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Trainingauftakt beim 1. FC Schweinfurt 05: „Wir werden die Gejagten sein!“


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SCHWEINFURT – Wenn alle richtig gerechnet haben, dann ist der jüngst verpflichtete Linksverteidiger Christian Köppel (24) vom TSV 1860 München der elfte Neuzugang bei den Schnüdeln, die am Dienstag zum ersten mal zusammen kamen. Einige Akteure fehlten noch, 19 Spieler aber konnten die vielleicht 50 zuschauenden Fans am Nachmittag begutachten.

Einziger Torwart war der aus der Jugend hoch gezogene Jan reichert, weil unter anderem der vom FSV Optik Rathenow verpflichtete Luis Zwick genauso noch im Urlaub weilt wie Sascha Korb (Wormatia Worms), Pius Krätschmer (TSV 1860 Rosenheim), Benedict Laverty und Mohamad Awata (beide SV Heimstetten). Tim Danhof (Greuther Fürth 2) war leicht angeschlagen, Lamar Yarbrough (TSV Ilshofen) ebenso. Ronny Philp fehlt nach Schulter-OP ohnehin noch.


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Emir Bas (19), A-Jugendlicher der  Würzburger Kickers, spielte vor. Ohne aber, dass dies die Schnüdel irgendwie groß kommentieren wollten. „Heute war kein Testspieler dabei, das kann und wird aber die nächsten Tage und Wochen passieren“, sagt Trainer Timo Wenzel gar. Am Montag sollen – bis auf Philp – dann alle Mann an Bord sein.


„Es war heute ein leichter Aufgalopp, damit sich die Jungs kennenlernen. Wir wollten Spaß reinbringen, Passformen üben, damit man sich wieder an den Ball gewöhnt, wenn man drei Wochen keinen gesehen hat. Und dann haben wir noch Jung gegen Alt gespielt, wobei die Alten das gut gemacht haben“, grinste Timo Wenzel. Frühmorgens absolvierten die Jungs im benachbarten Next Level Fitness-Tests in Sachen Sprung, Sprint und Ausdauer.

Richtigen Urlaub hatte Wenzel in dieser Pause nicht. „Es gab viel zu tun“, sagt er und hofft, dass der nahezu komplette Kader richtig zusammen gestellt wurde. „Wir wollen die Mentalität reinbringen mit Spielern, die noch was erreichen wollen. Die Chemie muss stimmen, die Leidenschaft. Das ist es, was erfolgreichen Fußball ausmacht. Das Spielerische kommt dann automatisch. Da wollen wir ansetzen!“ man halte dennoch die Fühler immer ausgestreckt, „auch wenn wir jetzt schon gut aufgestellt sind. Aber vielleicht kommt ja noch jemand auf den Markt, der sich verzockt hat. Dann müssen wir zupacken!“ Der Kader soll am Ende so aussehen, dass sich kein Spieler ausruhen kann. „Das ist es, was es ausmacht“, sagt Wenzel.

Wie man aus derzeit schon elf Neuen und dem verbliebenen Stamm eine Einheit macht? „Dafür ist man Trainer und hat diese Ausbildung“, sagt der 41-Jährige, der selbst gespannt ist auf die kommende Zeit und sich optimistisch gibt. Die aufgestiegenen Türken aus München zählt er zu den Favoriten, „auch wir gehören natürlich dazu und nehmen die Rolle an“. Burghausen und eine weitere Überraschungsmannschaft erwartet Timo Wenzel oben, eher nicht mehr aber den VfB Eichstätt, „wobei im Fußball alles möglich ist. Jedenfalls will sicher jeder Schweinfurt schlagen, wir werden die Gejagten sein.“

Der erste Test steht dann am kommenden Dienstagabend an: In Eichenhausen im Landkreis Rhön-Grabfeld geht es ab 18.30 Uhr gegen Bayernligist TSV Großbardorf. Weitere Partien finden am Samstag, den 22. Juni, 14 Uhr, beim beim Bayernligisten SC Eltersdorf, auf dem Rückweg vom Trainingslager im Sporthotel Sonnenhof im Bayerischen Wald (24. – 29.06.) gegen die SpVgg Greuther Fürth unter Ausschluss der Öffentlichkeit, am Mittwochabend, 3. Juli, beim Kreisligisten VfL Volkach und dann am Samstag, den 6. Juli, 14 Uhr, im Willy-Sachs-Stadion nach der Kaderpräsentation ab 12 Uhr gegen Südwest-Regionalligist 1. FC Saarbrücken statt.

Gegen den starteten die Schnüdel exakt am Freitagabend, den 3. August 2001, also vor rund 18 Jahren, in das Abenteuer 2. Bundesliga. Über 7000 Fans sahen im ersten Heimspiel nach der Auftaktniederlage beim Karlsruher SC einen 2:1-Sieg durch Tore von Günter Heberle und Dirk Dorbath. Schweinfurt spielte mit sieben regionalen Akteuren. Bei den Gästen wurde Ante Covic, der jetzige Trainer von Hertha BSC Berlin, eingewechselt. Eine Woche später machten sich über 1000 Schweinfurter Fans auf den Weg nach Frankfurt zur Eintracht ins Waldstadion, wo der FC 05 vor fast 20.000 Zuschauern mit 0:2 verlor.

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