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Oberschwarzach hofft auf Pokal-Gesetze: Den Abend genießen, die Partie nicht abschenken


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OBERSCHWARZACH / SCHWEINFURT – Am Freitagabend schauten sie zu im Willy-Sachs-Stadion und beobachteten die kommenden Gegner beim knappen 1:0 im Unterfrankenderby gegen Aschaffenburg. Die Oberschwarzacher verschafften sich mal einen Eindruck, was sie erwarten wird am Dienstagabend in ihrem idyllischen Weinort. Wo vom Gegner am Samstag niemand vorbeischaute.

Verbandspokal, Runde eins: Kreissieger SV-DJK Oberschwarzach erwartet den 1. FC Schweinfurt 05. Diese Konstellation gab´s vor exakt vier Jahren schon mal. Während bei Bezirksligisten sich seit damals nicht ganz so viel änderte, ist bei den Schnüdeln fast alles neu. Die waren damals ein Abstiegskandidat, tauschten seitdem fast den kompletten Kader aus, haben nun Profis in ihren Reihen und wollen diese Saison in die 3. Liga aufsteigen.

2014 endete die Partie knapp mit einem 2:1 für den Favoriten, der damals mit einem Felix Reusch im Tor spielte, mit einem Max Schebak oder mit einem Andreas Bauer, wie ihn heute die Oberschwarzacher im Kader haben, freilich nicht verwandt oder verschwägert. Damals netzte Simon Häcker noch doppelt ein für die Gäste, die nach Felix Schillings Anschlusstor vor den 550 Zuschauern ein wenig in Schwimmen gerieten. Vielleicht sind es diese Erinnerungen, die dem Bezirksligisten Hoffnung machen.


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800 Zuschauer erwarten die Herausforderer diesmal. Vor allem deshalb, weil die Schnüdel als Profitruppe halt nun doch ein bisschen mehr ziehen müssten. Und weil die Oberschwarzacher mit ihren vier Punkten aus zwei Partien zum Start gute Eigenwerbung betrieben. „Mit einem Dreier gegen Forst am Samstag wär´s ein Traumstart geworden“, weiß Spielertrainer eins Simon Müller, „aber vier Punkte gegen zwei unbequeme Gegner sind natürlich auch nicht verkehrt!“





Und das auf dem Weg zu möglichst wieder einem Spitzenplatz am Ende der Runde. „Sechs, sieben Mannschaften werden wie letzte Saison wieder oben mitspielen. Wenn wir konstant sind, stoßen wir da rein“, denkt Müller. „Es werden wieder Nuancen entscheiden“, vermutet Spielertrainer zwei Alexander Gress. Beide tippen auf ansonsten Gochsheim, Forst, Dampfach, Thulba oder die Freien Turner Schweinfurt für ganz oben.

Für den Kader haben die Oberschwarzacher Sven Friedrich aus Wiesentheid geholt, der schon gut einschlug. Zudem Marco Ulrich aus Gerolzhofen für das defensive Mittelfeld. Timo Geißler kam aus Rügshofen, verpasste zwar die ersten vier Wochen. „Aber an ihm werden wir noch viel Spaß haben“, verspricht Alex Gress. Talent Christian Zink vom SC Ebrach fällt nach einem Kreuzbandriss noch länger aus. Dafür ging Keeper Felix Wilms zum TSV Abtswind. Zum Glück aber steigt Torwart Sebastian Solf nach einem jahr Babypause wieder voll ein. „Er war mit schwanger“, lachen beide Trainer.

Und damit nun zum nahenden Schlager. „Man kann in so einem Spiel auch unter die Räder kommen. Aber wir wollen so lange wie möglich das 0:0 halten – und dann bekommen wir vielleicht mal einen Freistoß…“, sagen beide abwechselnd. „Wir gehen nicht in die Partie rein und schenken sie ab“, verspricht Simon Müller, „Wir wollen den Abend genießen und wir haben den Jungs schon gesagt, dass der Pokal andere Gesetze hat!“ Sonntag wollten die Oberschwarzacher auslaufen, regenerieren und sich das auf den Schlager einstimmen.

Ach ja: Am Mittwochabend danach wird der ein oder andere Oberschwarzacher schon wieder weit weg einen Gegner beobachten: In Krum spielt Wiesentheid, die Hausherren kommen am Wochenende zum dritten Match des SV-DJK zuhause in Serie diesmal nach Wiebelsberg. „Da wollen wir nachlegen“, sagt Simon Müller. „Da sind wir in der Pflicht, die heute verlorenen zwei Punkte zurückzuholen“, bestätigte Alexander Gress gleich nach dem 1:1 gegen Forst – im Wissen, dass das so natürlich nicht möglich ist. Klar aber: „Da müssen wir schon unsere beste Leistung aufbieten. Krum ist ein unbequemer Gegner.“

Vielleicht sogar noch unbequemer, auf alle Fälle aber undankbarer als der FC Schweinfurt 05. Denn gegen die Schnüdel wäre alles andere als eine klare Niederlage eine Überraschung für Oberschwarzach, das dann am Mittwoch der folgenden Woche in den Pokal eingreift: Bei Kreisligist DJK Hirschfeld auf Etappe eins der Mission Titelverteidigung.

Diesen Beitrag veröffentlichte das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info bereits am Montagfrüh. anpfiff war auch am Samstag zu Gast beim Spiel der Oberschwarzacher gegen Forst und wird genauso vom Pokalmatch im Rahmen eines Topspiels ausführlich berichten.







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