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Spitze Zungen: Das leidige Thema Telekom


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Ich bin bekanntlich kein Freund des FC Bayern München, weshalb ich aber trotz deren Trikots auf die Dienste der Telekom zurückgreife. Vielleicht auch aus Gewohnheit oder weil ich denke, dass ich das muss oder weil ich schon solche Horrorergeschichten gehört habe, was alles passieren kann beim Wechsel zu einem anderen Anbieter mit wochenlang keinem Telefon oder Internet.

So zahle ich halt brav meine fast jeweils 50 Euro im Monat für Telefon und Internet an dieses Bonner Unternehmen – obwohl ich schon so faszinierend viel Ärger hatte die letzten Jahre, dass ein Buch gar nicht dafür ausreichen würde. In dieser Serie der Spitzen, einst Bösen Zungen stand da über all die Zeit schon so mancher Beitrag….


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Nun hatte eine Anfang des Jahres gekaufte Fritzbox alle bisher aufgetretenen Probleme für eine lange Zeit beseitigt. Nicht die Telekom konnte die Lösung bieten, sondern das Unternehmen mediazehe in der Schweinfurter Innenstadt. Danke dafür. Alles hat zunächst wieder gut geklappt. ABER:

Nach ein paar Monaten passierte es wieder, dass meine Mutter in der Einliegerwohnung, die telefonmäßig schon immer an meine Wohnung angeschlossen ist, plötzlich wieder für eine gewisse Zeit nicht erreichbar war bei Anrufen von außerhalb. Es klingelte einfach nicht bei ihr. Die Leute mussten es dann über ihr Handy versuchen oder Mails schreiben oder bei mir anrufen und ich ging mit dem Telefon nach unten.


Zwischenzeitlich funktionierte alles wieder, dann erneut nicht. So ging das nun wieder über Wochen, weshalb ich beschloss, die Störungsstrelle der Telekom zu informieren. Im Wissen, dass dies wieder mal zu einem Drama ausarten könne.

„Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Unser Mitarbeiter ist schnellstmöglich persönlich für Sie da“, stand rund zwei Stunden lang im Hilfs-Chat, aus dem ich zwischenzeitlich drei Mal heraus flog und ihn neu starten musste, weil eben kein Mitarbeiter Zeit hatte.

Zwischenzeitlich schrieb ich eine Mail und schilderte mein Problem. Unfassbarer Weise rief eine Dame ziemlich schnell an und hörte sich meine Sorgen an, rief dann auch die Nummer meiner Mutter an, um festzustellen, dass es bei ihr zwar den Anschein erweckt, sie würde durchkommen, sie mir aber glauben würde, dass es bei meiner Mutter wieder mal nicht durchklingelte.

Wie immer in diesem Moment hatte die Telekom daran natürlich keine Schuld, Das Telefon sei wohl kaputt. Wir hatten es schon drei Mal ausgetauscht, entgegnete ich. Dann sei es eben so, dass die Anlage meiner Mutter zu weit weg wäre von der Fritzbox. Genau: Und deshalb würden die Signale wohl durch womöglich zu dicke Wände nicht reichen. Wir sollten die Fritzbox einfach mal näher an das Telefon meiner Mutter stellen.

Wir wohnen seit nunmehr über zehn Jahren in diesem Haus – und in der Anfangszeit sowie auch in den letzten Monaten hat ja alles immer geklappt. Die Signale vom Router oder der Fritzbox kamen stets gut an. Nun sollen die Wände zu dick sein – als ob wir die Wände und Fußböden nachträglich ausgewuchtet hätten.

Immerhin bat die Dame Hilfe an: Jemand von der Telekom könnte sich das mal anschauen. Kostet auch nur 80 Euro. Doch derjenige würde dann wohl das Gleiche feststellen. Besser wäre, so ihr Rat, wenn meine Mutter sich einen eigenen Anschluss einrichten ließe. Kostet dann zwar nochmal fast 40 Euro netto im Monat mit Internet, wäre aber DIE Lösung…

Ich bedankte mich für die Tipps, rupfte gedanklich bereits die Telefonstation meiner Mutter und meine Fritzbox aus den Steckdosen und stellte sie rein geistig diesseits und jenseits unserer Verbindungstüre – im Wissen freilich, dass uns das nicht weiter hilft, weil es nicht machbar isr… Dann legte ich auf und beschloss, nach drei Nächsten des Nachdenkens eine andere Lösung anzugehen…

In dem Moment kam auch schon eine Mail der Telekom. Man hätte die Störungsbearbeitung an meinem Anschluss abgeschlossen. Unter meinem Störungsstatus steht nun: „Erledigt!“ Ich bin mal wieder nicht geheilt, aber abgehakt. So züchtet man sich zufriedene Kunden. Und zum Thema Bayern München: Jetzt verliert ihr in Gladbach!

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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