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Was der FC 05 gerne machen würde: Knopf drücken, Chip ausschalten, Tore schießen


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SCHWEINFURT – Ein klein bisschen angekratzt wirkte Timo Wenzel phasenweise, vielleicht ein bisschen angegriffen, womöglich fühlte er seine Arbeit nicht ausreichend gewürdigt. Jedenfalls betonte der Trainer des FC 05, dass die Schnüdel in keinster Weise Angst vor einem Fehlstart in die Saison der Fußball-Regionalliga Bayern haben.

Auch wenn das letzten Freitag in Rain am Lech gewaltig schief lief bei der ersten Niederlage. „Das ist aufgearbeitet, analysiert, abgehakt. Das interessiert mich nicht mehr. Wir haben Fehler gemacht, diese angesprochen, probieren sie nun nicht mehr zu machen!“ Wobei der 41-Jährige – ist das nun gut oder schlecht? – den kommenden Freitagsgegner 1860 Rosenheim – die Schnüdel spielen wieder auswärts – identisch erwartet, „mit einem sehr guten Vertikalspiel, da müssen wir aufpassen, die machen das ähnlich wie Rain. Ein zweites Mal darf uns das nicht passieren.“


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Die schweren Fehler – hinten wie eigentlich auch vorne beim Verpassen der Torchancen – habe man „angesprochen, damit es nicht wieder vorkommt. Aber die Jungs sind keine Roboter, haben keinen Chip im Kopf zum Ausschalten. Fehler passieren im Fußball und werden die Jungs immer wieder machen, auch wenn das in Rain schon gravierende waren“, nimmt Wenzel seine Spieler in Schutz. Klar könne man nun sagen, „´die hauen wir raus´, aber damit kann man einen Spieler auch kaputt machen!“

Den Coach der Schnüdel ärgert fast noch mehr, als er die Woche zuvor von einem „Punkteverlust in Fürth“ gelesen hatte. „Damit tue ich mir definitiv schwer!“ Ein guter Freund von ihm – er meint damit Co-Trainer Norbert Kleider – habe ihm gesagt, dass die Leute in Schweinfurt schon seit 20 oder gar 30 Jahren so sind und das Negative suchen. „Ich verstehe es nicht und das hilft uns auch nicht. Wir sind keine Mannschaft, die jeden Gegner 4:0 weghaut. Wenn man ein Mal verliert und ein Mal unentschieden spielt, dann geht die Welt nicht unter. Steigt der HSV denn nun nicht auf, nur weil er gegen Darmstadt lediglich 1:1 spielte“, fragt Timo Wenzel.


„Wir verlieren ja nicht extra. Die Arbeit mit den Jungs ist super, aber wir können nicht jede Mannschaft aus dem Stadion schießen. Es ist immer auch ein Gegner auf dem Platz“, weiß der 41-Jährige, der sagt: „Ich kann gut damit leben, wenn ich angegriffen werde. Aber die jungen Kerle im Kader nicht. Außer Jabbo…“

Der, Adam Jabiri ist gemeint, einer der treffsichersten Regionalliga-Spieler bundesweit und aller Zeiten, war natürlich auch nach Rain „enttäuscht und ich musste das erst einmal eine Nacht sacken lassen. Dass Rückschläge kommen war uns bewusst Leider können wir uns diese drei Punkte nicht mehr zurückholen. in Rosenheim gibt´s nichts geschenkt. Das ist ein hartes Pflaster für jeden. Drei Punkte sind unser Anspruch, aber keine Selbstverständlichkeit. Ich will aber unbedingt mit einem Dreier im Gepäck nachts zurück kommen.“

Wechsel in der Startformation könnten wieder anstehen, nachdem Wenzel ein wenig irritiert davon war, dass nur einem Austausch drei Tage nach der großen Leistung gegen Burghausen der Grusel von Rain folgte. „Wir hatten auch dort Chancen, haben drei, vier gute liegen lassen. es ist menschlich, wenn man nicht alle drei Tage die Bestleistung abruft. Aber einmal Bundesliga und einmal Kreisklasse? Da sind die Schwankungen zu groß! Wenn wir aber auf einen Knopf drücken könnten und danach wäre jeder Schuss auf´s Tor ein Treffer, dann würden wir es machen!“

Diejenigen, die in Rain nicht zum Einsatz kamen, „die tun mir leid. Denn alle wollen spielen. Wer jetzt seine Chance bekommt, kann sich zeigen und sie nutzen. Im Fußball geht´s schnell und man spielt sich rein“, weiß Timo Wenzel. Akteure wie Benedict Laverty, Manu Aaron, Stefan Maderer, Tim Danhof oder Stefan Kleineheismann sind allesamt leicht angeschlagen. in vielen Fällen wird es sich erst in Rosenheim entscheiden, wer auflaufen kann.

Ob dann am Wochenende jemand vom Trainerstab nach Sailauf fährt, um den Bezirksligisten TSV Lohr zu beobachten, der am Mittwoch danach die Schnüdel im Pokal empfängt, ist noch offen. Ziemlich sicher aber wird der ein oder andere Spieler 24 Stunden später an der Maibacher Höh´ vorbei schauen, wo mit dem TSV 1860 München auch Herbert Paul und Marius Willsch ihre Visitenkarten abgeben, frühere 05er, auf die sich Adam Jabiri schon freut.

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