Home / Spitze Zungen / Das mörderische Diäten-Tagebuch, Teil 14: Der „Fun-Break“ zur Belohnung

Das mörderische Diäten-Tagebuch, Teil 14: Der „Fun-Break“ zur Belohnung


Pabst Frag Anna

Halbzeit ist nun also in meinem Fasten-Monat – und ich habe dieses „Bergfest“ bewusst genutzt für eine kleine Auszeit vom Abnehmen und vom so richtig gesund Leben. Das freilich in Verbindung mit dennoch ein bisschen Aktivität. Was dabei herauskam? Ein schöner, gemütlicher Samstag!

Ohne Fußball, generell ohne Lokalsport, also ohne berufliche Tätigkeit, freilich auch ohne Verdienst: Im Verbindung mit der Talfahrt an den Börsen ist das momentan keine einfache Situation. Und dann noch dieses „bloß nicht anstecken!“ Aber wir haben uns die gute Laune nicht verderben lassen und fuhren nach Bad Staffelstein.


Mezger

Von dort sind es zu Fuß rund 5 Kilometer nach Vierzehnheiligen, wo uns die Wallfahrtskirche weniger begeistert (trotzdem machten wir natürlich ein Bild…) als viel mehr die darüber gelegene Brauerei Trunk, die sich als echter Nothelfer bei meiner geplanten „Verzichts-Pause“ heraus stellte. Die kleine Wanderung ist ja hinwärts nur gegen Ende anstregend, wenn es einige Treppenstufen nach oben geht. Aber eben anstrengend genug für einen „gescheiten“ Durst.

Und da war es dann, das Hinweisschild, was wie erhofft die Pläne umschmiss, einen Monat ohne Alkohol zu leben. Es gab einen dunklen Fastenbock im Ausschank und bei wärmendem Sonnenschein auch genügend Plätze im Biergarten, um nicht dicht an dicht sitzen zu müssen wie drinnen in der Stube. Einerseits natürlich gut, dass zahlreiche Menschen keine Angst vor Corona haben. Andererseits werden wir die Verbreitung des Virus schwer in den Griff bekommen, wenn sich 10 Personen an einem Tisch gesslig zuprosten…


Wir hielten Abstand, ich genuss den Fastenbock und rechnete hoch, dass ich durch ihn aufgrund unserer kleinen Wanderung mit den rund zehn Kilometern wohl eher nicht zugenommen haben dürfte. Gut so! Für den frühen Abend planten wir dann noch eine Einkehr auf dem Nachhauseweg in einer Gaststätte mit guten vegetarischen Speisen. Doch die Brauereigaststätte Zenglein in Oberschleichach, bei der Wahl des besten Wirtshauses auf SW1.News ganz vorne dabei, hat ohne unser Wissen Betriebsurlaub gemacht.

Nur gut, dass es gleich im Nachbarort Zell eine weitere Gaststätte gibt, die bei den Wahlen für uns überraschend mit ganz vorne liegt. Das griechische Restaurant Zum Alten Bach, in dem wir bisher noch nie waren. Was wiederum Pläne über den Haufen warf, denn mein übergeordnetes Prinzip, beim Griechen stets beim ersten Besuch Gyros mit Pommes zu essen, geht eindeutig vor den angedachten Fleischverzicht für einen Monat.

Bei einem Portugieser vom Winzer aus dem Ort stellte sich die kleine Portion als überaus groß heraus und ich hatte erstmals seit zwei Wochen mal wieder Völlegefühle nach dem Essen. Erstaunlich auch hier: Dicht an dicht saßen die Menschen an den Tischen. Wir hatten einen eigenen für uns.

Die folgende Nacht schlief ich unruhiger als die Nächte zuvor. Durch das Tzatziki leerte ich fast einen Liter Flüssigkeit – und natürlich hatte ich Sonntagmorgen ein paar hundert Gramm zugenommen. Das ist der Nachteil von viel Essen und Alkohol. Ab heute geht es weiter mit dem Verzicht – noch für zwei Wochen. Und bei dem schönen Wetter planen wir wieder eine kleine Wanderung in der Natur. Diesmal soll´s in den Steigerwald gehen.

Michael Horling
redaktion@SW1.News



Heute mal ausgehen? Wie wäre es mit:
Eisgeliebt
Bei Dimi
Pinocchio
Gastro-Musterbanner
Ozean Grill
Pure Club
Yummy
Du willst hier auch DEINE Werbung sehen?








© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Endzeiten der Events sind Schätzungen!
Fotos ggf. beispielhaft!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

#Schweinfurt #News #Nachrichten #Veranstaltungen #Events

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.