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Spitze Zungen: 20 Leerstände in der Stadtgalerie


Pabst Azubi

Zumindest der Schuhladen Deichmann kündigt für Mitte Februar seine Wiedereröffnung an. Haben wir richtig gezählt? Wenn ja, dann stehen aktuell 20 Shops in der Schweinfurter Stadtgalerie leer und schmücken teils bunte Bilder die Fassaden.

Teils sieht es jedoch auch so aus wie auf dem Bild aus dem Obergeschoss, wo man nur hoffen kann, dass hinter dieser weißen Wand bald ein attraktives Geschäft zum Betreten einlädt. Diesen Mittwoch, gegen 17 Uhr, war es jedenfalls gähnend leer auf den beiden Stockwerken.


Montessori L19

Nun gut, das Weihnachtsgeschäft ist vorbei, viele Schweinfurter haben ihren Urlaub beendet, arbeiten wieder, gerade noch um diese Zeit. Wer aber da erstmals die Stadtgalerie betrat, dürfte sich gewundert haben über die Leere und den Leerstand. Am meisten war noch im großen Euroshop los…, bezeichnend irgendwie.

Das Center-Management spricht auf der Homepage noch immer von “ rund 100 Fachgeschäften, Cafés und Restaurants“, hat auf dem Centerplan die leeren Läden mit einem „Im Umbau“ gekennzeichnet. Bei den aktuellen News und Events verweist man auf der Startseite noch immer auf Ereignisse im Oktober und November 2019. Scheinbar kümmert sich niemand mehr um die Seite…


Gerade der Leerstand der großen Anker-Fläche, wo sich einst der tegut befand, ist natürlich erschreckend. Man mag den Verantwortlichen wünschen, dass sie bald namhafte, neue Shops präsentieren können. Sonst muss man der 2009 eröffneten Schweinfurter Stadtgalerie außerhalb der eigentlichen City eine schlimme Zukunft prognostizieren.

Michael Horling
redaktion@inundumsw.de



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4 Kommentare

  1. Als ich damals von den genehmigten Plänen der Stadtgalerie hörte, das war glaube ich im Jahr 2008, verstand ich die Welt nicht mehr.

    Ich arbeitete damals noch in München, im Stadtteil Moosach und der Nachbarschaft vom Olympia-Einkaufszentrum OEZ. Durch die Nähe zum OEZ verbrachten wir viele Mittagspausen dort, denn das kulinarische Angebot in den verschiedenen Imbissen und Cafés war durchaus erwähnenswert. Und man konnte nebenbei etwas shoppen gehen 😉

    Jedoch war auch in der Großstadt München die Zahl der Besucher bzw. potentiellen Kunden unter der Woche durchaus „überschaubar“. Es gab, vor allem im Sommer, Tage, an denen man von einem Ende des OEZ zum anderen sehen konnte, ohne daß Besucher den Blick „versperrten“.

    Aus diesen langjährigen Erfahrungen heraus konnte ich die Entscheidung für den Bau der Stadtgalerie in meiner wesentlich kleineren Heimatstadt Schweinfurt in keinster Weise nachvollziehen. Für mich war das eine vorhersehbare Totgeburt.

    Das Geld wäre m.E. besser und nachhaltiger in der Renovierung der Innenstadt, dem Bereich Kesslergasse und Spitalstraße, investiert. Nun veröden beide Bereiche, die Stadtgalerie und die Innenstadt. Aber das nennt man wohl Politik, was rational nicht nachvollziehbar ist.

    • Friedrich Jorgen

      Ein wenig „wirr“, ihr Beitrag. Das Geld kommt von Investoren, die haben mit der Innenstadt nichts, aber auch gar nichts zu tun.

      Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist der „bunte“ Zustand dafür verantwortlich, daß immer mehr Menschen keine Lust haben in das Einkaufszentrum zu gehen, wo „Migranten“ überall herumlungern, alle Ruheplätze besetzen und nur mit ihren Handys spielen. Meine Frau will da nicht mehr hingehen, obwohl wir früher jede Woche dort waren und viel eingekauft haben.

      Sorry, wenn man das nicht abstellt (ich weiß nicht wie) dann ist das Einkaufszentrum „tot“, und die Innenstadt wird folgen.

      Wir versuchen schon lange Schweinfurt zu meiden, sorry, die Innenstadt ist uns zu „bunt“ und Amazon liefert frei haus !

      • Gerhard Zeitler

        Ich glaube das die Stadtgalerie noch nicht das richtige Warenangebot gefunden hat. Es gibt entweder teure Markenläden für die es in einer Industriestadt zu wenig Kundschaft gibt oder Ramschläden, die man an jeder Ecke findet. Für C&A, Deichmann und Co. sieht die Situation günstiger aus. Ansonsten kann man beobachten, daß Galerien nicht nur in Schweinfurt mit Problemen kämpfen. Die Konkurrenz mit der Innenstadt, deren Seiten abhängig von der Jahreszeit provitieren, ist einfach zu groß. Vor allen Dingen zu groß für eine relativ kleine Industriestadt.
        Ich fände es jedoch schade, gäbe es eines Tages ein Aus für die Galerie, verbinde doch gerne einen Besuch der Galerie mit einem Besuch in der Innenstadt.

    • Das haben wir alle (zumindestens viele) nicht verstanden…..Allerdings war nach der Eröffnung in Schweinfurt entweder in der ARD oder ZDF ein Beitrag wie die Betreibergesellschaft arbeitet…..Einfach gesagt paar Jahre die Fläche komplett vermietet dann ist ist es eigentlich egal…sie haben ihr Geld gemacht, Verluste einzelner Standorte werden verrechnet, Abschreibungen….unter dem Strich Geld verdient…ob dann nach 20 Jahren ein Standort leer steht oder nicht ist wurscht…
      Interressant war aber auch das sie eine „Gesellschaft“ (oder unter was auch immer die firmiert haben) hatten die nach aussen hin genau solche Einkaufzentren nicht toll fanden…..da wurden dann Bürgermeister und Co eingeladen……………komischerweise wurden dann die Genehmigungen erteilt…ein Schelm wer da was denkt….

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