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Was für ein heißer Kick in Memmingen: Die Schnüdel siegen auswärts nach einem Offensivspektakel


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MEMMINGEN / SCHWEINFURT – Mit dem 3:0 am Freitagabend gegen Seligenporten hat der TSV 1860 München die Schnüdel auf gleich mal 16 Punkte Abstand distanziert. Bei zwei ausgetragenen Spielen mehr zwar. Aber klar war: Platz eins für den FC 05 in der Fußball-Regionalliga Bayern dürfte weg sein – erst recht, wenn tags danach den Unterfranken kein Sieg in Memmingen gelingt.

Ohne die beiden gelb-gesperrten Kevin Fery und Philip Messingschlager liefen die Gäste auf, auch Adam Jabiri und Lukas Billick saßen nur auf der Bank. Dafür standen im Vergleich zum Remis gegen Bayern München 2 am Dienstagabend mit Marco Fritscher, Matthias Strohmaier, Nicolas Görtler und Florian Pieper vier Mann neu auf dem Rasen, Steffen Krautschneider führte die Mannschaft als Kapitän an.

Die Hausherren starteten perfekt: Jannim Rochelt bediente nach erst fünf Minuten Furkan Kircicek, der mittig stehend seinen neunten Saisontreffer erzielte. Doch danach wurden die Schweinfurter immer stärker. Florian Pieper scheiterte erst noch an glänzend reagierenden Memminger Keeper Martin Gruber. Doch nach etwas mehr als einer halben Stunde glichen die Schnüdel verdient aus: Steffen Krautschneider (Foto) verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1. Marius Willsch wurde vorher gelegt.


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Je länger die Partie dauerte, desto überlegener wurden die Unterfranken. Nach dem Seitenwechsel – nun mit Adam Jabiri für Florian Pieper – sollte sich das auszahlen. Oder? Nein! Die Gäste wurden kalt erwischt: Jannik Rochelt traf nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff gegen eine erneut den Start verschlafende Schweinfurter Hintermannschaft. Und das beim Vorletzten der Tabelle, den leider nut knapp über 500 Zuschauer sehen wollten.




Doch das hat natürlich seine Schwächen. Und die Schnüdel sind stark: Der eingewechselte Jabiri glich mit einer Einzelaktion schnell aus. Und nur drei Minuten später fiel gar das 2:3: Diesmal wurde Steffan Krautschneider im Strafraum gelegt. Der Gefoulte soll selbst ja nicht schießen – also tat das Nicolas Görtler. Und sehr erfolgreich. Es war Saisontor eins für den so lange verletzten Bamberger.

Doch das Spiel blieb heiß: Furkan Kirciceks abgefälschter Schuss sorgte für das 3:3. Noch war nicht mal eine Stunde gespielt. In der Folgezeit lag auf beiden Seiten bei hochkarätigen Chancen die Führung in der Luft. Sie fiel bald – zugunsten der Schweinfurter durch den gerade zuvor eingewechselten Lukas Kling. Der traf nach einem Eckball mit einem schönen Schuss bei seiner allerersten Aktion. Verrückt! Zehn Minuten vor dem Ende hatte Marius Willsch gar das 3:5 auf dem Schlappen. Doch es blieb – trotz weiterer aufregender Szenen – bei diesem Ergebnis. Auch wenn Memmingen am Ende auf das 4:4 drängte.

Man sieht sich bald wieder: Am Dienstag, den 10. April, exakt in einem Monat also, reisen die Memminger zum so wichtigen Pokal-Halbfinale nach Schweinfurt. Der Sieger dieser Partie hofft auf die Löwen als Endspiel-Gegner – die dann womöglich schon qualifiziert sind als Meister für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Also geht´s beim erneuten Aufeinandertreffen wohl schon um rund 100.000 Euro und ein womöglich fettes Los.

Doch bis dahin haben die Schweinfurter sieben weitere Punktspiele vor der Brust, nicht nur das am 07. April gegen den TSV 1860 München vor sicher mehr als 10.000 Zuschauern. Zunächst geht´s gewiss viel kleinerer Kulisse zwei Mal gegen „B“-Teams zuhause: Kommenden Samstag gastiert der letztjährige Landespokal-Finalgegner Wacker Burghausen im Willy-Sachs-Stadion, wohin am Dienstagabend, den 20. März, zum Nachholspiel die nach der Heimniederlage gegen Eichstätt akut abstiegsgefährdete Spvgg Bayreuth reist. Die Oberfranken treffen dannam Ostermontag, den 2. April, im Pokal-Viertelfinale auf die Münchner Löwen.

Fußball-Regionalliga Bayern: FC Memmingen – 1. FC Schweinfurt 05: 3:4 (1:1)
Schweinfurt: Eiban – Fritscher, Wolf, Strohmaier, Paul (57. Janz) – Kracun, Willsch, Jelisic, Krautschneider – Pieper (46. Jabiri), Görtler (63. Kling).
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg).
Tore: 1:0 (5.) Furkan Kircicek, 1:1 (33.) Steffen Krautschneider (Foulelfmeter), 2:1 (47.) Jannik Rochelt, 2:2 (51.) Adam Jabiri, 2:3 (54.) Nicolas Görtler (Foulelfmeter), 3:3 (59.) Furkan Kircicek, 3:4 (65.) Lukas Kling.
Zuschauer: 573.







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