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Das mörderische Diäten-Tagebuch, Teil 22: Gurkensalat und kopflose Ritter


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Weiterhin knapp unter 83 Kilo! Bis Sonntagmorgen ging mein Gewicht zwar nicht weiter nach unten, doch es stabilisierte sich auf einem ordentlichen Niveau, mit dem ich dauerhaft leben könnte. Auch wenn ich irgendwie hoffe, in den drei letzten Tagen des März noch näher an die 80er Marke heran zu rücken.

Samstag gab´s mal wieder zwei Biere, leider nur online konnte ich anstoßen mit Florian aus Maroldsweisach. Wenn Corona gegangen ist, werden wir hoffentlich bald schon wieder beim Hartleb sitzen auf zwei, drei Halbe. Und bei einem halben Hähnchen mit Pommes.


AOK - Keine Kompromisse

Samstag gab´s nach einer Gemüsesuppe mittags und morgens einer Kiwi zum Kaffee am Abend zu den Bieren einen Gurkensalat. In der Konstellation mit den süffigen Böcken aus der Fränkischen Schweiz (der restliche Kasten muss geleert werden, das Bier läuft Ende März ab…) wurde ich sogar satt und brauchte nicht wie am Freitag drei Brownie-Hanutas.


Ansonsten stand der sonnige Samstagnachmittag ganz im Zeichen des erlaubten Spazierens am Ort. Oder besser: Innerhalb der Gemeindegrenzen. Denn wir liefen von Schonungen den Mühlenweg entlang nach Marktsteinach, wollten dann eigentlich die Runde wie vorgeschrieben nach links über den Hügel nach Hausen fortsetzen. Doch dann fiel mir ein, dass wir da ja an der Brauerei Martin vorbei kommen würden, wo es seit Freitag den Frühlingsbock gibt – und dann nicht einkehren zu dürfen, das würde mich in tiefe Depressionen stürzen.

Also liefen wir nach rechts den Berg hoch, immer Richtung Windräder hinter Forst. Das war ein Weg, den ich zuvor noch nie gelaufen bin. Oben steht der Dreiflurenstamm, genau an der Stelle, wo die Ortsmarkierungen von Schonungen, Forst und Marktsteinach aufeinander treffen. Es ist sozusagen ein Dreiländereck.

Unweit davon befindet sich der wunderschön angelegte Schonunger Waldkindergarten auf dem Kreuzberg, nach dem ja auch die Straße benannt wurde, ich der wir leben. Für die Kids dort ein Tipp, wenn sie denn wieder zusammen kommen: Das Denkmal, das auf die drei zusammen treffenden Fluren hinweist, steht nämlich auf der so genannten Hard. Hier soll sich früher ein Kreuz befunden haben, um das sich Legenden und Spukgeschichten drehen.

Da oben soll nämlich auch mal eine Burg getanden haben, so wie auf der anderen Mainseite auf der Bergheide bei Weyer. Und das Faszinierende: Es soll eine unterirdische Verbindung gegeben haben zwischen beiden Burgen. Als man sich mal gegenseitig besuchte, brannte die leer stehende Burg auf der Hard ab. Irgendjemand soll Feuer gelegt haben…

Später soll mal eine Frau nachts am Hardkreuz unterwegs gewesen sein, als ihr ein Ritter auf einem Pferd folgte, der seinen Kopf unter den Armen trug. Als sie vor Angst am Kreuz kniend betete, da verschwand der kopflose Ritter. Weil es 1 Uhr schlug und die Geisterstunde beendet war. Gut, dass an diesem Tag nicht gerade die Uhren zur Sommerzeit umgestellt wurden. Wer weiß, was sonst passiert wäre…

Nun habe ich – um zur Gegenwart zurück zu kommen – am Sonntag eine Stunde weniger Zeit, um Hunger zu bekommen und Sinnloses zu essen….

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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