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Stotterstart für den FC 05 in einem Hundespiel – Zur Pause war allen klar: So geht´s nicht! – MIT VIELEN FOTOS!


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FUCHSSTADT / SCHWEINFURT – Nun läuft sie endgültig, die Vorbereitung der Schnüdel auf die wohl am Samstagnachmittag, den 14. Juli beginnende Punkterunde der Fußball-Regionalliga Bayern. Und in die startet der FC 05 nun gegen den FV Illertissen. Und doch nicht gegen den FC Ingolstadt 2, so wie es der Verband in der ersten Version des Spielplans gemeldet hat.

„Illertissen?“ Timo Wenzel stellte nach dem ersten Testspiel am Samstag in die Kabine in Fuchsstadt hinein etwas verwirrt die Frage und bekam die Bestätigung. Auch der neue Schweinfurter Trainer hatte das mit Ingolstadt 2 gelesen und wusste nichts von der Änderung und auch nichts von dem Grund dafür. Letztlich wird´s nicht so entscheidend sein. So oder so wollen die Grün-Weißen gut starten und schon in den Wochen der Freundschaftsspiele beste Werbung betreiben für den Start und für die dann anstehenden Heimderbys gegen Bayreuth und Aschaffenburg.

So richtig ein Leckerbissen war der erste Auftritt in Fuchsstadt noch nicht. Aber wer hatte das auch erwartet? „Das erste Spiel ist immer schwierig. Die Jungs wollen viel beweisen und machen dann Dinge, die man nicht machen sollte. Zum Beispiel Dribblings gegen einen tief stehenden Gegner“, ärgerte Wenzel das anfängliche Auftreten seiner Schnüdel nach zudem harten Trainingseinheiten in den ersten fünf Tagen.


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Und so kam es halt so, dass der Fußball-Landesligist am heimischen Kohlenberg schnell mit 2:0 führte. Marcel Plehn köpfte nach einer Ecke ein, Johannes Feser vollendete nach 13 Minuten zum 2:0, als die Schweinfurter eigentlich dachten, der FC Fuchsstadt würde den Ball ins us spielen, weil Christopher Kracun verletzt am Boden lag. Sei´s drum. Der Außenseiten führte zur Pause in seinem Jubiläumsspiel zum 90. Vereinsgeburtstag. „Wir haben in der Halbzeit angesprochen, dass es so nicht geht“, erklärte Timo Wenzel.





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Zahlreiche Leitungsträger kamen nach dem Seitenwechsel, darunter Kevin Fery, Philip Messingschlager oder Adam Jabiri. „Danach war die Körpersprache besser“, fand Wenzel und sah nun auch das geforderte schnellere Spiel mit maximal ein oder zwei Kontakten. Der Lohn war noch der Ausgleich. Beim 2:2 schlug mal wieder Chris „CK6“ Kracun zu mit einem Freistoß. „Den Ball habe ich gesehen, aber halt zu spät“, gab Fuchsstadts Keeper Frank Fella zu. Hüben wie drüben hätte in der letzten Viertelstunde noch das Siegtor fallen können.

„Aber von Ergebnissen in der Vorbereitung halte ich eh nicht viel“, sagt Timo Wenzel, „wichtig ist, dass wir es hinbekommen, über 90 Minuten so zu spielen wie in der zweiten Halbzeit.“ Da begeisterte ihn vor allem Nicolas Pfarr. Auch der 18-Jährige kam zur Pause, trug das Trikot des wie Nikola Jelisic nach einer OP im Aufbau befindlichen Steffen Krautschneider und netzte cool ein zum wichtigen 2:1-Anschlusstor. „Er zeigt Willen und Engagement. Er ist ein guter Junge“, lobt der Coach den A-Jugendlichen und signalisiert damit, dass jeder Spieler siene Chance bekommen wird.

Auch Jannik Binder hätte seine Chance bekommen. Der erst 17-Jährige war an Bord, saß auf der Bank. Doch Schiedsrichter Alexander Arnold ließ ihn nicht ran, obwohl in Sachen Berechtigung an sich alles geklärt war. „Ich will die Jungs sehen“, sagt Timo Wenzel. Maximilian Weiß durfte nicht ran. Für ihn, noch in Jena unter Vertrag stehend, fehlte die Freigabe. Vielleicht schon am Mittwoch in Schwebenried oder am Samstag in Wasserlosen gegen den Würzburger FV soll der Trainingsgast getestet werden.

Alexander Piller und Nicolas Görtler fehlten komlett. Der Zugang aus Unterhaching genauso wie der Bamberger wegen leichten Reizungen jeweils im Knie, reine Vorsichtsmaßnahmen. Mit Stefan Kleineheismann kam der große Innenverteidiger, der Zugang aus Halle, erst zur zweiten Halbzeit, hatte hinten nicht viel zu tun und ging bei Standards immer wieder nach vorne. Mit den beiden jungen und wesentlich kleineren Neuzugängen Noah Schorn und Gianluca Lo Scrudato liefen die Schnüdel von Beginn an auf. Beide präsentierten sich ganz ordentlich, so wie auch Michael Schlicht nach seiner eher verlorenen ersten Saison in Schweinfurt bemüht wirkte. Knüpft er an die Leistungen von zuvor in Zwickau an, dann könnte es mit ihm in Vertragsjahr zwei vielleicht doch noch was werden.

Weitere Tests stehen dann ja noch in Aidhausen und gegen Eltersdorf an sowie wohl gegen Zweitligist Jahn Regensburg, wo der Austragungsort noch offen ist. Ein siebtes Vorbereitungsspiel wird es auch noch geben. Wie junge Ersatzspieler nach der Aufgabe der U23 während der Runde Spielpraxis sammeln können, dürfte eine schwer zu klärende Frage sein. Genauso die nach der Stärke der künftigen U19, aus der mit Torwart Tayrell Kruppa nun ein Spieler ausgerechnet nach Fuchsstadt wechselt.

FCF-Trainer Martin Halbig, nach wie vor verbunden mit den Schnüdeln, fand nach nur zwei Trainingseinheiten das 2:2 gegen Schwienfurt natürlich höchst prächtig. „Wir wollten so lange wie möglich die Null halten, standen defensiv ordentlich. Das war okay. dass am Ende nach vorne die Luft fehlte war normal“, so der einstige Spieler und U23-Trainer des FC 05, dessen Team nächstes Wochenende gegen den TSV Forst am Freitag zuhause und am Sonntag in Riedenberg testet, Freitag danach im Pokal den TSV Großbardorf empfängt.

Lobend und lachend erwähnte Halbig „eine taktische Meisterleistung“: „Wenn wir eine Pause brauchen, dann schicken wir einen Hund rein!“ Kurz vor der Pause raste ein kleiner Rauhaardackel über den Platz, war nicht zu bremsen, konnte erst durch den gemeinschaftlichen Einsatz der beiden Spielführer Lukas Kling und Simon Bolz gestoppt werden. Sehr zur Freude der amüsierten Zuschauer in der Kohlenberg-Arena.

Fußball-Testpartie: FC Fuchsstadt – 1. FC Schweinfurt 05: 2:2 (2:0)
Schweinfurt: Alexander Eiban – Gianluca Lo Scrudato, Matthias Strohmaier, Lukas Billick, Noah Schorn, Christopher Kracun, Lukas Klink, Dominic Weiß, Michael Schlicht, Marco Fritscher, Florian Pieper; eingewechselt: David Paulus – Vincent Waigand, Philip Messingschlager, Stefan Kleineheismann, Kevin Fery, Nicolas Pfarr, Adam Jabiri.

 







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