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Spitze Zungen: Amazonjäger Gerd Müller


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40 Tore in einer Bundesliga-Saison schaffte bislang nur einer. Und gut möglich, dass dessen Namenskollege nun sogar die Milliarden-Hürde überspringt. Respekt vor den Gerd Müllers dieses Landes.

Der Fußballer wird es leider nicht mehr mitbekommen, wie der Bundesentwicklungsminister nun Amazon „jagt“. Der Corona-Krisen-Gewinner oder besser: dessen Eigentümer häufte sein Vermögen alleine in 2020 um 35 weitere Milliarden an.


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Die Läden hatten lange zu, aber auch jetzt kauft Otto Normaldeutscher halt gerne im Internet ein und lässt sich die Päckchen nach Hause liefern. Clevererweise muss Amazon trotzdem hierzulande kaum Steuern zahlen.


Entwicklungsminister Müller hat auch die zunehmende Hungerkrise in den armen Ländern im Auge. Die bekommen weniger Nahrung durch Corona, auch weniger Medikamente. Die Europäische Union mache dagegen nichts, bemängelt Gerd Müller, der Politiker.

Deutschland übernimmt ab 1. Juli die Ratspräsidentschaft in der EU. Das sei die Chance, eine so genannte Finanztransaktionssteuer umzusetzen. Alleine mit 0,01 Prozent Steuer auf Anlageprodukte könne das 100 Millarden (!) für den europäischen Haushalt bringen. Damit könne man die Probleme in den Entwicklungsländern lösen. „Aber es fehlt der politische Wille“, sagt Müller gegenüber dem Bayerischen Rundfunk.

Es gibt sie also: Politiker, die wissen, wie die Not zu lindern wäre, wie eine Umverteilung funktioniert: Danach wären die Superreichen immer noch superreich, die Armen aber hätten eine Chance auf´s Überleben. Einzig die Frage bleibt: Warum machen wir das dann nicht so?

Michael Horling
redaktion@sw1.news


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