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Neuerdings clevere und abgezockte Schnüdel rücken Platz zwei ein Stückchen näher


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SCHWEINFURT – Kwasi Oyere Wriedt mit seinem Saisontreffer 14 und ein gewisser Joshua Zirksee aus der A-Jugend, gerade mal 17 Jahre alt und mit gleich drei Toren am Freitagabend machten beim 5:1 für den FC Bayern München 2 gegen Schalding-Heining schon mal klar, dass der Zug der Schnüdel in Richtung angestrebter Meisterschaft nun endgültig abgefahren war.

15 Punkte Rückstand auf Rang eins – da ging der parallele Blick in erster Linie in Richtung VfB Eichstätt. Der Tabellenzweite kam „nur“ zu einem Remis gegen die Spvgg Bayreuth, während der mit den Schweinfurtern zählergleiche SV Wacker Burghausen gegen Kellerkind Garching sogar zuhause verlor. Aktuell hat der FC 05 daher nun sieben Zähler Rückstand auf Rang zwei und ist erstmal relativ souveräner Dritter – zumindest bis zum Memminger Spiel am Montagabend gegen Rosenheim. Denn gegen den FC Augsburg 2 siegten die Schnüdel mit 1:0. Immerhin.


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Matthias Strohmaier war der Mann des Tages. Nach fast einer halben Stunde köpfte der Innenverteidiger (der einzige von zwei verbliebenen neben Lukas Billick nach Christopher Kracuns Wechsel nach Bayreuth und der Rotsperre von Kapitän Stefan Kleineheismann) zum Goldenen Tor des Nachmittags ein. Auf Flanke des ziemlich auffälligen „Rechtsaußens“ Dominik Weiß, der nach einer zu langen Ecke vom alle Standards tretenden Neuzugang Nicolas Andermatt nachsetzte.

Das war der eine Höhepunkt des Samstags. Der andere: Adam Jabiris Kopfball an die Latte (73.) wieder nach Flanke von Weiß. „Die erfahrenere, abgezocktere Mannschaft hat gewonnen. Mit cleveren Fouls hat Schweinfurt den Spielfluss unterbunden. Die physische Stärke der drei Spieler vorne stellte uns vor Probleme“, meinte Augsburgs Coach Josef Steinberger damit auch Stefan Maderer und Florian Pieper im Angriff der Schüdel.


Hoppala, der FC 05 abgezockt und clever? War da nicht was in der Hinserie mit immer wieder späten Toren der Gegner, als sich die Schweinfurter – sagen wir es ruhig, wie es ist – immer mal wieder saudumm abstellten? „Das war nicht immer so“, reagierte Coach Timo Wenzel auf das Lob des Gegners. Doch man habe halt in den sechs Wochen der Vorbereitung auch dazu gelernt. Und gerade am Samstag ebenso, „als wir in der ersten halbzeit nicht gemerkt haben, wer die erfahrene Mannschaft ist und welche eine U23“, gab Wenzel zu. Gerade in der Anfangsphase hätte Augsburg in Führung gehen können. „Da hatten wir zwei Mal Glück. Aber insgesamt war der Sieg nicht glücklich für uns“, so der FC 05-Trainer. Nach der Pause hatten die Schnüdel sie Sache weitestgehend im Griff. „Und deshalb war es vielleicht wieder ein Schritt nach vorne!“

Während ein Gästeblock aus Augsburg bei der Polizei für ein paar Schweißperlen sorgten, konnte der FCA sein Wochenende nicht perfektionieren nach dem Sieg der (erwachsenen) Profis am Vorabend gegen Dortmund. Wieder traf Strohmaier, wie schon beim Hinspiel im Rosenaustadion. Und das bedeutet eben, bevor es am kommenden Freitagabend zum immer schweren Auswärtsspiel unter Flutlicht bei guten Buchbachern geht, dass die Schweinfurter die ersten zwei Punkte gegenüber Eichstätt gut gemacht haben. Sieben verbleiben.

„Wir können Platz zwei packen. Gemeinsam. Wenn wir alle daran glauben. Auch die VIPs und die Frauen, die die Jungs immer unterstützen“, bat Timo Wenzel um den Beistand aller, die irgendwas mit dem FC 05 zu tun haben. Eine magische Pokalnacht im Sommer soll es wieder werden, wie zuletzt gegen die nun famos abstürzenden Schalker. Unter der kommenden Woche muss Bayern München 2 nach Augsburg, nächsten Sontag dann nach Bayreuth. Wer weiß, was passiert. Und wollten es am 10. März tatsächlich nur noch neun Punkte Rückstand der Schnüdel auf Platz eins sein, dann wäre das neuerdings abgezockte und clevere Team vielleicht doch noch ein Meisterschaftskandidat…

Fußball-Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – FC Augsburg 2: 1:0 (1:0)
Schweinfurt: Eiban – Messingschlager, Strohmaier, Billick, Lo Scrudato – Fery (65. Jelisic), Andermatt – Weiß (90. + 3 Binder), Pieper (87. Görtler), Maderer – Jabiri.
Tor: 1:0 (27.) Matthias Strohmaier.
Zuschauer: 981.

 

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