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Warum Aubstadt die Schnüdel gewinnen lässt


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Was passiert am Samstag gegen 15.50 Uhr, wenn das mit Spannung erwartete Derby der Fußball-Regionalliga abgepfiffen wird? Nun gut, die Kommerzfans werden eilig zu den Fernsehapparaten eilen, immerhin wird ab 15.30 Uhr live im ZDF der Bundesliga-Knaller zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München übertragen. Aber knallt es auch auf dem Schulsportplatz in Aubstadt?

Nach der Niederlagenserie zuletzt reist der 1. FC Schweinfurt 05 mit einem mulmigen Gefühl ins Grabfeld. Aus dem Pokal ist man ausgeschieden, Türkgücü München um sechs Punkte enteilt. Die 3. Liga scheint momentan so weit weg wie die letzten beiden Spielzeiten, als 1860 und dann Bayern München (2) jeweils klar die Nase vorn hatten und aufstiegen. Nach Relegationspartien übrigens, die 2020 für den Meister in Bayern nicht notwendig sind. Platz eins würde auch Zugang zu den Fernsehgeld-Trögen der ersten Pokalrunde bringen. Kohle, wie sie die Schnüdel gebrauchen könnten…


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Was passiert, wenn sich am Samstag die Talfahrt ausgerechnet in dem Dorf fortsetzt, wo es der TSV Aubstadt derzeit vormacht, wie man mit regionalen Spielern ebenso eine gute Rolle in der Regionalliga – warum die wohl so heißt? – spielen kann. Was passiert, wenn der FC 05 wieder nicht gewinnt, wenn Türkgücü seinen Vorsprung vielleicht weiter ausbaut, wenn zudem Greuther Fürth 2 und auch Aschaffenburg an den Schnüdeln vorbei ziehen? Was passiert, wenn die Schweinfurter beim kleinen Nachbarn gar verlieren sollten?

Das wäre – kurzum – der Super-GAU, das aus grün-weißer Sicht schlimmstmögliche Ereignis, sicherlich verbunden mit vielleicht nicht nur ratlosen, sondern auch langsam wütenden Fans. Denen man diese Saison noch höhere Eintrittsgelder abknöpft, einen Kampf um den Aufstieg versprach (in dem man sich zweifelsfrei noch immer befindet) und eine homogene Truppe, in der es kameradschaftlich stimmt, in der sich der eine Spieler für den anderen zerreißt. Und die langsam Fehler abstllen sollte wie die vergangenes Wochenende, als sie in der Nachspielzeit zwei Gegentore zur 2:3-Pleite in Eichstätt kassierte.


Das TSV-Gespenst sitzt im FC 05-Nacken. Doch es wird alles gut werden im Grabfeld. Schon letzten Samstag gab Aubstadts Trainer Joseph Francic nämlich zu, dass er natürlich heiß ist auf das Derby, dass er aber auch den Schnüdeln die Daumen drückt für den angestrebten Aufstieg in die 3. Liga. „Je mehr fußballerische Qualität in der Region, desto besser für uns alle“, weiß der 51 Jahre alte Kroate.

Der Hintergedanke ist klar: Schaffen es die Schweinfurter in den absoluten Profifußball, dann wird vom Nachwuchs des FC 05 genauso wie aus dem des TSV-Kooperationspartners Würzburger Kickers niemand so schnell den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Und dann fallen für Aubstadt nach wie vor die besten Talente ab. Was dauerhaft Regionalliga im Grabfeld möglich machen könnte.

So gesehen ein guter Tipp an die Hausherren: Einfach mal ein bisschen den Fuß vom Gaspedal nehmen, den Gästen den Sieg ermöglichen. Dem TSV Aubstadt würde es nicht wehtun, der FC 05 Schweinfurt wäre weiter im Geschäft. Und die vielen mitreisenden Fans könnten gemütlich danach ein Bierchen trinken und ihre Lieblinge endlich mal wieder feiern.

Michael Horling

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