer Timo Wenzel: „Wir wollten heute nochmal alle Spieler sehen!“


Das freilich lieferte gewiss einige wertvolle Erkenntnisse für den Coach nach harten Wochen der Vorbereitung. „Das Ergebnis ist zweitranging, wenngleich es schon blöde ist. gegen einen Gegner zu verlieren, der zwei Mal auf das Tor schießt“, ärgerte Wenzel schon ein wenig ein Konter zum 1:2 eine Viertelstunde vor dem Ende. Der FC 05 zeigte eine ordentliche Leistung, Stefan Maderer glich zwischenzeitlich aus, weil er sein Laufduell gegen Saarbrückens Nino Miotke gewann und den Ball dann gekonnt über Keeper Daniel Batz hob. „Vielleicht ist es ja gut, wenn man den letzten Test verliert und das nochmal die Sinne schärft“, glaubt Wenzel. „Wir haben uns nach dem 0:1 gut gefangen, waren aggressiv und haben gut dagegen gehalten.“

Am Freitagabend weilte der 41-Jährige in München in der Heimat des womöglich größten Ligarivalen TürkGücü. Freilich nicht, um den Kontrahenten der bald startenden Saison zu begutachten, sondern um im Olympiastadion unter über 70.000 Fans dem Auftritt von „Bon Jovi“ zu lauschen. Willkommende Abwechslung auch für den Schweinfurter Coach Bis Dienstag hat der Kader nach einem Mannschaftsabend (Wenzel: „Da durften sie sich mal das ein oder andere Bier gönnen!“) nun frei, vielleicht steht nochmal ein internes Testspiel über zwei Mal 30 Minuten gegen die eigene U19 an. „Und ab Montag danach zählen dann die Ergebnisse“, sagt der Schnüdel-Trainer.

Enttäuschend war aber einzig das Zuschauerinteresse: Kaum 400 Fans verloren sich am Samstag im weiten Rund des Willy-Sachs-Stadions. Die Mannschaftspräsentation zuvor musste sogar zeitlich verschoben werden, weil zum geplanten Zeitpunkt kaum 50 Neugierige auf der Tribüne saßen. Von Aufstiegseuphorie (noch) keine Spur! Doch einen Andrang der Massen erlebte ja zumindest Timo Wenzel schon am Abend zuvor. Fast 8000 Fans schauten noch 2001 zu, als unter anderem die heutigen Profitrainer Ante Covic (Hertha BSC) und Rüdiger Rehm (SV Wehen-Wiesbaden) mitspielten.

Fußball-Testpartie: 1. FC Schweinfurt 05 – 1. FC Saarbrücken: 1:2 (1:1)
Schweinfurt: Luis Zwick – Marco Fritscher, Stefan Kleineheismann, Lukas Billick, Gianluca Lo Scrudato – Sascha Korb, Kevin Fery – Benedict Laverty, Pius Krätschmer, Stefan Maderer – Adam Jabiri; eingewechselt: Aaron Manu, Lukas Ramser, Mohamed Awata, Florian Pieper, Amar Suljic.
Tore: 0:1 (8.) Rasim Bulic, 1:1 (36.) Stefan Maderer, 1:2 (75.) Markus Mendler.

 

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